Die Hunnen sind da

23 Jul

Heute hatte ich den ganzen Tag nur ein Stück laufen – nicht das eine Video unten, aber verschiedene Interpreten – musste etwas dahinter kommen, was Attila von Giuseppe Verdi ausmacht, was ich gerne möchte und was ich sicher nicht möchte. Wird doch diese Aria mit Rezitativ und Stretta (Cabaletta) in den Rucksack für den Wettbewerb eingebaut. Ganz ist das Bassige normalerweise ja nicht meines, aber ganz tief ist es ja nicht und dort wo es höher rauf geht, werde ich mich dann wohl austoben. Effektvoll sollte das Stück jedenfalls sein und somit wohl das Richtige.

Mit dem König der Bässe – Nicolai Ghiaurov – werde ich mich aber dennoch nicht messen können..

Die Mama

22 Jul

Die Mama hat für den Rufus immer wieder was eingefroren gehabt, wenn er mal eine Woche alleine dahin g’fretten musste. Was Ähnliches wird Euch demnächst ja wohl auch blühen.

Mein Dilemma ist aber, dass ich nicht weiß, was Euch schmeckt. Wenn Ihr also was bestellen wollt (Bilder, Videos, Texte, Funde…), wäre es an der jetzt Zeit, dies zu tun oder für immer (ok, zumindest bis ich wieder da bin) zu schweigen.

Was berücksichtigt wird und wie, liegt dann aber natürlich in meinem Ermessen und an meinen zeitlichen Möglichkeiten, aber ich bemühe mich…

Schon wieder um?

21 Jul

Alle Jahre wieder – zumindest kommt’s mir so vor – kommt also ein neuer “Blechtrottel” (ok, Blech gibt’s da schon lange keines mehr) hereingeschneit und das bedeutet dann schon einiges an Action. Die Hürden bis zu einem voll lauffähigen Kisterl, mit dem ich dann  zufrieden bin.

War bei der letzten Kiste also die WLAN Antenne, sagen wir, eher rudimentär ausgeprägt – sFrauli hat sich immer wieder über meine typische Handbewegung abgehaut – so habe ich dieses Mal beinahe Schwierigkeiten, etwas zu finden, das nicht passt. Aber ein paar Dinge waren dann (scheinbar) doch enttäuschend:

  • das mitgelieferte Netzgerät versetzte das Notebook nach dem Anstecken in den Netzbetrieb – geladen wird aber trotzdem nicht. Nach längerer Recherche durfte ich herausfinden, dass es Nichts einzustellen gibt, sondern zur Schonung des Akkus ein bestimmter Ladezustand unterschritten sein muss, bevor wieder geladen wird. Ist doch schön, wenn das Ding länger hält.
  • die sogenannten Schnellinfos oder Accelerators konnte ich beim besten Willen nicht aktivieren – so ein nettes Feature und ich bekomm’s nicht hin. Des Rätsels Lösung, Microsoft hat für die Anwender beschlossen, dass das confusing ist und einfach entfernt…das ist echt ein Skandal.
  • die freie Konfigurierbarkeit der Desktop-Hintergrundbilder gibt es nicht mehr, wenn ……… ja, wenn man die Windows Bibliotheken deaktiviert hat. Alles muss man ja nicht verstehen.
  • die Tastatur-Beleuchtung kann man nicht fix einstellen, sondern muss nach jedem Booten neu aktiviert werden. Auch wenn’s einfach geht, irgendwo hat die Stromsparerei wohl ihr Ende.

Windmühlen

20 Jul

Oftmals kann man sich plagen, plagen und nochmals plagen. Beispielsweise wenn es heißt wir brauchen Projekte und jeder soll sich bemühen, dass es wieder neue gibt. Treibt man dann etwas auf, das vielleicht nicht 100%ig auf Linie mit dem Sonstigen ist, dann gibt es gleich einmal eine eher sehr skeptische Haltung. Aber nicht aufgeben im Kampf gegen Windmühlen – die Sachen genauer durchleuchten, überlegen, was gut oder weniger gut ist, dann mit anderen reden, mit denen man so ein Projekt gemeinsam angehen könnte und irgendwann ist doch auch für mehrere Interessantes zu erkennen.

Der Ansturm auf Windmühlen muss wohl nicht immer erfolglos sein – nicht jedem ergeht es wie Don Quijote, den ich mir heute mit meinen Damen reinziehe

Shopping?

19 Jul

sFrauli hat also heute den Girls erklärt, dass ich nicht shoppen gehe. Dabei wird ja fest untersucht, was beim Einkaufen so vor sich geht - heißt, wie Kaufentscheidungen getroffen werden. Da wird kräftig herumphilosophiert um Wollen, Haben-Wollen und Mögen. Und die die das machen sind dann sozusagen die Consumer Neurosciencisten.

Also sFrauli erklärt Shopping damit, dass man herumschlendert in Geschäften oder durch diese und man da uns dort schaut und dann auch mal zuschlägt, wenn einem etwas auffällt, was einem gefällt. Ich dagegen soll jedenfalls wissen, was ich kaufen werde und darauf zusteuern, es erwerben und dann wieder abdampfen und das ist dann keinesfalls Shoppen. Das würde sich auch damit decken, dass angenommen wird, dass das Gehirn den Konsum bereits vor dem Kauf simuliert.

Naja, also heute war ich jedenfalls beim Einkaufen oder Shoppen oder wie immer das heißen mag. Da müssten eine wandertaugliche kürzbare Hose her und 2-3 Leiberln. Ich also in ein Paar Läden reingestürmt und eine Hose erworben sowie 2 Leiberln und ein Hemd. Dazwischen durfte ich noch von einer Verkäuferin erfahren, dass ein mattes Gelb und ein ebensolches Orange so schöne flotte Farben wären. Gut dass sie selbst rechtzeitig feststellte, dass Farben Geschmackssache seien…

Mein Ziel war jedenfalls die paar Artikel aufzutreiben und so schnell wie möglich wieder raus aus den Läden. Will ich shoppen? nein? Einkaufen? nein – das Zeug, das man braucht muss her und fertig.

Der Kundenzufriedenheitsmanager

18 Jul

Habe also gestern sFrauli losgeschickt, um die rote Rakete servisieren und bepickerln zu lassen. Ein kleiner Auftrag war auch dabei, nämlich die 3,50 €für Scheibenwischermittel und Konsorten abzubestellen, denn jedes Jahr bekomme ich ohnehin eine kleine Karte dazu, die mir angeblich erlaubt jeden (!) Tag wird. gratis vorbeizukommen in der Werkstätte um Kühlerflüssigkeit, Öl und Scheibenwischermittel nachfülle zu lassen.

Hat sie also gleich angemerkt bei der Annahme, dass wir diese Kostenposition nicht benötigen und gleich gefragt wie viel es denn ca. kosten Der freundliche Kerl an der Annahme meinte, dass er das recht genau sagen kann – ein bisschen suchen, ein bisschen rechnen und schwupp, schoss es aus ihm heraus, dass rund 300 € anfallen werden, dass es aber eine Aktion gibt bis Ende Juli, bei der 50 € gutgeschrieben werden, also summa summarum 250 € (inkl. wohlgemerkt), die ich – jaja, abholen darf ich und blechen – hinblättern werde dürfen um das Vehikel wieder zurückzubekommen, falls – ja, ein gefährliches Wort – falls also nichts Zusätzliches auftaucht.

Am Nachmittag erhielt ich also ein SMS, dass die Karre nun fertig sei und ich lostraben möge, um sie wieder auszulösen.

Gesagt, getan und als ich dort angelangt war gab’s auch schon eine kleine Überraschung bei der Vorlesung der Rechnung. Da war irgendetwas an der vorderen Stoßstange ergänzt 17,90 € (exkl.) und eine Material Verlängerung 45 € (ebenfalls exkl. versteht sich). Dann gab’s also die weiteren Erklärungen und schließlich wurde mir eine feiner Bonus vorgestellt – eine Karte mit der ich –KOSTENLOS – ein ganzes Jahr jeden Tag ein paar Flüssigkeiten…

Da musste ich nun also fragen, was es denn damit auf sich hat und wer denn das zahlt. Angeblich Nichts – niente. Musste ich wohl damit heraus, dass uns das bereits vormittags anders erklärt wurde und es günstig wäre, zumindest eine einheitliche Sprachregelung innerhalb der Angestellten zu finden, wenn schon die Sache nicht so ganz ist angenehm. Wegen des anderen Punktes verwies sie mich an den netten Herren, der alles o gut erklären kann.

Der war aber nicht leicht zu erwischen, zuerst hatte er noch Kunden – ich wartete – dann trabte er mit ihnen zu deren Auto um den Service-Tag auf’s Auto zu magnetisieren – ich trabte hinten nach – und schließlich dampfte er mit dem Fahrzeug in die Werkstätte – ich sah ihm ins Ofenrohr. Machte ich mich also auf den Weg – eigentlich wusste ich ja nur von 17,90 € (exkl.!!).

Als ich jedoch am Empfang vorbei fuhr, sah ich ihn wieder – sehr unvorsichtig, sich nicht mehr versteckt zu halten. Ich also wieder hinein gesprungen und wollte mir erklären lassen, warum etwas gemacht wurde, das ich nicht bestellt hatte. Meinte der doch glatt, dass wenn er ein Auto bekommt und sieht, dass es nicht komplett ist, dann lässt er das machen – hmpf. Erklärte ich ihm, dass das Stück – die schwarze Leiste unter der Stoßstange, von manchen auch als Nase bezeichnet – wahrscheinlich eh für nichts gut ist und schnell wieder unten sein wird. Da ich diese Reparatur aber nicht wollte, bot er sofort an, die Position von der Rechnung. Das wollte ich dann wieder nicht, weil wenn es schon gemacht ist, dann soll es auch bezahlt werden und womöglich wird das Stück dann wieder herunter gerissen. Darauf erklärte er nochmals, wofür es denn gut sei – ich nur Bahnhof, eh klar… Irgendwie war er darauf etwas geknickt, denn er sagte, dass er sieht, dass ich nun nicht zufrieden bin und das nicht sein soll – siehe, das finde ich nun toll. Schließlich bot er eine gratis Innenreinigung an. Mal sehen, ob sFrauli das in Anspruch nehmen wird und ob sich wieder eine Geschichte ergibt – vermutlich wird ein kleiner Ferialpraktikant 1-2 Stunden im Wageninneren herumkriechen dürfen…

Das Problem mit den Frauen

17 Jul

Bei uns wird allerheftigst über das Binnen-I und seine Tauglichkeit oder Ästhetik in unserer Sprache diskutiert und was sagt der da draußen in Brüssel? “Bewerbungen weiblichen Zuschnitts” Und unser Alpenrockerl macht mit der alten Hymne rum und interpretiert die gesetzliche Lage in sicherlich sehr fundierter Weise. schon genial, was bei uns da manchmal vor sich geht.

Eigentlich würde es ja um die Probleme der Frauen gehen, aber die werden mit so “netten” Vorgängen und Diskussionen fein säuberlich unter den Teppich gekehrt…schade!

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