Am anderen Ende des Spektrums
13 06 2009Kommentare : 23 Kommentare »
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Ungewisse Zukunft
3 07 2009Gibt’s bei mir nicht – geht alles seinen ganz normalen Trott. Ok, nicht immer:
- morgen Vormittag singe ich bei einer Hochzeit. Was? weiß ich noch nicht, erfahre ich dort …
- morgen Nachmittag bin ich bei einer Hochzeit eingeladen. Zur Überraschung des Brautpaares werden ein paar Lieder mit (hoffentlich) origineller Textüberarbeitung gesungen. Welche? Welcher Text? Erfahre ich alles nach der Hochzeit und vor der Tafel, bei der wir auftreten – dort werden wir wohl auch gleich üben …
- übermorgen Vormittag bin ich vielleicht bei einer Messe? Wann? Wo? weiß ich nicht und ich weiß nicht einmal, wann ich’s wo erfahre …
Das einzige, was wirklich sicher ist – das Konzert übermorgen Nachmittag wurde abgesagt – schade.
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Kategorien : Gesang, Hochzeit, Privat, Überraschung
Alles verdreht
2 07 2009Komische Tage gibt’s. Wenn ich das richtig verstanden habe – verstehe ürigens einer die Frauen – sagte doch die eine Kollegin zu mir, ich soll vielleicht etwas mehr essen, damit ich etwas besser aussehe – aber vielleicht hat sie das ja auch anders gemeint.
Zuhause gab’s dann einigermaßen brauchbares Wetter und somit endlich die Möglichkeit, den Rasen zu mähen. Außerdem habe ich die Nachbarin gesehen , auch beim Mähen – in einem rassigen Bikini … ein Grund mehr. Habe schon gesehen, dass wir uns dann bei einem gemütlichen Glaserl Wein treffen werden. Da ich dann aber relativ lange gebraucht habe (ging gerade noch zu mähen das lange Gras), war das Nachbarlein bereits Vorort und somit nichts mehr zu machen. Selbst gemäht hat er allerdings nicht – das ist nicht sein Art. Ich kann sie nicht verstehen … aber das müssen sie dann schon selbst wissen.
Als ich dann endlich fertig war mit der Plagerei, kam ein Anruf …

Nennen wir den Anrufer – der einzige Mann, der mir heute so untergekommen ist – entsprechend seiner Nummer, Sigrid. Sigrid wollte also wissen, wer bei uns der Fachmann / die Fachfrau in der Windelfrage ist, um eine Befragung durchführen zu können. Sie soll auch nur 2 Minuten dauern. Wer’s glaubt … Da ich ja Strohwitwer bin, wurde ich von der “Jury” einstimmig zum Fachmann erkoren
.
Die Überraschung war dann aber groß, als das Gespräch tatsächlich nach ungefähr dieser Zeit zu Ende war. Und obwohl es nur ganz wenige Fragen gegeben hat, ist mir nur eine in Erinnerung geblieben:
Wenn ein Produkt den Anforderungen entspricht, schauen sie dann nur auf den Preis? (sicher, vielleicht, weiß nicht, vermutlich nicht, sicher nicht – die Antworten waren zumindest so ähnlich)
Meine Antwort: sicher nicht – ich schaue NIE auf den Preis.
Das entlockte Sigrid nur ein knappes: ein klare Aussage.
Ein längeres Telefonat mit einer Freundin hat mir dann den Abend verkürzt und ich habe für eines meiner nächsten Projekte zumindest ein paar Lichtblicke …
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Ein ganz normaler Abend?
27 06 2009Nun ist das Konzert schon ein paar Tage her und Nichts steht bislang hier darüber – wird wohl sein Gründe haben:
- es ist ausgefallen
- ich bin ausgefallen
- ich habe mich bis auf die Knochen blamiert
- ich hatte bislang noch keine Zeit …
Es gibt also doch einige Möglichkeiten.
Dass es eine hastige Probe am Vortag geben würde und worum es überhaupt geht habe ich ja kurz berichtet, dann noch von dem Gesangsabend am Tag davor, der nur mehr schlecht als recht gelingen wollte und schließlich auch von den mehr oder weniger unangenehmen Ereignissen bis ziemlich knapp vor dem Konzert.
Prolog
Dann war es aber soweit – die Fahrt zum Veranstaltungsort hatten wir gut absolviert und ebenso leicht einen Parkplatz gefunden, wie uns prophezeit worden war, dass es schwierig werden wird. Naja, mit mir – dem heiligen Kalb – an Bord – was sollte da schon schief gehen.
Die Probe
Ich habe mich dann für die Probe in die Kirche gesetzt – in eine der Kirchenbänke, genauer gesagt. Als ich dann das erste Mal dran kam und dafür aufstehen und an meinen Platz gehen wollte, wurde ich von einem Kameramann verscheucht, aber der konnte ja nicht wissen, wen er da vor sich hatte. Ich machte also einen gehörigen Umweg, damit ich das Bild nicht störte und stellte mich auf den vorgesehenen Platz oder eigentlich in ein unauffälliges Winkerl – genau so, wie es halt meine Art ist.
Nachdem ich zu singen begonnen hatte, war die Kamera aber sowas von schnell auf mich gerichtet – das hat man noch nicht gesehen. Wer jetzt allerdings hofft, dass hier wieder groß Videos kommen werden, den/die muss ich leider enttäuschen. Das war wohl nur ein lokaler kleiner Sender, Kabelbetreiber oder was weiß ich. Auch die zahlreichen Fotos, die bei der Probe gemacht wurden, sind bislang nicht bei mir eingetroffen – warum auch? Vielleicht frage ich irgendwann nach …
Nun, was soll ich noch sagen, die Probe lief also ganz wunderbar, aber ein Konzert ist nun mal eben eben ein Konzert und nicht die Probe. Das Feedback von den Chorsängern oder eher mehr von den Chorsängerinnen und den Orchestermusikerinnen war aber bereits sehr ermunternd – so schlecht kann es also nicht gewesen sein.
Das Konzert – erster Teil
Für das Konzert haben sich die vereinten Chöre und das Orchester vor dem Hochaltar der Kirche aufgepflanzt, während wir armen Solisten vor der ersten Reihe der Kirchenbänke auf den Samthockern, die sonst vom Pfarrer und seiner Gefolgschaft bevölkert werden, Platz nahmen.
Für die einzelnen Solostellen – und es gibt ihrer viele – war dann aufzustehen und einen halben Meter nach vor zu treten und ein kleines Holzpodest zu erklimmen. Die ersten Zuhörer waren also beinahe in Griffweite – ich liebe das, wenn ich beim Singen aus nächster Nähe angegafft werde, aber das muss man schon aushalten. Tue ich auch. Vor vielen Jahren, als ich die ersten Male alleine vor Leuten gesungen habe – und war das Fuzzel auch noch so kurz – hat mich das nahezu fertig gemacht.
Ach ja, bevor ich es vergesse, habe ich das Werk und die Protagonisten schon vorgestellt? Nicht? Auch gut, dann hängen wir das hier also gleich an, solange noch Zeit ist … ach ja noch etwas – dieses Mal gibt es nicht nur eine einfache Information zur Entstehung der Bilder, sondern auch rudimentäre Informationen zur Verwendung des gescannten Notenmaterials. Das heißt für Euch liebe Leute aber auch, dass Ihr dieses Mal sehr genau hinsehen müsst
.
Zur Vorstellung ist auch noch etwas anderes zu sagen. Da ich ja nicht der auf den Plakate und in den Programmen angekündigte Basssolist war, wurde ich extra angesagt. Klar, wieso soll auch der andere am Ende mein Unvermögen büßen meine Lorbeeren einsammeln.
So, aber jetzt endlich zum Beginn des Konzerts – ein mehrere Minuten dauerndes Vorspiel bringt die Vorstellung des Chaos – ganz mein Stück.
Eine Flötistin hat mir in der Pause vor dem Konzert gesagt, sie fängt damit überhaupt Nichts an – nun gut. Es soll ja auch unterschiedliche Geschmäcker geben …

Im Anschluss daran oder gewissermaßen als Überleitung erhebt auch schon einer der Solisten oder besser gesagt der Erzengel Raphael (Bass) sein Wort.
Ach so, schnell erwähnen: inzwischen war auch sFrauli in der Kirche angekommen. Sie war ob des langen Schulfestes – ich habe berichtet bei den unangenehmen Ereignissen – sehr knapp dran gewesen, hatte in der gebührenpflichtigen Garage geparkt (in Erwartung meiner hohen Gage kein Problem für sie
), zur Kirche geeilt und konnte dort die reservierte Freikarte nicht in Empfang nehmen, denn diese war nicht da. Macht aber auch nichts, die Gage … Ihr wisst schon. In der teuersten Kategorie war noch was frei – kein Problem … Nun, Hauptsache sie war zum richtigen Zeitpunkt da und es war wirklich genau der richtige Zeitpunkt. Ich habe sie aber nicht gleich entdeckt – tja, man hat als Sänger auch hin und wieder etwas zu tun.
Aber jetzt zurück zum Stück – in diesem Fall sogar zu meinem. Das Orchester beendet also und man wartet bis der Nachhall der Kirche zu Ende ist. Dann darf Raphael alleine einsetzen – ungefähr 250 Zuhörer bzw. Zuseher vor ihm und 100 oder mehr (Chor und Orchester) hinter ihm. Ach ja, und einer neben ihm – der Dirigent. Und so geht es dreimal – immer schön verklingen lassen die anderen und dann gehörte der ganze Kirchenraum wieder mir – hach, ich habe es genossen und die Zuhörer sichtlich auch. Ich habe das Tempo auch noch etwas breiter angelegt, als bei der Probe – Luft ist ja meist immer genug da und wenn es Spaß macht, dann kann man es soooo herrlich genießen … ich glaube, dass ich auch schon geschrieben habe, dass es keine Audio-Aufnahme gegeben hat – schade, schade, schade.
Nun, da wir hier ja keine totale Werkbeschreibung machen wollen, halte ich mich nicht mit den Stücken dazwischen auf, sondern erwähne nur die nächsten Highlights – mit mir, klar?
Bemerkenswert war eines (unten) ja in mehrerlei Hinsicht – zum einen natürlich der tolle Gesang, aber dann natürlich auch “der all verheerende Schauer” in Zusammenhang mit den Wettereskapaden dieser Tage, die bereits vor dem letzten Wochenende begonnen haben. Und dann als kleiner Drüberstreuer der Hinweis auf die Schneekanonen “der leichte flockige Schnee” und das im Sommer. Aber zurück zur Musik - diese Rezitative bieten so viele Möglichkeiten mit Stimmungen, Stimmfarben, Dynamik und so weiter zu spielen … aber immer schön im Einklang mit dem Text, versteht sich. Das ladet ein mit dem Publikum in intensiven Kontakt zu treten … ich habe mich darauf eingelassen.

Das Stück ging dann weiter – ohne mich, auch schön. Klar, bin ja nicht der einzige, der singen kann – wäre auch schlimm. Und relativ bald doch wieder ich – auch irgendwie logisch, aber zu den Facts and Figures komme ich wohl weiter unten noch ein bisschen oder in einem eigenen Beitrag. Die Schöpfung fein säuberlich filetiert bietet aber auch die Möglichkeit, über die einzelnen Stücke nachzulesen.
Nun, war da weiter oben von diversen Wässern die Rede, so kamen jetzt ……………… wieder Wässer und damit die einzige Arie, die ich früher schon einmal geübt hatte – “Rollend in schäumenden Wellen”. Gott sei Dank - so musste ich in den eineinhalb Tagen davor wenigstens nicht die ganze Partie lernen. Gut geübt – blieb mir also Zeit, mit der Dame in der ersten Sitzreihe zu shakern den Kontakt zum Publikum zu intensivieren. Aber man soll nicht überheblich werden – prompt kam es bei einem Umblättern zu einem kleinen Missgeschick – ich hatte zwei Blätter statt einem erwischt (ein neues Stück für Sopran – nummeriert mit 7 – statt der Koloratur,
) und hätte ich die Arie nicht so gut gekonnt, das Unglück hätte wohl seinen Lauf genommen. Aber so – cool eines zurück geblättert, falls es etwas zum Mitlesen gäbe. Ich weiß nicht einmal, ob es jemandem aufgefallen ist – sFrauli konnte dazu Nichts erwähnen und sie war ja schon in der vierten Reihe. Also auch diese Situation ließ sich perfekt meistern.

Nach dieser Arie kehrte dann etwas Ruhe für den Basssolisten ein – auch nicht schlecht. Somit konnte die Sopranisten werken, der Tenor musikalisch wirken und der Chor schöne Chorsätze zum Besten geben. Aber Nichts hält ewig und wieder einmal ging’s mir an den Kragen kam ich an die Reihe – ein sehr schönes Stück “Und Gott schuf große Walfische”. Das Rezitativ lief schon so einmalig und die kurze Arie wurde einmal mehr an diesem Abend in sagenhaft langsamen Tempo absolviert, ein kleiner Triumph für mich. Einmal mehr herzhaftes Legato erklingen zu lassen, das sich in wohlklingende Höhen erhob. Das Ende hatte ich dann oktaviert, wie man im folgenden Notenbeispiel sehen kann. Ist aber auch sinnlos unten herum zu grundeln, wenn es sonst keine weitere Bedeutung für das Stück hat.

Und weil ich mich ja trotz Zeitmangels doch möglichst intensiv vorbereitet hatte, gab es auf der Seite oben sogar eine Regieanweisung – man könnte sogar sagen im Befehlston, was aber auch nichts half
. Das gute Gelingen muss mir aber einen weiteren Schub Glückshormone versetzt haben und so setzte ich mich hin. Den leichten Stoß (umgangssprachlich Stesser) vom Tenor deutete ich zunächst als Anerkennung, dass das eben Gesungene wohl auch ihm gefallen hatte. Er zeigte jedoch auf die nächste Zeile in seinen Noten und der dort aufscheinende Bassschlüssel machte mich stutzig. Mir war aber sofort klar – das letzte Hinsetzen war eindeutig ein Fehler und ich versuchte möglichst würdevoll das Podium zu erklimmen und dabei nicht etwa zu lachen. Zu meiner Ehrenrettung muss ich aber sagen, dass der Tenor zwei Nummern davor gefragt hatte, wie wir das im demnächst kommenden Terzett mit dem Aufstehen handhaben werden. Vielleicht hat mich das verwirrt, meinte er danach
. Wozu hätte ich eigentlich stehen bleiben sollen? das kann ich Euch auch zeigen. Na, dann schaut einmal – zahlt sich doch mächtig aus, oder?

Es folgte noch das bereits erwähnte Terzett und dann kam die wohlverdiente Pause, die ich übrigens auch sehr genoss, gab es doch erneut großes Lob von ein paar Choristinnen und von der Kontrabassistin aus dem Orchester – ich glaube, sie mag mich. Wir haben schon öfters zusammen musiziert und uns hat es noch jedes Mal gefallen.
Das Konzert – zweiter Teil
Der zweite Teil des Konzertes – nicht zu verwechseln mit dem zweiten der drei Teile der Schöpfung (Teil I feiert die Erschaffung des Lichts, der Erde, der Himmelskörper, des Wassers, des Wetters und der Pflanzen; Teil II feiert die Erschaffung der Fische, Vögel, des Viehs und schließlich des Menschen; Teil III spielt im Garten Eden und erzählt die glücklichen ersten Stunden von Adam und Eva).
Obwohl der zweite Teil des Abends der Kürzere war, war für mich mehr zu singen – eine echte Herausforderung. Und damit das funktionieren kann, musste natürlich nach der Pause sofort ich beginnen.

Was ich hier nun ohne Noten erzählen werde, sind ein größeres Rezitativ und die darauf folgende große Arie.
Der Dirigent hat sich bereits bei einer früheren Aufführung dieser Serie darüber mokiert, dass der dortige Dirigent das vorgeschriebene Maestoso eher fröhlich dahin sprudelnd dirigiert hat. In der einen Probe, in der ich, da der Bass ja nicht da war, ein bisschen was gesungen habe, kam auch diese Arie dran und ich hatte gleich gemerkt, dass dieses Tempo für den anderen Bass etwas Bedrohendes bekommen hätte können. Ich habe daher gebeten, dass bei der damaligen Aufführung ein etwas schnelleres Tempo gewählt wird. Quittiert wurde dieses Ansinnen, das ja nicht einmal für mich war, mit dem Spruch “Jaja, das wollen alle immer schneller machen, das ist aber Maestoso”. Ich verstehe das, aber man sollte auch auf die Sänger Rücksicht nehmen – hat ja keinen Sinn, irgendwen zu quälen und schlecht aussehen zu lassen. Bei der Aufführung damals war die Arie dann übrigens tatsächlich etwas schneller.
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Aber zurück zur aktuellen Aufführung, die hier gerade abgehandelt wird und zurück zu der Arie. War’s ein Versuch, auszutesten, wieviel Luft ich nun wirklich habe, war’s ein Versehen oder womöglich gar eine kleine Retourkutsche. Letzteres vermutlich nicht, die ersten zwei sind vielleicht gleich verteilt. Jedenfalls gab es bereits im Vorspiel der Arie ein extreeeeeeeem breeeeeeiiiiites Tempo – keine Ahnung, wie die Bezeichnung dafür sein könnte. Ich habe es aber mitbekommen und beschlossen gegebenenfalls den einen oder anderen kleinen Boxenstopp einzulegen, wenn es mit der Luft knapp zu werden drohen sollte. Und so stellte sich die Arie, wie die bisherigen Stücke auch, als nicht zu schwierig heraus. Ich war überrascht, begeistert … und high. Ja, ich denke das trifft es ganz gut. Der jugendliche Übermut brachte mich aber auch dazu an einer Stelle der Arie bei einer Fermate, an der das Stück bzw. der Sänger ja innehält nochmals gewaltig Fahrt herauszunehmen (obwohl ja keine drin war, falls man das so sagen kann
), aber auch das vermochte kein Luftloch entstehen zu lassen. Mit dem Ende der Arie war ich jedoch etwas erschöpft, aber auch sehr sehr glücklich.
Ach ja, noch ein kleiner Rückblick auf die Pause, weil es gerade auch um die gute Atmung gegangen ist. Der Dirigent hatte mich in der Pause gebeten, das Sakko zu schließen, es ist nicht wirklich meine Art, aber ich bin dem Wunsch natürlich nachgekommen – man fühlt sich aber etwas unfreier und kann weniger gut atmen, auch wenn der Anzug gerade einmal einen Tag alt war und natürlich dementsprechend perfekt saß.
Nach einigen weiteren Stücken neigte sich das Werk aber dann doch dem Ende zu – da war ich auch schon nicht mehr ganz so unfroh darüber, schließlich war ich bei 19 von 34 Nummern mehr oder weniger intensiv beteiligt, was einer Singzeit von einer dreiviertel Stunden entsprechen dürfte. Die Stimme war noch vollkommen frisch – obwohl ich haushalten hätte sollen, was ich nicht ganz gemacht habe – aber die Konzentration lässt dann schon mal etwas nach und so gab es im letzten Abschnitt (Adam und Eva) zwei drei Flüchtigkeitsfehler, die aber wohl nur ebenso vielen Leuten (dem Dirigenten, den anderen Solisten und mir
) in der Kirche aufgefallen sein dürfte. Es kam also zum letzten großen Rezitativ von mir. Übrigens eine Stück, das dem Dirigenten aufgrund des Textes – allerdings von Eva -besonders gut gefällt.
Darauf folgt dann noch ein ziemlich langes Duett – die oben abgebildete Textversion des Anfangs wird aber wohl in diesem Blog verschwinden. Gesungen habe ich sie verständlicherweise nicht – selbst sFrauli würde das verstehen
. Da das Duett sehr lange ist und auch sehr blamierwürdige Koloraturabschnitte enthält, wird es meist gekürzt – so auch hier. Den dafür notwendigen Aufführungshinweis habe ich zur Sicherheit aber in “Software” und in “Hardware” ausgeführt. An dieser Stelle ist mir übrigens kein Missgeschick passiert.

Das abschließende Stück – Chor mit Solisten – eigentlich nicht mehr Teil der Schöpfungsgeschichte, aber dennoch der krönende Abschluss des Werks wurde in gewohnt perfekter Manier absolviert. Der sich daran anschließende Applaus war schier nicht enden wollend und wurde dann eigentlich nur durch den Dirigenten terminiert, der die Chormassen nach draußen dirigierte.
Vor der Kirche gab’s dann übrigens noch ein Treffen mit meinen “Fans” aus der Musikerschar.
Epilog
Was soll ich also noch mehr erzählen – es war ein tolles Erlebnis und eigentlich ist alles gesagt. Zur Regeneration besuchten wir noch das dort eigens organisierte Schöpfungsfest. Das Gasthaus war jedoch etwas eigenartig - was man uns dort vorsetzte, erwähne ich besser nicht.
Besser waren da schon die Rückmeldungen der Leute – beispielsweise “Das Konzert war der Höhepunkt der Konzerte der letzten 20 Jahre”. So etwas hört man gerne.
Auf der Heimfahrt und auch am nächsten Tag hatten sFrauli und ich noch so manches zu bereden. Einschlafen konnte ich an diesem Abend übrigens schwer, sehr sehr schwer … Vor beinahe exakt einem Vierteljahrhundert habe ich die Schöpung zum ersten Mal live gesehen und gehört und jetzt habe ich sie selbst gesungen – ja, ja, ja
Und demnächst gibt es die nächste Schöpfung, dort könnte ich ja wieder einspringen, jetzt wo ich mich auskenne. Und weitere werden folgen - vielleicht bin ich ja auch wieder einmal bei einer dabei …
Wer übrigens eine coole Seite zur Schöpfung ansehen und anhören möchte, schaut einfach hier hin. Man kann sogar verschiedenen Aufnahmen lauschen – leider keiner mit mir
.
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Telefonbuch
26 06 2009Kleines Feedback zum Konzert letzte Woche gab es auch schon – schön.
Lieber Rufus,
danke für die E-Mail.
Ich habe die Daten in mein “Musiker-Telefonbuch” eingefügt und werde mich bei Bass-Bedarf gerne melden!Viele Grüße von
…
Ich glaub, jetzt wird es dann bald Zeit, dass ich “kurz” darüber berichte.
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Scheinehe
25 06 2009Das kann ich Euch ja gar nicht vorenthalten:
hallo ich wollte sagen du bist eingach Hammer und ich wollte fragen ob du mich als freundin nihmst ehehe
Verfasst hat es die gute tamanna zu meinem meist-geklickten Beitrag. Könnte sie schon neeehmen mit Hammer, wie sie es wünscht - wäre ja ganz eingach und dazwischen könnten wir den kleinen Deutschkurs machen …
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Intermezzo
24 06 2009Gerade mal eben gab’s also den Gesangsabend und schon war auch der nächste Tag, der Tag des großen Konzerts da. Ein solcher Tag kann aber auch gehörig lang sein – aufstehen in der Früh, panisch nachdenken bzw. nachforschen, was denn alles so unter Tags zu erledigen sein wird, obwohl man genau weiß, dass genaue Gedanken fassen, schwer bis gar nicht möglich sein wird. Am Vormittag schaffte ich es aber doch ein wenig für den Abend zu üben.
Und zu Mittag? Henkersmahlzeit sozusagen, aber da ich in den letzten Wochen doch immer wieder ziemlich schwere Schuld auf mich geladen was eingebunkert habe, was mein Metabolismus nicht immer so goutierte, hieß es dann aufpassen und nicht allzu viel ins ich hinein zu stopfen.
Ein großes Konzert am Abend heißt aber auch, am Nachmittag ruhen, ruhen und nochmals ruhen. Am Besten wäre natürlich sogar ein kleines Nickerchen zu machen. So würde ich mir das auch vorgestellt haben, aber mein Viali hat ja bereits seit Wochen alle möglichen Leute mit der Ankündigung “Mein Papi grillt” rebellisch gemacht. So war es dann auch – wir mussten also rechtzeitig zu dem Fest cruisen und dann musste ich mehr als eine Stunde in der Kälte – es hat ziemlich gegossen – warten, bis ich meinen “Dienst” ableisten durfte. Nicht dass man sich gleich den Tod holen wird, aber man wird langsam unterkühlt und vielleicht noch schlimmer verkühlt. Das Grillen stellte sich dann auch nicht als wirkliches Grillen heraus, sondern vielmehr als Verkaufen von Koteletts und verschiedenen Arten von Würsten.
Die Stunde war dann im Flug vorbei und der verständliche Wunsch von mir nachhause zurückzukehren und etwas Ruhe zu finden. Allein das stellte sich als schwierig heraus, denn der organisierte Transporteur – sFrauli benötigte das häusliche Vehikel für Tiertransporte Kindertransporte – war, obwohl bereits zuvor gesichtet, plötzlich nicht mehr aufzufinden und so gab es eine weitere Verzögerung von einer halben Stunde.
Der entspannte Nachmittag konnte also nicht begonnen werden und dann war ja auch schon bald mit den Vorbereitungen zu beginnen: duschen, gurgeln, umziehen … apropos umziehen: ich habe mich bereits sehr auf den neuen Anzug gefreut, den ich am Vortag noch schnell gekauft und ändern habe lassen.
Und dann war die verbleibende Zeit auch schon aufgebraucht und ich wurde von meinem Chauffeur abgeholt. Jetzt ist dieser Beitrag aber schon ziemlich lange – habe ich nicht letztens gesagt, weniger ist mehr? – ob ich vom Konzert dann selber überhaupt noch was berichten soll?
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There’s no business like show business
23 06 2009Wie bereits erwähnt, obwohl hier ja Funkstille ist – prinzipiell – waren letztens bei dem Gesangsabend drei Stücke am Programm. Das angekündigte Duett hatte ich bereits abgesagt und der Kommentar meiner Partnerin dazu war “Fein, da habe ich endlich einmal einen freien Abend”. Das nenne ich echte Freude …
Aber zurück zu meiner Darbietung: da war erstens dieses Lied von Schumann – Wenn ich in deine Augen seh – sFrauli mag’s nicht und der Viali auch nicht und nach meinem Auftritt wohl niemand mehr. Echt erbärmlich der Act!
Na, wenn das kein Beginn für das Wochenende war … SIE hat mir dann in der Pause auch ziemlich was entgegen geschleudert – ich kann’s verstehen. Das Lied war bereits zu Ende, als ich noch nicht einmal drinnen war. Dabei habe ich mich so darauf gefreut – ich finde es so schön. Nun, auf der nächsten CD wird es sich wohl nicht wiederfinden, außer es rutscht mir extrem genial heraus – mal sehen, wie sich das entwickeln wird.
Vor der Pause gab es dann noch einen gemeinschaftlichen Abgesang …
Nach der Pause und der erwähnten Kopfwäsche, gab es dann noch das Tanzlied des Pierrot – Mein Sehnen, mein Wähnen – aus “Die Tote Stadt” von Korngold. Der Viali konnte das nicht verstehen – eine tote Stadt. Ist auch schwer, wenn das alles ist, was man davon erfährt. Ich also rauf auf die Bühne, aber den Vortritt hatten natürlich meine Luder meine Flüsterdamen, die gegen Ende des Stücks einen beachtenswerten Auftritt von ungefähr acht oder zweimal acht Takten mit dem bemerkenswert schwierigen Text “aaaa…aaah” zu absolvieren hatten. Die Melodie war allerdings in himmlischen Sphären – allein die Darbietung konnte dem nicht ganz folgen, aber das Bemühen war groß und die Abweichungen wohl nur von mir zu erkennen. Publikumsmeinungen später haben mir bestätigt, dass Nichts unangenehm aufgefallen ist. Aber halten wir doch noch etwas inne: wie habe ich gesungen? Schon in der ersten Phrase habe ich es genossen, das Tempo gegenüber den Proben noch etwas zu entschleunigen, es war glaube ich perfektes Legato, ich konnte mit den hohen Töne spielen nach Lust und Laune, mein Atem hätte gereicht für weit längere Phrasen als vorgesehen. Dazu Mimik und Gestik, die in Verbindung mit dem Gesang, das Publikum willenlos an meiner Darbietung hängen ließ – ich hab’s gesehen, ich hab’s gespürt – unglaublich. Vielleicht konnten auch deswegen die Girls nicht anders oder es konnte keiner auf sie achten. Dann, vor meinem letzten “Mein Sehnen, mein Wähnen” Einstieg, eine Zäsur, die länger und immer länger wurde – keiner im Saal wagte sich auch nur im geringsten zu mucksen – und als der erste gerade zum Applaus ansetzen wollte, setzte ich erneut an. Perfektes Timing, das Tempo nochmals reduziert, fast schon Stillstand und von jeder Phrase auf die nächste ein leichtes Decrescendo. Das letzte “Zurück” war dann kaum mehr zu hören – schwer zu halten der Ton – aber ich habe ihn gut rübergebracht – kein Wackeln, kein Gieksen – und bis ans Ende des Nachspiels – also ziemlich lange – ausgehalten. Die Stecknadel hätte man fallen hören können – so hingen alle an meinen Lippen. Wow. Dann nach dem Ende einige Augenblicke, in denen sich niemand zu rühren traute, bis der Applaus los brandete und aus IHRER Ecke kam ein mehrfaches “Bravo, Bravo, Bravo“. Ich glaube jetzt mag sie mich wieder …
Und als Drüberstreuer sozusagen ein Liedchen, aus einer Ecke, die ich auch “besonders” gerne habe, aber dieses Mal hatte es für mich auch irgendwie eine Bedeutung … ;)
There’s No Business Like Show Business
aus Annie Get Your Gun (von Irving Berlin)
The cowboys, the wrestlers, the tumblers, the clowns
The roustabouts that move the show at dawn
The music, the spotlights, the people, the towns
Your baggage with the labels pasted on
The sawdust and the horses and the smell
The towel you’ve taken from the last hotel
There’s no business like show business
Like no business I know
Everything about it is appealing
Everything the traffic will allow
No where could you have that happy feeling
When you aren’t stealing that extra bow
There’s no people like show people
They smile when they are low
Yesterday they told you you would not go far
That night you opened and there you are
Next day on your dressing room they’ve hung a star
Let’s go on with the show
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Doppelleben
21 06 2009In letzter Zeit muss ich schon beinahe ein schlechtes Gewissen haben. Wie soll ich’s sagen? sFrauli weiß nicht genau darüber Bescheid – ist aber wahrscheinlich besser so. Was war also passiert?
Nun, ich ziehe immer wieder los mit anderen Frauen – mal mit der einen dann mit der anderen … und was dabei heraus kommt? Ich ess’
- zu Mittag ein Pariser und dann zuhause eine zünftige Jause
- zu Mittag ein Grillkotelette (besser gesagt zwei) und dann zuhause ein “kleiner” Haufen Faschierter Laberln
- zu Mittag ein Wiener und dann zuhause eine Grillparty
- und die Liste läßt sich fortsetzen …
Ach ja, zu Mittag ist natürlich auch immer eine gesunde Beilage dabei und so eine Grillparty enthält 3 Stück Mini Berner Würstel, 4 Stück Rostbratwürstel, 1 Stück Bratwurstschnecke, 3 Stück Mini Käsekrainer (mit Emmentaler Käse) – alles sehr gut, aber … mich wundert ja nicht, wenn ich in letzter Zeit etwas träge bin.
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Koketterie
19 06 2009So spielt das Leben. Der Beitrag unten – wieder einmal aus Termingründen vorab aufgezeichnet, wie es bei manchen unserer Nachrichtensendungen heißt, ist in gewissem Sinn bereits überholt, aber Ihr dürft natürlich weiter lesen …
Letztens habe ich über die Probe berichtet, die recht imposant gelaufen ist. Immer wieder gab es Zustimmung – auch die Frage warum ich denn nicht das Bass-Solo singen werde. Tja, so ist das Leben aber wahrscheinlich ist es gut so, wie es ist.
Ein paar Tage danach bekam ich dann ein Email von einer Konzertbesucherin, die ich kenne – eigentlich sFrauli – die sich für die schöne Aufführung bedankte
“Sehr schön hast g’sungen gestern… War ganz gerührt”
Nun sie will mich natürlich immer etwas hänseln, aber ich hatte ja noch meinen Joker vom Vortag in der Hand und erwiderte
“danke, danke – habe Dich auch gesehen. Hättest aber Sonntag bei der Probe sein sollen – da habe ich in Abwesenheit des Bass-Solisten beinahe die ganze Bass-Partie gesungen”
Sie hat es dann allerdings doch noch geschafft, mich zu verblüffen, mit einem einfachen
“Wäre wohl besser gewesen, du hättest auch beim Konzert den ganzen Bass gesungen…”
Was soll ich da noch sagen? Naja, was bleibt ist die Erinnerung, wie es so “schön” heißt und von der werde ich weiterhin leben (müssen). Vorerst aber werde ich heute Abend mal wieder in einem kleinen Konzert mitwirken und drei Stücke zum Besten geben.
Da Ihr nicht dabei sein könnt und ich inzwischen auch wiederholt danach gefragt worden bin, ob ich denn hier nicht (wieder) einmal etwas singen kann, gibt es hier also ein kleines sommerliches Weihnachtsfest (schon wieder etwas her seit dem letzten Weihnachten hier). Und da es immer wieder die unbekannten Schönen waren, die mich danach gefragt haben und ich heute Abend auch einen mittelgroßen weiblichen Fanclub dabei haben werde, gibt es also etwas von “Der Schöne und das Biest” …
Und obwohl “Wir” uns hier gerade in Askese üben, gibt es sogar den Text dazu:
If I can’t love her aus “The Beauty and the Beast”
(von Alan Menken)
And in my twisted face
There’s not the slightest trace
Of anything that even hints of kindness
And from my tortured shape
No comfort, no escape
I see, but deep within is utter blindness
Hopeless
As my dream dies
As the time flies
Love a lost illusion
Helpless
Unforgiven
Cold and driven
To this sad conclusion
No beauty could move me
No goodness improve me
No power on earth, if I can’t love her
No passion could reach me
No lesson could teach me
How I could have love her and made her love me too
If I can’t love her, then who?
Long ago I should have seen
All the things I could have been
Careless and unthinking, I moved onward
No pain could be deeper
No life could be cheaper
No point anymore, if I can’t love her
No spirit could win me
No hope left within me
Hope I could have loved her and that she’d set me free
But it’s not to be
If I can’t love her
Let the world be done with me.
Und wer es wieder (ziemlich) genau wissen will, was das so heißt:
Entstellt ist mein Gesicht,
ein Zeichen find’ ich nicht,
sei`s noch so klein,
das Güte war im Herzen.
Die schreckliche Gestalt
zeigt Trost nicht,
nur Gewalt.
Doch tief hier drin bin ich
erfüllt von Schmerzen.
Trostlos ist das Träumen,
Zeit versäumen,
und die Lieb ein Trugbild.
Hilflos, kalte Tränen,
tiefes Sehnen.
Nur noch eins für mich gilt:
Kein Wesen berührt mich,
kein Lächeln verführt mich,
sinnlos ist die Macht,
wenn ich nicht liebe.
Kein Reiz lässt mich spüren,
kein Buch kann mich führen.
Wie lernt man zu lieben?
Wie weiß ich, ob ichs kann?
Wenn ich sie nicht lieb, wen dann?
Immer wurden Glück und Freud
sorglos von mir selbst zerstreut,
trotzig, unbesonnen
lief ich weiter!
Kein Schmerz kann
so groß sein,
kein Leben so leer sein.
Eins zählt für mich nur:
Dass ich sie liebe!
Kein Ahnen ist in mir,
kein Hoffen vergönnt mir.
Wird je ich sie lieben,
wird ich durch sie befreit?
Doch bin ich ein Mann,
der nicht lieben kann,
dann bin ich dem Tod
geweiht.
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Ausnahmezustand
18 06 2009Habe ja letztens von einer Probe und einem Konzert berichtet. Der marode Bass ist ausgefallen – war er wirklich so angeschlagen oder ist er nicht besser? Hm, wir werden es nicht herausfinden – ich hatte gerade einen Anruf vom Dirigenten - und jetzt das Engagement für die nächste Aufführung des Haydn Oratoriums.
Ach ja, bevor ich’s vergesse – es ist in zwei Tagen und ich werde nun wohl mit dem Üben beginnen müssen … morgen um 7.30 (in aller Früh sozusagen – zumindest für Sänger) habe ich eine Probe.

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Kategorien : Gesang, Konzert, Privat


