Jetzt, wo die Autos doch deutlich günstiger zu haben sind, wäre ein Vehikel für die Fahrt ins Büro doch nicht das Schlechteste. So stelle ich mir den morgendlichen Trip jedenfalls nicht vor …
Muss haben
31 JanWeiß zwar nicht, wann ich das nächste mal wieder ein Orchester haben werde, aber in diese CD hinein zu hören kann mir sicher nicht schaden …

Heimatlos
30 JanKaum ist man einmal ein paar Tage nicht da und schon ist man sein Heim los … und keine Aussicht auf Besserung :twisted:
Keine Schmerzen
29 JanDiesmal ist die Turneinheit, dem Dentisten zum Opfer gefallen – daher keine Schmerzen von den Verrenkungen. Und dann? versetzt von meiner Blondine mit Mundinspektionsbefugnis – d.h. wieder um Schmerzen umgefallen.
Ein bisschen Kopfweh macht mir allerdings mein neues Gesangsstück – das ganze Tube liefert an brauchbaren Baritonen „nur“ den Film mit Hermann Prey und eben den unten, der sich mit sehr viel Anstand aus der Affäre zieht. Vielleicht bin ich gar nicht so schlecht, wie SIE mich gestern denken ließ …
Fasching mit Schmerzen
29 JanNachgeholter Beitrag ca. 7 Tage im Verzug – der Tag davor
Mit dem letzten Tag aus der Veranstaltung war auch die Rückreise verbunden. Das begann natürlich schon in der Früh und war doppelt schmerzlich. Deutlich mehr Gepäck als bei der Anreise und eine um eine Stunde frühere Beginnzeit der Veranstaltung – klar waren ja schon alle da.
Die Keynotes an diesem Tag wieder sehr hervorragend – da waren schon die richtigen Leute eingeladen. Die Vorträge dazwischen waren heute etwas mühsamer, gleich mal ein fader Universitätsprofessor, der halt dabei sein wollte, Werbung für Bücher und Unterlagen machte und die Präsentation, die seine Leute vorbereitet haben dann mehr schlecht als recht von sich gab.
Dann ein Projekt, das noch etwas in den Kinderschuhen steckte und einen sehr einfachen Anwendungsfall beschrieb, den wir ja leider so gut wie nie haben.
Das Beste war dann jedoch ein durchaus guter Vortrag der allerdings dann im Frage-und-Antwort-Teil in einem halben Fiasko endete. Gleich die erste Frage wurde ausgiebig und breit beantwortet endete aber damit, dass der Vortragende mit „Das war jetzt aber nicht schlüssig“ beendete. Ohne diese Selbstgeißelung hätte es maximal eine Nachfrage gegeben – maximal sage ich – und vielleicht einige wenige, die sich weiter etwas gedacht hätten. So war der ganze Saal hellhörig und wartete darauf, was denn noch folgen wird. Schließlich machte der Redner ja auch den Eindruck, dass er nochmals die Antwort geben wollte. Man sah sogar, wie es unter seiner Stirne arbeitete, oberhalb drückte sich diese Aktivität durch verstärkte Bildung von Schweißperlen aus. Ein Kollege half ihm da glücklicherweise von der Seite des Auditoriums aus. Die nächsten zwei Fragen wurden innerhalb des Publikums, die zweite vom bereits erwähnten Samariter, der seinen Kollegen wieder ins Spiel brachte, sodass endlich wieder zurück ins Spiel fand. War schon eine „schmerzvolle“ Erfahrung für den Vortragenden.
In der Pause gab es dann auch was zu lernen über Wien und was diese Stadt alles zu bieten hat. Entweder habe ich in anderen Städten nicht genau geschaut bislang oder die bieten da wirklich mehr (nicht für mich – für andere).
Nun, die letzte Keynote der Veranstaltung war dann total aus dem Rahmen – Wolfgang Fasching erzählte über das Leben, über das Race Across America (eigentlich die, denn er hat acht Mal teilgenommen und dreimal gewonnen) und über andere Dinge die „ausgediente“ Sportler in Motivationsseminaren oder ähnlichen Veranstaltungen bringen durften. Bei den RAA Berichten und Videos waren natürlich die Schmerzen inhärent, obwohl das Rennen eh relativ angenehm sein dürfte – lauter fröhliche Gesichter. Sehr gefallen hat mir natürlich auch ein Fußballer-Interview, über das ich mich immer wieder freue, wenn ich es sehe – Schmerz lass nach.
Zur allgemeinen Schmerzminderung wurde am Ende dann noch an jeden Teilnehmer eine Tafel Schokolade von Zotter mit Pistazienmarzipan verteilt – mjam, ich freue mich schon darauf oder soll sFrauli vielleicht … quasi als „Schmerzensgeld“ für die „einsamen“ Nächte mit unseren zwei Girls?
Die Heimfahrt war dann ohne besondere Vorkommnisse, wie es so schön heißt oder wie ich sagen würde „völlig schmerzfrei“.
Ein wirklich spannender Tag
28 JanNachgeholter Beitrag ca. 7 Tage im Verzug – was bisher geschah
Heute war ja mächtig was los – großes Frühstück im Hotel – und danach viele interessante Geschichten Vorträge und sehr sehr abwechslungsreich:
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Am Besten war wahrscheinlich der Vortrag über Spaß an der Arbeit, von einem Typen, dem man nun Nichts, aber auch gar Nichts von diesem Spaß abnahm.
Zurück im Hotel durfte ich mir nun die neuesten Katastrophenmeldungen aus der Heimat anhören – sFrauli war sehr bereitwillig mir diese mitzuteilen.
Aus einer Oper wurde am Abend auch Nichts – mein Kollege scheint nicht darauf zu stehen.
So blieb mir nur das bisschen Beten im Stephansdom, wenn – ja wenn ich vorschriftsmäßig gekleidet gewesen wäre und nicht das bauchfreie Netz-Shirt, das knapp über dem Nabel endet und den Mini angehabt hätte.

Mit ein bisschen Essen – was Leichtes versteht sich – fand dann dieser hoch interessantge Tag seinen Ausklang.
Vissi d’arte, vissi d’amore
27 JanNachgeholter Beitrag ca. 7 Tage im Verzug - was zuvor geschah
Ich könnte ja jetzt etwas daher plappern, von „V wie Flügel“ oder so, wie unsere „Armen“ Schispringer das müssen – die Deppen – tue ich aber nicht.
Das „V“ war allerdings schon vorherrschend an diesem Tag, denn beinahe den ganzen Tag war ich in diesem Workshop, der sich eindringlich mit dem V-Modell beschäftigte, mit einzelnen Schritten darin und wie die alle geplant, umgesetzt und selbstverständlich dokumentiert werden könnten.
Gegen 17.15 dann im Hotel zurück, tat ich das worauf ich mich schon den ganzen Tag gefreut hatte. In der Früh nämlich tat ich bereits einen kurzen Blick ins Internet und eigentlich auf die Seite der …….. ja genau, der Staatsoper – sie lässt mich einfach nicht los. Tja, gestern habe ich noch berichtet von meinem Wehmut, dort vorbei zu kommen und heute habe ich Depp mich doch glatt dazu hinreißen lassen, mich wieder darum zu scheren. Gesagt, getan – also ich rufe beim Kartenservice an, wie denn das geht, ab wann man den Karten bekommt an der Abendkasse. Mehrmals hat mich das Band höflich aber doch bestimmt aufgefordert, die Leitung wieder frei zu machen, weil ich eh nicht dran komme. Schließlich war wieder das Band und ich war schon dabei aufzulegen, doch plötzlich fällt mir ein anderer Satz in der Ansage auf, etwas von „die nächste Leitung für mich und so“ – juhuuuu.

Nun, was sie dann gaben? – TOSCA. Ich durfte also plötzlich eine Karte bestellen und das Ganze sogar über meine Kreditkarte abwickeln. War zwar nicht notwendig bei den paar Kröten, aber die nächste Kategorie um 90 € wollte ich dann auch wieder nicht weitere waren dann bei 190 aufwärts – hmpf. Im Nachhinein hat sich das als nicht ganz falsche herausgestellt. Die Karte war also für eine Loge mit Sichtbehinderung - zum Abholen erfuhr ich einen Code, den ich dann natürlich nicht brauchte. Klar jeder kennt Rufus.
Auf die Vorstellung gehe ich hier nicht näher ein – wird wohl einen Grund haben. Das fabelhafte Orchester ist es sicher nicht. In der Loge musste ich dann einen Stuhl umstellen – ich wechselte 4 und 5 – um besser zu sehen, doch der „Besitzer“ von 4 an diesem Abend kannte sich aus und „wies mich zurecht“. Dann machte er das noch bei seinem Vordermann, der 1 (!) cm weiter nach vor rücken sollte
. Es stellte sich aber heraus, dass er nur den Dirigenten sehen wollte, weil er die Vorstellung ohnehin schon 100 Mal gesehen hat. Dann schimpfte er über den Cavaradossi, die Tosca des Abends und lobte den Scarpia. Ich habe alles nicht so gesehen / gehört, aber Samuel Ramey muss man zugute halten, dass er bereit 69 (!) Jahre alt ist. Deshalb hier eine kleine Aufwartung an den Teufelskerl
.
Naja, so ein Hosenscheißer, der Kritiker, hat wahrscheinlich noch keinen Ton gesungen, aber fest mitreden. Für mich war der Abend jedenfalls schön, obwohl wenn sFrauli dagewesen wäre, wäre es noch schöner gewesen, übertroffen nur mehr, wenn sie zuhört und ich unten … soll aber nicht sein.
Zurück bleibt, wie schon so oft, ein etwas trauriger Rufus …
Nur gut, dass ich mich nicht nur mit einer Krawatte aus dem Haus wage, wenn ich wohin dampfe – ob ich mal alle meine mehr oder weniger schönen Stücke hier präsentieren soll … vielleicht so als Gesamtkunstwerk auf einen Haufen und fotografieren oder gar am Krawattensamstag oder wie könnte so ein Projekterl durchgeführt werden? Haha, eine Hitparade – dann habe ich mal was für junge Leute
Hier jedenfalls dieses „V“.
Ach ja, der Titel stammt natürlich von der Titelheldin „ich lebte für die Kunst, für die Liebe“
Gesteuerter Verkehr
27 JanVon fremden Frauen lässt sich Rufus eigentlich nicht ansprechen, aber wenn sie Anschluss an seine Leser suchen, hilft er natürlich gerne.
Via viseocoach hat er daher ein kleines „Umleitungsschild“ kreiert …
Rufus on the road
26 JanNachgeholter Beitrag ca. 7 Tage im Verzug – ein kleiner Vorbericht
Um 15.30 losgeeilt und kaum war ich in der Straßenbahn, gab’s auch schon den ersten Stunk – einer Dame bin ich nicht schnell genug aus dem Weg gesprungen. Mach nichts. Den Zug habe ich jedenfalls erreicht und so stand meiner Reise Nichts mehr im Wege.
Mein Abteil haben dann natürlich ein paar Halbstarke betreten – wortlos (zumindest mir gegenüber) – nachdem sie aus dem Damenabteil geworfen worden waren. Sie haben etwas nach Alk gerochen, waren aber sonst relativ harmlos. Die Sprache war nicht so ganz ihres, aber das macht Nichts. Nur der eine dröhnte sich die Ohren voll, dass es (k)eine Freude war – irgend wo ein schweres Metall, aber da kann ich keine Details geben.
In Bruck zogen sie ab, ebenso wortlos wie sie gekommen waren.
Dafür bemühten sich ein Paar Grazien, mein Abteil zu erobern und grüßten sogar beim Eintreten – war ich nicht gewohnt an diesem Tag. Waren ja ganz nett, wenn da nicht dieser Gestank Duft gewesen wäre. Naja, aber die Lüftung hatte selben recht schnell eingesogen – ein Hoch auf die moderne Haustechnik. Die zwei Studentinnen waren ja recht angenehm, wenn sie nicht an irgendeinem Punkt über Pferde, über Golfen und über die große Welt geplappert hätten, in der sie schon überall gewesen waren – die Gören. Ein Fossil wie ich kann da schon neidig werden, wenn er hört wo sich die heutzutage überall herumtreiben, während unsereins … habe ich übrigens schon erwähnt, dass es demnächst vermutlich nach Rom, Turin und wieder Paris geht? nicht? gut.
Nun in Wien angekommen, begann die Suche nach einem Ticketautomaten – ganz gut versteckt die Dinger für einen Provinzhengst. Die Straßenbahn achte dann auch noch einen größeren Halt, da die Bim davor einen Patschen hatte oder so.
Endlich war ich dann im Hotel – zu spät für die Oper, aber zu früh zum Schlafengehen. Das Betreten meines Zimmers hatte es dann wieder in sich, denn das Schloss bekam ich erst auf, als ich mich näher mit der Rückseite des Schlüssels beschäftigt hatte.
Im Zimmer stolperte ich dann auch gleich über einen Türstopper, was mir die nächsten Tage immer wieder passieren sollte – ich kam mir vor wie bei Dinner for One und der Türstopper war mein Löwe.
Bevor ich mich dann auf den Weg machte, gab’s noch einen Anruf zuhause – sFrauli mag das und ich beichtete meine Fauxpas vom Vormittag – ich hörte nurmehr was von wegen Elefant und Porzellanladen … naja, lassen wir das besser.

Endlich war ich dann aber fertig und machte mich auf den Weg in die innere Stadt. Dabei kam ich an der Staatsoper vorbei und Wehmut erfasste mich. Naja ich wollte dann nur ins Moulin Rouge, nein natürlich nicht – sowas ist wohl Nichts für mich (vermutlich) und in die Paulusstube wollte ich nicht ohne sFrauli (sie liest ja hier und wehe …), obwohl die Speisekarte ja ganz nett aussieht. Also setzte ich mich irgendwo anders rein (keine Karte) und aß irgendetwas – Hauptsache nicht zu groß und zu schwer … soll man ja um diese Tageszeit auch nicht.
Nach der Rückkehr dann eine kleine Webrecherche, die sFrauli noch in Auftrag gegeben hat für ein kleines Geschenk und ein bisschen in die Glotze (die mir übrigens auch gut gefallen hat – letztens Paris ein neumodisches Ding und dieses Mal gar noch besser) geguckt, bevor ich sanft entschlief …

Wien – los geht’s
25 JanNachdem also der Wunsch nach Wien-Berichten eindeutig besteht, kommt hier also das erste Bildchen: eine Luftaufnahme, gemacht vom Eiffelturm, kleines Problem war das World-Trade-Centre, aber mit einer kleinen Sprengladung war auch das Problem behoben. Glücklicherweise hat sich die Zahl der Opfer mit einem dabei in Grenzen gehalten, aber der Kerl ist ohnehin sehr robust

Der Ballon dürfte übrigens zu Werbezwecken gedient haben und hat zu irgendeiner Veranstaltung gehört.





