Rufus: was hamma denn heute?
sFrauli: hab’ gedacht ein Schwammerlgulasch.
Rufus: i hab’ heute eh schon einen Salat gehabt?
sFrauli: schämst di gar net?
Na gut, lasse ich’s halt wieder bleiben …

Rufus: was hamma denn heute?
sFrauli: hab’ gedacht ein Schwammerlgulasch.
Rufus: i hab’ heute eh schon einen Salat gehabt?
sFrauli: schämst di gar net?
Na gut, lasse ich’s halt wieder bleiben …

Nirakatak hält nichts von Eigenlob - ich auch nicht.

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Das nicht gerade, aber zugefallene Ohren und erhebliche Ohrenschmerzen haben mir der fünfte und der sechste Flug innerhalb der letzten fünf Tage beschert, oder besser gesagt die jeweiligen Landungen.
Ein Rundumschlag wird dieser Beitrag – ist einfach zu viel passiert in letzter Zeit und wenig Zeit um das alles zu verarbeiten.
Begonnen hat ja alles mit dem Trip nach Paris. Dort ging es dann sofort in die Besprechung und dementsprechend auch gleich zur Präsentation. Alle waren ja nicht gekommen, die Italiener waren in Turin eingeschneit – so waren die Beiträge über Skype immer wieder erheiternd und im Bedarfsfalls war einfach der Ton abgedreht
.
Die erste Pause wurde dann gleich genutzt um mir ein Interview abzuringen. Da ich ein Vollprofi eine totaler Newbie bin, kam das etwas komisch hinüber – im Gegensatz zu meinem redegewandten English-native-Speakenden Vorgänge musste ich auf das mir vorab angebotene Muster näher eingehen. Vielleicht hätte ich dem Interviewer auch die Chance geben sollen, die zweite und die dritte Frage auch zu stellen, aber ich war bereits in meinem Element und die (Selbst-)Darstellung lief dahin. Plötzlich unterbrach mich der Interviewer – eigentlich bedankte er sich, da ja bereits alles gesagt war.
Am selben Abend war dann ein Aha-Erlebnis – die viel gepriesene französische Küche bot eigentlich ein durchschnittliches Rindsgeschnetzeltes. Ob das, das angekündigte Kalb war konnte ich beim
besagten Willen nicht feststellen. Zumindest durfte ich mich bereits davor gegen den Fisch entscheiden – danke. Bevor ich allerdings in das Restaurant unterwegs war, durfte ich mich am Hotelzimmer erfreuen – ein alternativer Schlüssel, ein echt moderner Fernseher und ein sehr schönes Badezimmer, das ich nur mehr mit meinem dezenten Farbtupfen aufwerten konnte.

Der nächste Tag brachte dann das Übliche, außer dem überraschend eingelegten Fototermin. Ob ich dieses Mal zu meinen Künstlerfotos komme?
Heute war dann alles etwas beschleunigter – in aller Frühe starten, die Besprechung in Wiesbaden am Vormittag, das Mittagessen, Rückfahrt und Rückflug und dann doch wieder einmal die Kids und sFrauli getroffen.
Aber es ist natürlich mehr passiert, als die banale Auflistung eben vermuten lässt. Da war zum Beispiel der äußerst komplizierte Kauf der Bahntickets in Frankfurt – schade, dass ich den Automaten während der Bedienung nicht gefilmt habe – Ticket gab es dann bei diese trotzdem keines, sondern bei einem anderen Automaten. Oder da war die Einladung zur Fahrt zum nächsten Date … wird wohl sFrauli werden.

Oder da war die Frage danach, wie Röntgenstrahlung meine Kamera aushalten wird, d.h. wie oft sie durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen gefahren werden kann. Mein Kollege – ein Physiker – konnte es mir jedenfalls nicht überzeugend beantworten. Dafür warne seine sonstigen Gschichterln heute sehr unterhaltend.
Am Flughafen holte mich dann nicht meine Liebling-Chauffeuse ab, sondern eher ein Möbelpacker – ein bärtiger Kerl mit einem Body-Mass-Index wohl jenseits der 50, wenn ich schätzen müsste. Und es war auch nicht ein herkömmliches Taxi – da passt der Typ wohl auch nicht rein. Es war ein Mercedes Sprinter. Zuhause gab es dann auch noch ein überraschendes Paket – was da wohl wieder drinnen ist? Eigentlich erinnere ich mich an gar keine Bestellung, aber was sagt das schon?

Die Ohren sind übrigens noch immer nicht besser – zu, einfach zu. Hoffentlich wird es bis Mittwoch zu meiner nächsten Gesangseinheit wieder …
Einiges gab es zum Einkaufen. So zum Beispiel eine mehrtägige Flugreise – sFrauli behauptet ja, dass wir in der Zeit auch mit dem Auto unten gewesen wären. Wo sie recht hat, hat sie recht.
Auch für unsere Schokoladen-Liebhaber war etwas dabei. Obwohl ich musste schon ziemlich staunen, dass es diese Schokolade ohne Zucker geben soll … brrrrrrrrrrrrr.
Und dann war da noch diese wunderbare Standheizung:

Bei der letzten Halbwüchsigen-Olympiade war als Legionär ein gewisser Rufus eingeladen und am Gerät Moosgummi wohl nicht zu schlagen.
Die Auswirkungen auf den nächsten PISA-Test werden von den Experten noch diskutiert und nicht zu kurz, wie vermutet wird, werden doch die nächsten Lesetests heuer im April und Mai durchgeführt und die Ergebnisse werden dann schon Mitte 2010 präsentiert – vermutlich.

Nein, nicht zum Hinfassen. Das habt ihr falsch verstanden – das mag sFrauli nicht
Ganz im Sinne der Kanzler und Präsidenten wird sich der Rufus demnächst in die Bundesländer aufmachen – zunächst in die Neuen, also dieses Mal nach Hessen, genauer gesagt nach Wiesbaden.
In der Woche drauf macht er sich an eines der alten Bundesländer – Wien. Dort wird er bereits am Montag auftauchen, aber erst am Dienstag im Einsatz sein.
Das heißt ein langer einsamer Abend in der großen Stadt und noch nichts vor UND noch keine Idee, was er denn machen könnte …
Wo sind nette Lokale oder soll er es gar mit einer Restkarte in der Wiener Staatsoper probieren (oh – sie spielen Wagners Nibelungenring für Kinder) oder will ihm gar jemand Gesellschaft leisten?
Ich könnte mich ja in ein Lokal setzen (das erste Wiener Bloggertreffen von einem Steirer organisiert
), wenn mir jemand einen Tipp gibt (wo man nett ist und trinkt sich unterhalten kann …), der mich treffen will und dann stelle ich eine Rose auf den Tisch – so als Erkennungszeichen …
Mal sehen, was man/frau mir vorschlägt … ob ich allerdings im Lokal singe, ist noch offen – hängt vom Publikum ab
sFrauli meint, man könnte einfach ein Email mit einer Anfrage hinschicken. Rufus denkt anders und startet einen Anruf in die Fremdenverkehrsregion. sFrauli schaut ziemlich ärgerlich.
Die Bäuerin: Hallo, hier ist eine x-beliebige Herberge.
Rufus: Grüß Gott, Rufus. Kann ich bitte ein Zimmer für Juli reservieren? 2009 …
Die Bäuerin: aber natürlich, Augenblick!
(einige Zeit vergeht – was auch immer in der geschehen ist)
Die Bäuerin: So, ja bitte?
Rufus: Wir hätten gerne ein Zimmer für zwei Personen.
Die Bäuerin: Ja, gerne.
Rufus: Von 11. auf 12. Juli.
Die Bäuerin: Eine Nacht können wir ihnen nicht geben – da haben wir schon so oft drauf gezahlt.
Rufus: auf ihrer Webseite haben sie aber einen Aufschlag von 7 € für Kurzaufenthalt angegeben.
Die Bäuerin: Da sind die Festspiele – das ist die einzige Einnahmequelle in dieser Zeit. Das geht nicht.
Rufus: danke, auf Wiederhören.
Zweiter Anruf – sFrauli ist noch nicht ganz überzeugt, aber auch nicht mehr ganz so negativ wie zu Beginn.
Frau ohne Schatten Namen: Hallo, hier ist ein stinknormaler Unterbringer und Verköstiger.
Rufus: Grüß Gott, Rufus. Ich würde gerne ein Zimmer bei ihnen bestellen. Für 11. auf 12. Juli 2009 für zwei Personen.
Frau ohne Namen: Einen Moment, kann ich bitte ihre Telefonnummer haben, das Buchungssystem funktioniert augenblicklich nicht- ich rufe sie dann zurück.
(Rufus verrät seine Nummer und das Gespräch wird beendet. Rufus kommt das etwas komisch vor – sFrauli schmunzelt auch schon etwas).
Rufus: das wird noch lustig – die sagen jetzt sicher gleich ab.
sFrauli: jaja, sicher – wieso?
Rufus: schade, dass ich die Telefonate nicht aufzeichnen kann.
(das Telefon läutet)
Rufus: Hallo, Rufus.
Frau ohne Namen: so jetzt geht es – was haben sie bitte für ein Datum gesagt?
Rufus: 11. Auf 12. Juli – 2009.
Frau ohne Namen: Oh – da haben wir leider Nichts mehr frei.
Rufus: auf Wiederhören.
(nach kurzer Erläuterung von Rufus versteht sFrauli auch langsam, was da läuft)
Die Siegerin: Hallo, hier ein williges Haus.
Rufus: Grüß Gott, Rufus. Wir benötigen im Juli 2009 ein Zimmer für zwei Personen. Von 11. Auf 12. Juli. Ist da was frei?
Die Siegerin: Ja, natürlich. Darf ich nochmals nach dem Namen fragen?
Rufus: Rufus – Richard, Ulrich, Friedrich, Ulrich, Siegfried.
Die Siegerin: Danke, ist notiert.
Rufus (etwas verdutzt): was kostet das Zimmer? Ist es mit Dusche? Wir brauchen Zimmer mit Frühstück.
Die Siegerin: 30 € pro Person. Ja, natürlich ist mit Dusche und mit Frühstück.
Rufus: danke, auf Wiederhören.
Die Siegerin: auf Wiederhören.
(sFrauli schaut etwas eigenartig)
sFrauli: schickt sie eine Bestätigung?
Rufus: davon hat sie Nichts gesagt.
sFrauli:sie hat ja nicht einmal unsere Adresse.
Rufus: stimmt – hm, werde ich wohl noch ein Email nachschicken müssen.
(Rufus geht auf die Webseite des willigen Hauses und findet das Formular für die Anmeldung. Er füllt es aus und schickt somit ein Email mit Hinweis auf das Telefonat an das willige Haus. Jetzt heißt es Abwarten …)
Ein paar Stunden später – das Bestätigungs-Email ist da. Geht ja - YATA.
bonafilia ist voll auf Sex und möchte wissen, was das Sexte Foto in meinem Ordner Nummer Sex ist. Kann sie haben – das Foto (keinen Sex hier).

Da das bei mir mit Sex ja nicht ganz so ist, lasse ich den Stab hier hängen liegen und wer Lust hat, der kann ja …
In Teufels Küche
13 JanIch probiere ja üblicherweise alles aus – so natürlich auch das Feature Kommentare beantworten per Email. In einem der zahlreichen Kommentare oder in einem ähnlichen Post wurde die Erleichterung beim Kommentieren herausgestrichen – man könnte ja richtig meinen, dass das eine Last ist, dabei ist es ja ein „Kundenservice“, oder?
Ist man nun froh über Kommentare oder ist das eine Belastung? Also auf manchen Seiten denke ich mir schon öfters, dass es eine Last ist, wenn 50 oder mehr Kommentare pro Beitrag einlangen, die alle beantwortet werden sollen/wollen. Bei mir ist das ja glücklicherweise nicht so der Fall, 0-5 Kommentare auf jeden Beitrag sind da durchaus gut behandelbar.
Manchmal gibt es ja auch Unterhaltung zwischen Kommentierenden. Sowohl Kommentare auf Beiträge als auch untereinander sind oft abwechslungsreich, manchmal informativ (für mich meist) hin und wieder ironisch oder humorvoll (von mir dann und wann). Manchmal wirken sie auch etwas aggressiver, spitzfindig oder können pedantisch gesehen werden, wenn kleine Details korrigiert werden.
Ich für mich habe mit keiner der erwähnten Arten meine Probleme – eigentlich lerne ich aus allem etwas, auch wenn es mich fuchst, wenn ich „Fehler“ mache und dann gar noch welche, die andere finden. Aber dann denke ich wieder, wie schnell ich irgendwo einen Kommentare hinein klopfe, weiter zum Nächsten und dann noch einer – rucki zucki … da ist nicht immer jedes Wort auf die Goldschale gelegt.
Und jetzt könnte ich noch weiter philosophieren, über Posts und Kommentare, über Geflügel und Achterln oder ganze Liter, die ich so nächste Woche in mich hineinschütten werde, aber wenn ich das mache, komme ich wohl noch in Teufels Küche und das muss ich wohl nicht unbedingt.