Der Abend der Aufführung war gekommen – ok – selber Tag, aber Abend. Abend ist auch wieder nicht ganz richtig, denn für die Meistersinger wird oftmals früher als sonst üblich mit der Aufführung begonnen, sonst bringt man die über 5 (!) Stunden nicht gut unter und außerdem will ja die lokale Gastronomie auch noch ein bisschen ein Geschäft machen.

sFrauli und ich mitten drin. Zunächst mal das Bühnenbild – von der Aufführung „Die Meistersinger von Nürnberg“ (Richard Wagner) war ich übrigens durchaus begeistert (bis auf den Hans Sachs … ist aber klar – das ist schließlich auch meine Partie
). Sogar das spartanische Bühnenbild konnte ich in’s Herz schließen.

Es blieb noch etwas Zeit für die Begutachtung der Umgebung – z.B. der Dachkonstruktionen …

… und der Orgel des Festspielhauses.

In der Pause war dann auch Zeit, die Highsociety zu beobachten – recht gewöhnliche Sitten würde ich sagen … sehr beruhigend.

Was allerdings Kühe und Wagner gemeinsam haben, bin ich bis jetzt nicht drauf gekommen …

Nach Ende der Aufführung – die Kuh war übrigens einer der Gäste in der ersten und zweiten Pause – fragte ich mich dann aber schon, ob sich da nicht ein Geist eingeschlichen hatte oder ein besonders fanatischer Wagner Fan oder ob’s vielleicht doch nur Zufall war …

Naja, wie auch immer – es war ein sehr schöner und gelungener Abend – detaillierte Stückkritik (Orchester, Bühnenbild, Inszenierung, Sänger usw.) gibt es hier nicht, obwohl mir schon einiges dazu einfiele … exemplarisch zeige ich den Hans Sachs, aber auch ohne Namensnennung. Eher deswegen, weil ich allergrößte Hochachtung vor allen Interpreten dieser mörderisch langen Partie habe – „stundenlang“ unterhält er sich mit den anderen … mal mit dem einen, mal mit der anderen.

Ich glaube, mir stünde die Partie auch sehr gut – so ein bisschen das Schelmische dazwischen …
Die Premierenbesetzung - ja wir waren bei der Premiere, was anderes würde mir sFrauli doch nicht schenken – werde ich allerdings zum Abschied (von diesem Abend) noch her zeigen.

Was wir danach am nächsten noch angestellt haben? schauen kommen …
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Ohne Namensnennung hm?
Wie ich Dich beneide. Das fand ich so gelungen in Essen. Vielleicht habe ich irgendwann nochmal das Glück.
Bei uns kommt Gewitter auf…
Da habe ich wohl noch nicht gewusst, dass der Besetzungszettel reinkommen wird
Beneidenswert wäre ich wohl, wenn jetzt ein Bild von mir dort „hängen“ würde …
Der Erlkönig
kenn ich als Gedicht
und als video
von Achim Reichel
Ich habe schon zwei Versionen gesungen, den (leider) Unbekannteren von Carl Loewe und natürlich den sattsam bekannten von Franz Schubert, Zweiteren schon mehrmals – klar, den anderen wollen die Leute nicht so recht hören
Meiner von Loewe liegt dann irgendwo zwischen und (in der Hoffnung, dass ich eher beim Hermann bin) bei dem da unten.
[...] wir uns am Tag nach der Oper auf den Weg machten, um wieder von Tirol etwas zu sehen, mussten wir noch unseren Blick in die [...]