Vor einiger Zeit hätte ich folgende Frage beantworten sollen: welche aussage passt am besten zu mir?
kontaktfreudig, meistens freundlich, sympathisch
energiegeladen, manchmal schüchtern, humorvoll
fröhlich, einladend, hilfsbereit
manchmal aggressiv, ehrlich, emotional
Ich war ja vorsichtig und reagierte mit 1234. So leicht durfte ich mich allerdings nicht davon stehlen, hieß es und so musste ich antworten. Habe ich dann ja getan und prompt ein Fettnäpfchen. Hätte ja auch nichts anderes erwartet
So jetzt seid aber Ihr dran – welche Aussage passt am besten zu mir? – also, legt los mit Euren Einschätzungen …
Inzwischen könnt Ihr ja ein bisschen „Wie Was bin ich“? schauen
Vor ein paar Tagen durfte ich – wie natürlich jeden Tag – das Infoterminal in der Straßenbahn genießen. Dort wurde eine typische Frage des nutzvollen Wissens gestellt:
Sind die Menschen die einzigen Tiere die weinen?
Schon mal irgendwie gut die Frage. Sie wurde dann aber auch noch mit Ja beantwortet, was ich wieder gut fand. Naja, genau kenne ich mich nicht aus, aber ich bilde mir ein, auch bei Tieren schon Tränen gesehen zu haben und dann bleiben immer noch die Krokodilstränen .
Aber damit noch nicht genug, wurde man dann noch weiterhin darüber informiert, dass eine Träne ca. 15 mg hat (ob das aber wirklich stimmt?) und, dass man mit den Tränen eines Menschenlebens eine ganze Badewanne füllen kann. Da ja noch einige Stationen bis zur Endhaltestelle waren, konnte ich das ja in aller (in einer Tram verfügbaren) Ruhe überschlafen überschlagen. Dabei beginne ich immer mit den üblichen kleinen Anfangsproblemen der Umrechnung zwischen mg, g und ml oder so … aber irgendwie hatte ich das dieses Mal schnell auf der Reihe:
um von mg auf g zu kommen, braucht’s 1.000 davon
daher ruckizucki die 15 auf die 1.000 umgelegt, sind also grob gerechnet 60 Tränen und und schon hat man 1 g
Tränen sind ja fast Wasser, ok Salzwasser, aber ich will ja nicht bis auf den letzten Tropfen genau rechnen, daher entspricht 1 kg ungefähr 1 l
folglich gibt es 1.000 g in so einem Liter und daher 60.000 Tränen in selbigem
Mit dieser beinahe astronomischen Summe war für mich die Rechnerei bereits vorbei, wollte mich ja nicht von den leichtgeschürzten Mädchen am Hauptplatz, die ganz und gar nicht weinten – warum auch, ablenken lassen. Die grobe Schätzen zeigte für mich, dass aus der Badewanne so nichts wird.
Ein paar Tage später – ich musste das nutzvolle Wissen ja auch loswerden – durfte sFrauli meinem kleinen Vortrag lauschen. Ich rechnete also alles vor und erhielt dann die Antwort, dass es ja viel mehr sein muss – vielleicht ein Swimmingpool oder so. Ich also meine Tränenlitanei aufgesagt und dann angeboten, dass einmal weinen vielleicht ja 100 Tränen ausmacht. Also 600 Mal weinen für den Liter …
Halt, Rufus – so geht das nicht, musste ich hören. Das sind mehr als 100 Tränen. Damit es aber weiterhin einfach bleibt, habe ich mich auf 1.000 Tränen pro Weinen zurückgezogen. Also weiter:
in 1 l sind daher 60 Mal Weinen inkludiert – von den Schmerzen und Qualen gar nicht zu sprechen, aber das wäre eine andere Rechnung
da eine Badewanne – selbst die kleinen für schmale Models – 100 l und mehr haben sind in der Badewanne 6.000 Mal Weinen fein eingefüllt
sagen wir jetzt noch das Leben zu 80 Jahre – kann schon hinkommen, oder? – zu 300 Tage (soll ja einfach sein) ergeben 24.000 Tage
weil ich ja nicht durch die einfache Rechnung schummeln wollte, sagen wir also ungefähr 30.000 Tage
und somit gibt es jeden 5. Tag heftiges – kann man bei 1.000 Tränen schon sagen – Weinen
Gerade in dem Augenblick ziehe ich mir ein Bratwürstel mit einer kreftigen Ladung Kren rein, da sage ich na klar, wenn Du den scharfen Kren reißt, dann musst Du ja weinen. Darauf zählt sFrauli auf, wie oft denn der Zwiebel geschnitten wird und, wenn man sich freut und bei einem mitreißenden Film … na, daran hätte ich jetzt nicht gedacht.
Bei mir sind es grad einmal vielleicht 3 allzu scharfe Pizzen im Jahr, die mir ein Tränchen abnötigen, aber doch auch nicht gleich Tausend …
Nachdem ich später als gedacht von der ersten Probe nach einer längeren Pause zurückgekommen bin – habe mich dort als Lektor für eine DVD zum letzten Konzert aufgedrängt - habe ich doch glatt noch versucht ein paar Fotos durchzusehen und zu taggen. Ist mir auch so einigermaßen gelungen, daher werde ich wohl bald über einen Fortschritt bei meiner Fotosammlung berichten können. Dabei entdeckt habe ich aber auch einiges an Material, das ich verwenden könnte. Ich nehme aber nicht an, dass Euch Urlaubsberichte besonders interessieren werden. Dann kam mir noch in den Sinn etwas zu meinem anscheinend defekten Parkpiloten zu suchen – ist zwar eine andere Fahrzeugtype und vielleicht auch nicht dasselbe System, aber spannend, dass es auch andere mit ähnlichen Problemen gibt …
Ich habe in letzter Zeit zwei Arten von Geldbäumen kennengelernt. Die eine Art steht seit Jahren bei uns im Wohnzimmer – nun haben wir den Tipp bekommen, dass wir ihn auf die Terrasse hinaus stellen können – und leider eingehalten. Das traurige Etwas konnten wir nach dem Urlaub gerade noch retten. Inzwischen hat er auch noch einen größeren Teil seiner verbrannten Blätter abgeworfen.
Mir ist ja die zweite Art Geldbaum eindeutig lieber, sieht pflegeleicht aus und wenn er was abwirft umso besser …
Angefangen hat es mit einer kleinen Suche – ich sollte für sFrauli was nachsehen – etwas mit einem Fixbetrag oder so. Mache ich natürlich, aber wenn dann nur ein Treffer auftritt – bei Google eine Seltenheit, würde ich sagen – dann muss man natürlich nachsehen. Und so fand ich über die Antworten zu einer „wichtigen Information für Fotografen“ … und man versteht das sogar
Die Geschichte zum Bild ist ja wirklich rührend, aber das Bild ist ja wohl eher durch diesen überraschenden Gast gerettet worden, oder worauf hätte die Kamera scharf stellen sollen?
Habe Brennholz für den Winter gesammelt, die soziale Kälte um mich herum, hat mich jedoch dazu bewogen, das Feuerchen früher anzuzünden.
Womit kann man dir immer eine kleine Freude machen? Mit schöner Musik.
Machst du lieber alles selbst, damit es „richtig“ wird oder kannst du auch andere etwas machen lassen ohne dich hinterher über das Ergebnis zu ärgern? Ich gebe gerne was weiter, wenn der andere das nur so gut macht wie ich.
Muss deine Mama ein bestimmtes (dein Lieblings-)gericht kochen, wenn du sie besuchst? Und wenn ja, was? Nein, sie weiß schon, was mir schmeck.
Da die Fragen soooo interessant sind, gebe ich sie eins-zu-eins weiter. Darf man das? sicher, zumindest ich. Und weil ich ich bin, darf das Hölzchen aufheben wer mag … dann brauche ich nicht zu werfen.
Im letzten Abdruck hatte ich das Geschenk letzte Woche noch fertig stellen und bestellen können. Dann hat sich der Transport leider etwas zu lange verzögert, sodass ich für das Wochenende einen Ersatz aus Karton basteln musste, aber das geheimnisvolle Geschenk kam sehr gut an und Spannung war für den Anfang dieser Woche garantiert.
Vor zwei Tagen war das gute Stück endlich da, ich habe es fein eingepackt und gestern am Frühstückstisch positioniert, weil sFrauli erst aufsteht, wenn ich schon über alle Berge bin. Und was passiert? – meine zwei Girls Gören reißen es an sich und haben es beinahe zerstört. Zur Strafe dürfen sie jetzt nicht mit auf’s Bild
Ach so: wie’s ihr gefallen hat, wollt Ihr wissen. Ich kann es leider nicht sagen – es ist zwischen allerlei täglichen Verwirrungen untergegangen und ich werde es wohl nie erfahren