Archiv | November, 2010

Die Hydra

30 Nov

Hatte ich vor ein paar Wochen doch glatt behauptet, dass das Wiesel meine Krawatten gefuttert hat, muss ich nun wohl oder übel zurück rudern.

In Wirklichkeit hatten wir (sFrauli) 3 meiner schönsten Krawatten im Hotel angebaut bzw. nicht erahnt, wo ich überall etwas in einem Hotelzimmer verstecken kann. Die mir inne wohnende „Paranoia“ (ich sehe zur Sicherheit auch dort nach, wo ich sicher nicht abgelegt habe) hätte mich meine Stricke schon finden lassen, aber geschehen ist geschehen.

Ich habe zwar bereits am Tag meiner Rückkehr nachgefragt, ob meine Krawatten noch auffindbar sind und geschickt werden könnten. Nach 2 Wochen, ohne dass etwas bei mir eingetroffen wäre, habe ich mich also nochmals gemeldet. Dann war wieder 2 Wochen nichts passiert und ich hatte meine schönen Krawatten bereits abgeschrieben. Doch plötzlich tauchte ein italienisches Packerl auf – sFrauli war jedenfalls hellauf begeistert.

Doch was mussten wir nach dem Öffnen entdecken? eine wahre Hydra ergoss sich heraus …

Problematische Suche

29 Nov

Das nenne ich Arbeitsbeschaffung. Oder doch nur eine problematische Suche? Jedenfalls scheinen die recht gründlich und vorausschauend zu sein … ich brauche jedenfalls keine neuen Beschäftigungen – der aktuelle Schnee hält mich ohnehin auf Trab.

Wiederholungstäter

28 Nov

Irgendwie war das andere File-Format in dem Dialog davor auch angeboten worden. Warum ich also so angeschnauzt werde? keine Ahnung. Ich habe es jedenfalls wieder und wieder getan und die Meldung jedes Mal „verschmerzt“ … :D

Top Model of the Year

25 Nov

Was einem so zugetragen wird … da werde ich nächstes Jahr relativ wenig Zeit haben, hier etwas zu schreiben :D

Niederösterreich ist anders

24 Nov

Eigentlich war der Ausflug ja soweit organisiert, dass ich nicht unter der Brücke schlafen muss. Für die Fahrt war ein entsprechendes Vehikel geordert. Was sollte also eigentlich schon schiefgehen?

Nun, was musste ich also nach der Fahrt hören? dass das Hotel ein Email geschickt, um anzufragen, ob ich denn anreisen werde. Und das schon um 10 Uhr Vormittags. Oder war die Reservierung schief gegangen und ich für einen Tag mehr angesagt? Naja, jedenfalls wollte die Dame an der Reservierung das kleinen Problemchen lösen. Für mich war das dann gegessen und ich wollte den Tag genießen und auch die Abendveranstaltung mit Preisverleihung.

Als ich dann am Abend im Hotel ein rauschte wollte niemand etwas von einer Reservierung wissen. Das Email war bekannt, aber keine Antwort eingelangt. So versuchte der nette Herr dort bei anderen Hotels ein Zimmer aufzutreiben – beim ersten (in derselben Preiskategorie) ohne Erfolg, das zweite (ich hätte vielleicht sagen sollen, dass es auch mehr kosten könnte) klappte dann sofort – eine kleine Pension.

Als ich dann dort einlangte, kam ich zu einem finsteren Hinterhof – meinen eigenen Wagen würde ich dort vielleicht abstellen :D . Der Eingang war dann ebenfalls in einer finsteren Seitengasse. Nach dem Läuten, meldete sich eine männliche Stimme und gab die Anweisung, dass ich in das Haus gehen soll, dann zur Rezeption und sobald dort das rote Telefon läutet, soll ich abheben. Gesagt, getan. Dann gab es die nächsten Anweisungen, ein vierstelliger Code für die Haustüre und für den Schlüsselsafe und schließlich noch die Zimmernummer und eine Telefonnummer unter der mein Gegenüber erreichbar wäre. Sehr geheimnisvoll.

Das Zimmer und seine Ausstattung war dann einmalig – hoffentlich.

Zunächst das ausgefeilte Security System alla Niederösterreich.

Dann fiel mir gleich die feine Küche auf – schade, dass ich gestern nicht kochen wollte.

Im Wohnzimmer sprang mir gleich das hochmoderne TV-Set ins Auge…

…und daneben ein Communication Device der letzten Generation oder war es die vorletzte oder gar die vor vorletzte? :)

Nachdem ich mich gewendet hatte, konnte ich auch den Rest des Hightech-Multimedia-Equipments bestaunen.

Die wahren Highlights waren aber sicher im Bad zu bewundern.

Neben dem einmaligen Waschtisch oben, gab es noch den Schwebehalter (ok, ich nenne ihn jetzt so)…

…und den Schwebelüfter (ist mir immerhin nicht auf den Kopf gefallen beim Duschen).

Aber sonst, vielleicht bis auf den gewöhnungsbedürftigen Geruch, war alles ganz nett. Bis 7.15 – da sperrte irgendjemand mein Zimmer auf und wollte herein …

Nur für Männer

20 Nov

So eine Einführung ist schon sehr praktisch. Wie heißt es noch so schön – Werden sie ein Experte für Frauenwünsche. Die Tipps von denen (und mir) sind dann zweierlei:

  • Größe
    Mit List kann man das herausfinden – wahrscheinlich meinen die, dass man zuhause (außer man isst auswärts) etwas im Kasten wühlen kann. Ich hab’s da einfacher – ich sehe mir einfach die hübschen Verkäuferinnen an, schätze grob ab und lege dann (hoffentlich) bei der richtigen zum Probieren Hand an. Falls es mir dann wirklich mal nicht gelungen ist, richtig zu schätzen, muss ich halt noch eine zweite probieren. Brustumfang, Unterbrustumfang und Taillenumfang müssen jedenfalls genau ermittelt werden :)
  • Wäschemodell
    Information dazu soll man durch Aufmerksamkeit erhaschen können , naja – die meisten Damen laufen ja nicht so mit/in ihrer Unterwäsche herum … ist dann also gar nicht so einfach. Aber, da es sich ja um Verpackung handelt, denke ich, dass sich diese DER aussuchen soll, der auspacken soll. ;)

Die allwissende Müllhalde

18 Nov
Indian Spectacled Cobra, Naja Naja Family, one...

Image via Wikipedia

Nach Jahrzehnten wieder mal auf der Hörsaalbank auf der Uni – kaum zu glauben. Das heißt dann lange Bankreihen mit klappbaren Stühlen Sitzflächen, viel Theorie und Steckenpferde und Beweihräucherung der Mitschwimmer viel Dank an diverse Mitstreiter.

Was das mit der allwissenden Müllhalde zu tun hat? nichts. Genau. Aber darüber will ich jetzt ja auch gar nicht schreiben – der kleine Ausflug auf die Uni hat mir nämlich die Möglichkeit eröffnet, wieder einmal mit meiner Nachbarin – nicht meiner Rasenmähfreundin, sondern die andere (manche kennen vielleicht noch meine verschiedenen Nachbarinnen) – im Bus zu reisen.

Und vom Einsteigen bis zum Aussteigen war sie dann ein „Quell‘ ewiger Freude“. Als sie mich entdeckte, wandte sie sich gleich ab, stieg in den Bus und gramauschelte in ihren Sachen, sodass sie niemand sehen konnte. Aber Rufus wäre nicht Rufus, wenn er nicht auffällig höfflich grüßen würde UND sich direkt in die Bankreihe daneben setzen würde.

Das Gespräch entwickelte sich dann eher sehr zäh – soll heißen, dass sie zuerst gar nicht sprach und ich also die Themen vorgeben musste durfte. Aber was reden mit der, die sich trotz des Wunsches auf freie Sicht in die Gegend zuhause mit einer übermannshohen Hecke umgibt, die sich Sonntags meist auf Flohmärkten herumtreibt, die behauptet nur mit dem Bus fahren zu können und nicht mit dem Zug, weil dort ja nur Gesindel unterwegs ist … schönen Dank übrigens dafür von mir (ich Gesind‘ ich).

So kam es also zu Smalltalk über die Gemeinde, über ihr Kind und seine Schule(-rfolge). Dabei durfte ich erfahren, dass Französisch eine schöne Sprache ist, aber schwer. Ich durfte fürderhin mitnehmen, dass Russisch immer wichtiger wird als Sprache, aber schwer – vor allem die Aussprache. Uhaha, habe dazu auch bereits meine Erfahrungen, aber sie? Naja, irgendwo her wird sie es schon haben … :)

Dann durfte ich auch noch erfahren, dass im neuen Fitness-Center immer nur höchstens 5 Gäste sind. Klar weiß sie das – zählt sie die doch immer. Schade nur, dass sich ausgerechnet heute sogar mehr als 6 Personen dort abplagten.

Das naheliegende neue Café habe ich dann gelobt – zumindest dass es ganz nett aussehe (von außen). Volle Zustimmung von ihr, allerdings auch die Rückfrage, ob ich denn noch nicht dort war? (muss sie wohl meiner Betonung bei „von außen“ entnommen haben und damit liegt sie sogar richtig … das einzige Mal in unserem Gespräch, wenn ich richtig mitgezählt habe ;) ). Meine Frage, ob sie denn schon dort war wurde mit einem glatten Ja quittiert, dem man eine größere Häufigkeit entnehmen konnte. Auf meine Nachfrage, ob sie denn hin und wieder dort ist, kam ein spontanes offenes, dass sie (nur) bei der Eröffnung dort waren. Nur ergänzt von Rufus, der weiß, dass da der Sekt gratis war (denke da jetzt böse, wer will).

Zum Drüberstreuen fragte sie mich noch (in ihrer etwas sekanten Art – Stimme und unterstreichendes Kopfbeuteln der Schlange kann ich hier nicht wiedergeben und muss ich Euch hiermit ersparen), wofür wir denn das Holzbrett im Garten verwenden, das wir an ihrem Zaun angelehnt haben (eigentlich an ihren grauslichen Thujen, die sich durch ihren ebenso grauslichen Maschendrahtzaun bohren). Wir sollen es dort doch entfernen, weil ihre Thujen und der Zaun kaputt werden (mhm, von den paar Deka, die das Zeug in nahezu senkrechter Lage in Bezug auf den Zaun wiegen wird). Zur Unterstützung ihres Anliegens, wollte sie mir auch noch reindrücken, dass unser schönes Brett im Freien doch leidet und kaputt wird. Das werde wohl ich wissen, wie es unserem Brett geht oder gehen darf. Jedenfalls muss sie es auch schon mehrfach wieder anlehnen, weil sie es durch die Thujen und durch den Zaun offensichtlich schon öfters umgeworfen hat. Ich kann es natürlich immer wieder aufstellen – ok, mache ich natürlich auch für ein kleines soziales Projekt. :) Aber natürlich habe ich ihr zugesagt, dass wir es weggeben werden. Leider habe ich nicht dazu gesagt, wann. Aber vielleicht gibt es ja für den Weihnachtsfrieden ein ebensolches Geschenk.

Als wir schließlich den Bus verließen, war sie wohl sichtlich erleichtert nicht mehr sprechen zu müssen. Naja, ich auch in diesem Fall - mir geht sie fest auf den Wecker … auch wenn das hier vielleicht nicht so ganz hinübergekommen ist.


Was Schönes kann ich – weil ich gerade Weihnachten erwähnt habe – aber auch berichten: endlich ist es mir gelungen die ersten 10€ zu vertelefonieren. Reife Leistung seit Weihnachten, oder?

Inflation 2.0

16 Nov

Auch wenn mich all das 2.0 Zeugs schon sehr interessiert – alles muss ich nicht gerade haben und schon gar nicht, dass die Inflation auf 2,0 Prozent klettert. Hast ein paar Kröten übrig, kannst sie versuchen anzulegen, aber solche Bedingungen musst erst bei einer Bank auftreiben … und hinter Dir wächst der Schuldenberg. Sehr erbaulich :evil:

Werde daher wohl wieder in den Schuldendienst investieren … in der Hoffnung wieder einmal in die schwarzen Zahlen zu gelangen.

Sterben ist schwer

11 Nov

Aber noch schwerer ist es virtuell zu sterben, heißt es. Naja, wenigstens scheint es auch dabei Unterstützung zu geben – virtuelles Begräbnis sozusagen, weil Sterbehilfe 2.0 scheint etwas anderes zu sein :)

Das Deaktivieren von Accounts scheint ja gratis zu sein – lebenslanges Full Service mit zumindest allen Diensten, die ich verwende liegt auch noch im zweistelligen €-Bereich – fein … :mrgreen:


Free

Schwarzes Schaf

10 Nov

Tja, solche gibt es ja überall: in der Baubranche (nein, Luiza – nicht Du ;) ), bei Autohändlern – aber auch im Gastgewerbe. Und manchmal ist das, was dabei herauskommt, ein ebensolches … brrrr.

Ich sage Euch jedenfalls Nichts über die Speisekarte bzw. wo ich dieses „Prachtstück“ aufgetrieben. Wäre ja noch schöner, Werbung für so ein Ungetüm zu machen :twisted:

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