In der Früh – ein Auto steht mitten auf der Straße, allerhand was blinkt und ein Mann steht daneben (in jedem Sinn
).
Piefke (ja, das habe ich schnell herausgefunden): Die Elektronik ist ausgefallen – können Sie mir schieben helfen?
Rufusamariter: aber sicher doch.
Piefke: schieben - wie geht denn das?
Rufusamariter: Gang raus.
Piefke: aha – und?
Rufusamariter: Handbremse raus.
Piefke: aha.
Rufusamariter: ist das Lenkrad eingeschlagen?
Piefke: ja, eingerastet – geht das so?
(beim Schieben wurde sofort klar – so geht’s nur geradeaus, aber nicht zum Gehsteig)
Rufusamariter: nein.
(etwas schieben, aber eine Korrektur wird wohl nötig)
Rufusamariter: jetzt das Lenkrad zurück und die Handbremse anziehen.
Piefke: wie weißt es denn hier?…
Später in der Tram – Rufusamariter lauscht.
Blonde Gehirnzelle (murmelt dahin, aber irgendwann wird es verständlich): nehmen wir für Weihnachten das teurere Handy für Papa?
(Schreie am andere Ende der “Leitung” – noch eine Gehirnzelle, etwa? Plötzlich das Ende des Gesprächs … und dann einiges später ein neues Gespräch – vielleicht gibt es ja sogar 3 Gehirnzellen)
Blonde Gehirnzelle: Du, ich hab’ es total vergeigt – Mama hat mit mir telefoniert, ging dann in’s Bad, hat das Handy dort hingelegt und plötzlich laut geschaltet und Papa war auch im Bad knapp bevor ich fragte “nehmen wir für Weihnachten …”



…tja, so besteht das leben aus den augenblicken, in denen man froh ist, dass man der ist der man ist und nicht jemand anders:-)
Und sie überwiegen
sei froh:-)
Noch – lass mich ausreden
OK, sprich:-)
Hin und wieder ertappe ich mich wohl, dass ich nicht mehr so froh sein brauche und dass sich andere ähnliches über mich denken dürften…
das Alter? sFrauli?
Ja