2012 wird ja bekanntlich das Jahr des Untergangs genauer gesagt der 21. Dezember ist der Tag an dem’s (was eigentlich?) ziemlich vorbei ist. Somit ist es natürlich angebracht, noch ein letztes Mal ein bisschen voraus zu blicken – tun ja augenblicklich die meisten - und sehen, was das nächste Jahr so bringen wird nächstes Jahr so alles aus sein wird:
der Besuch der Kiga-Feste
die Vorbereitungen für ein Konzert
unser PC (andere ähnliche Geräte habe ich bereits Weg-gelobt)
Mürrisches und Nörglerisches jeder Art (manche sagen Zynisch-Ironisches, andere Überhebliches)
diese Online-Präsenz hier vielleicht und auch drüben im Videoland (muss ja schliesslich wieder auch mal was Seriöses machen)
die stete Zunahme der potentiellen Energie des Hausherren (etwas zur potentiellen Energie gab’s schon)
Schilcher und seinen nahen Anverwandten -sekt, -sturm und – Glühwein (also wirklich – das darf nie passieren, sagt sFrauli)
Ach ja, und klarerweise die Vergesslichkeit, sonst wäre die Liste oben ja etwas länger geworden
P.s. und natürlich dieses grausliche Headerbild – Ihr hätte aber auch was sagen können…
Viele werden sich fragen, was spielt er denn da heute wieder (während andere Weihnachtliches spielen)? recht haben sie, was spielt er da!? Aber Weihnachtslieder hat er keine/wenige, der Rufus, und heuer war auch keine Zeit/Möglichkeit eines aufzunehmen (das vom vorletzten Jahr hat heuer bei mir im Bekanntenkreis ziemlich die Runde gemacht). Ist ja für viele Beiträge hier auch nicht gerade die Zeit gewesen bisweilen und daher sind in den letzten Monaten viele Tage im Kalender hier auch schon mal leer geblieben. Weil es hier aber nicht traurig zugehen soll, nehmen wir etwas Beschwipstes Beschwingtes und ich wünsche Euch
Frohe Weihnachten
Vielleicht wollt Ihr ja wieder wissen, was das denn gewesen sein könnte … ok, Ihr wisst das natürlich, aber falls sich mal wer anderer hierher verirrt wollen wir sie ja nicht ausschliessen
O Vaterland du machst bei Tag Mir schon genügend Müh und Plag! Die Nacht braucht jeder Diplomat Doch meistenteils für sich privat!
Um Eins bin ich schon im Büro, Doch bin ich gleich drauf anderswo, Weil man den ganzen lieben Tag Nicht immer im Büro sein mag!
Erstatte ich beim Chef Bericht So tu’ ich meistens selber nicht, Die Sprechstund’ halt’ ich niemals ein, Ein Diplomat muss schweigsam sein!
Die Akten häufen sich bei mir, Ich finde ‘s gibt zu viel Papier; Ich tauch die Feder selten ein Und komm doch in die Tint’ hinein!
Kein Wunder wenn man so viel tut, Dass man am Abend gerne ruht, Und sich bei Nacht, was man so nennt, Erholung nach der Arbeit gönnt!
Da geh ich zu Maxim, Dort bin ich sehr intim, Ich duze alle Damen Ruf’ sie beim Kosenamen, Lolo, Dodo, Joujou Cloclo, Margot, Froufrou, Sie lassen mich vergessen Das teu’re Vaterland!
Dann wird champagnisiert, Und häufig cancaniert, Und geht’s an’s Kosen, Küssen Mit allen diesen Süssen; Lolo, Dodo, Joujou Cloclo, Margot, Froufrou, Dann kann ich leicht vergessen Das teu’re Vaterland!
Ein bisschen translatieren tu ma das natürlich auch, wie es uns Lea Frey (blfrey@earthlink.net) angeboten hat – an einem Festtag sind wird schon ein spendabel, würde ich sagen.
Also – Aria of Danilo from The Merry Widow (Franz Lehar)
Oh fatherland, you cause me by day
Enough trouble and trial!
Every Diplomat needs the night
But mostly for himself – in private!
At one, I am already at the office,
But I am right afterwards elsewhere,
Because no one, the entire lovely day
Wants to be in the office!
If I supply my boss a report
Well, I mostly don’t do it myself,
Appointments I never keep
A diplomat must be quietly discrete!
Official documents pile up for me,
I find there is too much paper around;
I dip the pen seldom in (ink)
And still get into it anyway!
No wonder when one does so much,
That one in the evening gladly rests,
And at night, so one says,
Recovery from work is allowed!
Then I go to Maxim’s,
There I am very at home,
I address all the ladies with „Du“
Call them by nicknames,
Lolo, Dodo, Joujou
Cloclo, Margot, Froufrou,
They allow me to forget
The dear Fatherland!
Then they drink champagne,
And frequently carouse,
And then they go to hugging, kissing
With all these sweeties;
Lolo, Dodo, Joujou
Cloclo, Margot, Froufrou,
Then I can easily forget
The dear Fatherland!
Durch gerauscht durch den Supermarkt und nach einer guten Dosensuppe Ausschau gehalten, aber Nichts, zumindest nicht für mein geschultes Ausblendauge oder ich habe einfach nicht geschaut. Und daher, wie meist, einfach die nächste Fachkraft gefragt, die dann auch mit einem ziemlich unerklärenden „ganz hinten“ replizierte. Naja, gefunden habe ich es trotzdem, das Doserl.
An der Kasse habe ich dann die 1,29 natürlich wieder mal nicht gehabt, aber doch brauchbare 1,59 für die Kassenfrau. Die nimmt das Kleinschotterwerk und rein … und zu war die Lade. Das geht natürlich nicht – ich sage „das waren aber 1,59“. Sie darauf „ich hab‘ gar nicht geschaut“ und gab ohne zu zögern die 30 Cent heraus. Na servas…
sFrauli kann einen schon fertig machen. Ich kaufe vor Wochen für sie 1.050 (!) Farbkopien, sie nimmt die Rechnung lässt sich’s vom Chef bestätigen, und … verjuxt die Rechnung, bevor sie von der Finanzabteilung die ca. 280 Kröten einsackeln konnte. Mir erzählt sie das neulich so nebenher – naja, ist ja nicht so viel Zaster, oder?
Ich beginne dann – so etwa gegen Mitternacht (wie so oft halt) – hektisch nach einer Email an die Druckerei von damals zu suchen. Habe ich aber leichtfertigerweise vor 1-2 Wochen gelöscht, was ich sonst ja sehr selten mache. sFrauli hatte dann noch das cc: Und so konnte ich des Nächtens also um eine Zweitschrift betteln – sehr gerne mache ich das.
Und was sehe ich dann tags darauf um 08:12 in der Mailbox?
Sehr geehrter Rufus,
anbei schicken wir Ihnen den Scan der Rechnung, ein Duplikat der Rechnung liegt für Sie beriet.
Oder zumindest beinahe wäre das der Fall gewesen – mal sehen.
Gestern noch haben wir die Briefe der Girls ans Christkind gelesen ( – ja ich weiß, aber machen das nicht alle Eltern mal?). Nun ich fragte, was eigentlich mit den Briefen passiert jedes Jahr und durfte erfahren, dass die aufgehoben werden. Ist ja ganz nett, denke ich, aber wenn sie DIE finden, dann ist der Bär los.
Und dann hat sFrauli die aktuellen Briefe unterm Couchtisch vergessen – oha. Das Unglück nahm also seinen Lauf, denn heute waren sie nicht mehr zu finden – klar, war ja auch der Putzteufel da, heute. Und weil laut Murphy alles passiert, was passieren kann, findet unser Viali die doch glatt am Bügelbrett - geöffnet noch dazu. Na, das war vielleicht ein Geheul (Riesentränen) und wüste Beschimpfungen – sie tat mir richtig leid (nicht sFrauli, dass das gleich klar ist).
Später gab’s dann doch etwas Beruhigung und das Hauptproblem war offensichtlich, dass das Christkind ja Nichts bringt, wenn wer anderer in den Brief geschaut hat… na sowas – vielleicht doch noch einmal Glück gehabt?
Die eigentlich Schwindelei war jedenfalls nicht wirklich ein Thema, wohl auch nicht in der Schwangerschaftsabteilung im Kaufhaus vorgestern – mir wollten die dort jedenfalls nicht einreden, dass der (h)eilige Geist über sie alle gekommen war… (aber das ist eigentlich eine andere Geschichte )
Weihnachten steht vor der Tür und damit Kekse, gutes Essen und wenig Bewegung. Für Weihnachten bin ich auch noch auf der Suche und dann findet man schon „Interessantes“…
Produktinformation
Artikelgewicht: 18 g
Produktgewicht inkl. Verpackung:3,5 Kg
Batterien: 1 Lithium Metal Batterien erforderlich.
Was sagt einem ein Schild mit Rollstuhl und darunter befindlichem Text „Seiteneingang links benutzen„? Klar, da gibt es bei einem denkmalgeschützten Gebäude einen barrierefreien Zugang, der sich an einer anderen Gebäudeseite befindet. Brauche ich aber noch nicht, zum Glück.
Ich läute also an – hm, etwas eigenartig… sollte ja ein normaler Arbeitstag sein. Kurz darauf meldet sich wer und ich höre auch schon das Surren des Türöffners und ich drücke die Eingangstür auf oder besser gesagt, ich versuche es vergeblich. Also gleich nochmals geläutet – diesmal verstand ich die Stimme sogar: „der Eingang befindet sich in der linken Seitengasse“ – naja, ich hätte ja eher rechts gesagt, aber das ist eher Ansichtssache und was soll da der drinnen schon sagen .
Nichts wie rein also in die gute Stube – an der Seite und schon war ich… in der Finsternis. Naja, schien kein übertrieben großer Andrang zu sein und ich suche gleich die Einlaufstelle. Auf der Anschlagtafel war aber nichts davon zu sehen – ein Fehler nicht genauer zu schauen, wie sich später herausstellte. „Zum Glück“ entdeckte ich ja gleich die Kanzlei, die für mich zuständig sein sollte. Ich also rein … und da waren auch schon ein paar Leutchen, die sich von dem Amtsmenschen mehr oder wenig gut behandeln liessen. Eigentlich mehr, weil das einzig merkwürdige war nur der befohlene Kugelschreiberwechsel zwischen den 2 Unterschriften, angeblich weil der Scanner nur den einen Stift gut erfassen könnte – sehr lustig. Aber immerhin – ein Scanner.
Das Warten war mir dann doch etwas zu viel und so flüchtete ich nochmals aus der Kanzlei und zurück zur Anschlagtafel - ups, da war doch wirklich ein Eintrag „Irgendwas & Einlaufstelle.“ Das Irgendwas hatte den Rest des Textes wohl in mein Werbefenster (vielleicht sollte ich mal darüber berichten) verschoben. Macht aber nichts, nun wußte ich ja, dass ich in den 1. Stock musste und bin auch gleich los getrabt. Dort angekommen, sah ich eine offene Türe und niemanden drinnen auch nicht in der Nachbarkanzlei, aber alles offen – ich bin begeistert über die Bürgernähe durch die öffnung der Amtsstuben.
So etwas stellt für mich natürlich kein Problem dar und ich marschierte gleich beim Amtsleiter hinein, um zu fragen, ob denn niemand in der Einlaufstelle sei heute. Sehr hilfreich fragte er gleich telefonisch an, ob die Stelle, bei der ich vorher war, den Eingangstempel habe, aber nein.
So durfte ich also noch in den zweiten Stock aufsteigen – mit genauen Anweisungen, in welches Zimmer und zu welchem Amtsmenschen. Also gleich dorthin, aber so einfach geht das dann natürlich auch nicht. Der gute Amtsdiener stempelte einen meiner Wische und scannte ihn ein – sehr modern. Zuvor bemühte er allerdings noch kurz das Telefon, um ein notwendiges Utensil zu ordern – „Kann ich bitte einen Zeitstempel haben?“. Da wird halt dann einer einen Stempel vorbei bringen – oder doch nicht? Malt doch der Amtsmensch kurz drauf voll konzentriert auf seine Schreibunterlage den ominösen Zeitstempel um diesen auch noch auf mein Formular zu übertragen… Also, alles scheint noch nicht ganz modern zu sein – dafür sind dann aber die 56 €, die wir laut Begleitschreiben, das wir erhalten hatten, zu zahlen sind, ganz moderat.
Komisch aber – nach dem Obolus hat er nicht gefragt, der Amtsmensch – naja, wir werden ja sehen…
Nett wie ich nun mal bin, habe ich mit dem Öffnen des Nikolo-Sackerls gewartet, bis die Girls auchzuhause waren – aufmachen und rein sehen bzw. auspacken haben sie schon gern, besonders mein Alien. Und so war’s dann auch - kaum waren sie zuhause und schon machten sie sich daran, alles zu öffnen und heraus zu holen. Mandarinen, Nüsse, Schokolade und …
Tja, und dann waren da noch ein paar Dinge des täglichen Bedarfs und darin eingewickelt…ein paar Gutscheine. Hmmmmmmm, aber nicht irgendwelche, sondern etwas speziellere – hat sich sFrauli schön was einfallen lassen … war doch sFrauli, oder? Den ersten Gutschein hatte mein Viali gleich in die Hand bekommen, ähm, tja – sie kann lesen und sie hat gelesen uuuuuuuuuuuund lauthals aufgelacht. sFrauli änderte den Blick und meinte, dass sie angenommen hatte, dass ich schon alles ausgepackt habe, wenn sie nach Haused kommen. War aber nicht der Fall. Ich konnte allerdings die anderen Gutscheine (mit den, sagen wir „Inflationsabgeltungen in Form zwischenmenschlicher Naturalien„) noch in Sicherheit bringen … einige Fragen mussten wir aber schon über uns ergehen lassen, was denn da auf den Gutscheinen noch so oben war.
Doch was passiert dann, als mir dieser Fund die Augen öffnete? (ok ok, ich weiß es ja eh schon länger). Die Mitteilung des Tages kam herein – nur leider……………ein paar Wochen zu spät – die letzten Kapseln für die alte Kaffeemaschine sind demnächst Geschichte und dann wird unser neues Öffelchen angeworfen.
Aber die wirklich wichtige Mail für heute ist leider noch nicht eingetroffen – naja, morgen, hoffe ich…