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Spannungslos

22 Nov

Letztens waren “wir” hier ja atemlos, heute eben spannungslos. Wer weiß, was uns demnächst abgehen wird – Ihr könnt ja schon mal raten.

Naja, heute war jedenfalls von einem Augenblick zum anderen das Netzteil von meinem Orgelchen am Ende und weil mein Viali gerade darauf herumklimpern (ok, üben) wollte, war Feuer am Dach, aber im Wesentlichen war die Spannung dahin und somit nicht mehr zu spielen auf dem Klimperkasten.

 Hinüber war das Ding auf jeden Fall und sFrauli abgedüst mit unserer Karre – sehr praktisch, konnte sie aber natürlich nicht wissen. Somit wollte ich Väterchen das Mobile abnehmen und bei einem der E-Schleuderer ein neues Netzteil besorgen, weil nächste Woche wird nicht viel Zeit sein. Statt der Karre (ok, mit ihr natürlich schon) wartete er uns aber mit einem anderen Netzteil auf, auch variable Spannung und somit die 9V auch möglich. Einzig die Leistung schien nicht ausreichend – etwas zu wenig Ausgangsstrom – aber probieren geht ja über studieren und so probierten wir und siehe da, es funktionierte…passt, Wochenende gerettet!! ;)

Im Wechsel

21 Nov

  • letztens hat sFrauli sich für eine neue Frisur erwärmt – entdeckt
  • die sibirische Pantherin hat ihren Kopfschmuck überarbeitet – erkannt
  • Kollegin hat sich beinahe abrasieren lassen – “ermahnt worden”

2500!!!

20 Nov

Jetzt bin ich ja schon einige Jährchen hier auf WordPress und einiges lässt von dieser Zeit auch in Zahlen gießen:

  • 2.500 Posts - tadaaaaaaa (obwohl das Backend was anderes sagt, nämlich 2.510 veröffentlich und 14 Entwürfe)
  • 12.888 Kommentare – fleißig seid Ihr (ok, die Hälfte werden wohl mir zugeschrieben)
  • 3 Spams – so ein Mist
  • 8 Seiten – hier geht es dezent zu, auch seitdem die Orcs ausgezogen sind
  • 241.739 Zugriffe – da ward Ihr auch brav dabei, obwohl ja das nicht besonders viel istder beste Tag (Mittwoch, 14. Januar 2009) bescherte hier übrigens 698 Aufrufe – ich glaube wegen eines Bildes

2500 posts

Diese vielen Dinge konnten aber nur erreicht werden, weil ich auch “etwas” Zeit hier verbracht habe - so 2 bis 90 Minuten pro Beitrag, würde ich sagen.

45 Minuten im Schnitt sozusagen, was also gesamt 112.500 Minuten ergäbe, was soviel ist wie 1.875 Stunden oder 78  Tage bzw. 11 Wochen oder gerechnet mit 165 Stunden im Monat ca. 11 Personenmonate und bei Berücksichtigung von Urlaub und anderen Abwesenheiten mehr als 1 Personenjahr.

Was es da überhaupt so viel zu tun gibt, fragen sich manche?

  • eine Idee entwickeln,
  • ein Konzept überlegen,
  • recherchieren,
  • Medien bearbeiten und vorbereiten,
  • schreiben,
  • kontrollieren,
  • kategorisieren,
  • taggen und
  • …ab die Post.

Wäre also wohl Zeit, sich zu verabschieden…

Atemlos

19 Nov

Also, für die, die beim Titel von heute das eine Zeugs da brauchen, hier ist es, aber nicht anklicken, ich warne Euch – also die anderen sozusagen. ;)

Heute war ich wieder einmal bei IHR und SIE hatte zur Überraschung nicht nur einen neun Look, sondern auch einen völlig neuen Zugang für mich: ich soll ab jetzt die Stücke also ohne atmen singen. Genauer gesagt, ich soll sogar bevor ich loslege, ausatmen und dann eher nur ein Kleinwenig wieder aufnehmen und dann soll es losgehen. Haben wir dann ausgiebigst probiert und siehe da es hatte durchaus positive Auswirkungen. Der schon seit jeher etwas schwierig zu singende Verdi, ließ sich dann über weite Strecken recht angenehm an – ich muss mich “nur noch” an das “etwas” ungewöhnliche Atemmuster gewöhnen – sehr viele machen das vermutlich ja nicht so. Erstaunlich übrigens wie viel Luft man hat, wenn man vollständig ausgeatmet hat :D

Schön (blöd)

18 Nov

sFrauli hat heute großes Lob spendiert, von wegen, dass ich da einfach so hingegangen bin und dann auch gleich die Schnipselei über mich ergehen habe lassen.

Manchmal bin ich schnell in meinen Entschlüssen – zu schnell hin und wieder, habe ich gerade sinniert. Blöd eigentlich!

Schau ma, was mir als nächstes einfällt…der morgige Oral-Klempner wurden jedenfalls mal abgesagt (naja, verschoben :D).

Angst vor ELGA?

17 Nov

SchnipseleiVor der elektronischen Gesundheitsakte braucht man sich überhaupt nicht zu fürchten – gläserner Mensch…Blödsinn.

Gerade eben erst wurde eine Dame beim Arzt vor mir aufgerufen und der Gute hat gleich einmal vergessen, das Mikrofon für den Lautsprecher im Warteraum abzuschalten. Tja, so konnte man gleich einiges über diese Dame erfahren – mehr als dem Durchschnittsbürger übrigens lieb ist. Ich bin aber brav und werde hier natürlich Nichts von ihr veröffentlichen.

Warum ich nicht zum Arzt möchte, hat sich auch gleich wieder bestätigt. Geht man erst einmal hin, sind gleich wieder 2-3 Folgetermine fällig. Ich konnte den Dritten eigentlich gerade noch dadurch abwehren, dass ich einer sofortigen Schnipselei zustimmte. Nicht allzu viel Aufklärung, ein kleiner Wisch zum Lesen und Unterschreiben und schon liegt man unterm Messer…naja, wenigstens ging das deutlich schneller als die Warterei. Angeblich bin ich ja von der Aufnahme weg irgendwie im Computer verrutscht. Der nächste Blödsinn – wenn ich gehässig wäre, würde ich ja einen Zusammenhang mit meiner Antwort auf „Haben Sie irgendeine Zusatzversicherung oder so?“ vermuten. :twisted:

Die Diva in rumänischen Verhältnissen

16 Nov

Ein Weltstar, die gebürtige Rumänin Angela Gheorghiu, ist angekündigt worden, mit großem Orchester und vielen „Vorschusslorbeeren“ (die letzte große Operndiva unserer Zeit). Irgendwann tauchte dann in einer der Ankündigungen auch ein Tenor auf – als Vorband Beiwerk sozusagen. Ebenfalls ein  rumänischer Sänger, Tiberiu Soare – ich vermute, sie unterstützt junge Talente aus ihrer Heimat.

Wir sind also ins Konzert in froher Erwartung, doch was durften wir im Programm sehen? ein Einlageblatt mit Informationen zu einer Programmänderung und einem anderen Tenor, Teodor Ilincai. Ein bisschen Lebenslauf von ihm, aber weniger darüber, was er schon alles wo gesungen hat, sondern einiges darüber, was er 2015 und 2016 so treiben wird. Naja, ein junger Sänger, der vielleicht einmal seine große Chance bei der Diva erhält – macht Nichts, werden wir halt ein paar nette Stücke von ihm hören, die ihren wunderbaren Auftritt ergänzen werden. Weiter in der Änderung die Ankündigung, dass ein paar Stücke ersetzt werden und eines ausfällt.

 Nach der ersten „Ouvertüre“ trat also sie auf und das war so ganz gefällig, wie auch einige weitere ihrer nicht allzu vielen solistischen Nummern. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass sie einiges neu ausprobierte, da sie ziemlich an den Noten klebte, was noch besonders deutlicher in den Duetten wurde.

Und dann das erste Mal an diesem Abend er, der Tenor. Ich muss schon sagen, herrlich sein Schmelz und sein Höhe – auch ganz tadellos vorgetragen. Dieser Eindruck wurde im Laufe des Abends noch weiter gefestigt. Manches war zwar etwas zu Mainstream (schönes Wort, nicht?) vorgetragen und der Otello, den er aufgrund eines geplanten Duetts wohl mit übernehmen musste, aber ein ganz außergewöhnlicher junger (31) Sänger, der seinen Weg sicher machen wird.

Sie stellte sich dann im zweiten Teil tatsächlich als Diva heraus, denn als es nach der Pause kein total strahlendes Licht auf sie gab, „kommentierte“ sie das und hätte nicht mehr weitergemacht. Das Problem war jedoch zum Glück schnell behoben und so konnte es weitergehen. In den weiteren – ihr offensichtlich bekannteren – Nummern konnte man dann aber schon ihre Sonderstellung erkennen, die sie im Sängeruniversum einnimmt. Auch in den Zugaben – speziell beim A Cappella gesungenen Guten Abend, gut’ Nacht. Das muss man sich erst einmal trauen.
Insgesamt ein sehr gelungener Abend, daran konnten auch ihre zweimaligen Kostümwechsel Nichts ändern.

Immer gibt’s das Lied übrigens nicht A Cappella, aber die einleitenden Worte scheinen es um den Globus zu schaffen… :)

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