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Hausmusik

1 Okt

Jetzt sind wir dann bald eine Musikerfamilie (oder Musikanten? ;) ). Heute hat mir mein Alien die ersten “Schritte” auf der Gitarre vorgeführt – genauer gesagt auf der Halben. Also nicht, dass Ihr mich jetzt für den Kettensägenmörder haltet, der zum Üben mal auf die Hiebwaffe vom Alien losgeht. Das Ding ist einfach eine 1/2 – naja, immerhin kein 1/8 :D , aber bis zur Ganzen werden wir wohl noch ein Weilchen warten dürfen, schätze ich.

Nun, was also herauskam, war ganz nett – die Töne haben recht schön geklungen, sie haben durchwegs gestimmt (solange man das mit dem verstimmten Ding überhaupt sagen konnte, aber wer kann sowas schon stimmen) UND was mich am meisten begeistert hat, der Rhythmus hat sehr gut gepasst.

Nicht mehr lange und wir werden loslegen, 1.5 Gitarren und ein Waldundwiesenmezzo gegen einen Heldenbariton…

Die Luft ist raus

30 Sep

Gestern habe ich ja, nach einer eigenartigen Probe, bei der nicht recht was weitergegangen und rausgekommen ist, und nach einer kleinen musikalischen Darbietung, bei der was reingekommen ist (das Grillhenderl danach ;) ) noch (mehr oder weniger) schnell ein paar Informationen zu mir und ein paar Fotos abgegeben – heute ist also Verschnaufpause. Ganz wie ich es mir letzte Woche vorgenommen habe – nur noch schnell ein paar Noten für das Operrretenkonzert am Wochenende zusammengesucht und die Seele baumeln lassen plus ein bisschen was beim Kühlschrank abholen, natürlich.

Denke, das habe ich mir heute mal verdient – naja, vielleicht morgen und übermorgen auch noch… :D

Ich bombardiere dich gleich mal…

29 Sep

…mit Fragen und bitte dich, mir bis Ende September zu antworten. Als ich das Email meiner Kollegin erhielt, dachte ich, dass noch viel Zeit bis dahin ist. Pfff – war ja viel los die letzten Tage und so sind sie auch recht rasch vergangen. Wenn ich allerdings hier nur ganz kurze prägnante Antworten gebe, kann ich mir gleich mal ausmalen, was damit passieren wird. Besser wäre daher, gleich alles auszuformulieren, aber auch da muss ich dann wohl etwas aufpassen. Daher gibt’s hier die ungeschminkte Version und morgen verabreiche meiner Kollegin eine Geschönte (wahrscheinlich auch mit etwas mehr Ernst ;) ).

  • Hast du eine Gesangsausbildung oder bist du ein Naturtalent?
    Ja und ja. Ich habe natürlich eine Ausbildung, einige von Euch können ja bereits – aus leidvoller Erfahrung – ein Lied davon singen.
  • Wie bist du zu dem Thema gekommen? Gab es einen Auslöser oder singst du „schon immer“?
    sFrauli sagt, ich singe (schon) immer und dafür gibt’s auch oft böse Blicke und Schelte, auch wenn sie ein anderes Mal dann wieder eine CD dafür kriegt.
  • In welcher Tonlage (sagt man das so?) oder Stimmlage?
    In allen Lagen, würde ich sagen, aber um etwas Ernst in die Sache zu kriegen, Bariton oder genauer Bassbariton (mir gefällt Heldenbariton allerdings noch besser – eh klar, oder?).
  • Was war dein bester Auftritt bzw. welcher ist dir am besten in Erinnerung geblieben?
    Da gäbe es zumindest 2 und Ihr ward sogar dabei (virtuell zumindest): der große Abend und Rufus’ großer Tag
  • Wie viel Zeit pro Woche widmest du dich deinem Hobby? Und wie ist das mit allem anderen vereinbar?
    Euch kann ich’s ja gestehen – ich bin ein ganz lausiger und fauler Prober und total hin und her reißen mich die Auftritte auch nicht – leider, denn ich würde dafür sogar etwas mehr proben.
  • In welcher Oper würdest du am liebsten welche Rolle einnehmen?
    Wer Schurkenpack oder Väter genau gelesen hat, hat zumindest einen kleinen Überblick, was da so geboten wird – entscheiden könnte ich mich da aber trotzdem nicht so einfach. Bei der Beantwortung dieser Frage werde ich mich also etwas herumschummeln müssen – mal sehen, ob/wie mir das gelingen wird.

Und bitte, bitte ein bis drei Fotos! das war das letzte unsittliche Ansinnen in dem Email. Ich habe jetzt also 10 Bilder vorbereitet – nona, jetzt werden wir nicht plötzlich bescheiden werden – und werde sie nach Rücksprache anbieten, damit ich etwas Kontrolle darüber habe, was mit mir passieren wird. Euch spendiere ich hier jetzt aber keines – wollt Ihr eh nicht wirklich, weil Ihr bereits so viele gesehen habt :D

Hudelei

28 Sep

Sodale, ein Teil von heute ist abgehakt. Zuerst hat die Messe später begonnen, als angesetzt. Dann haben diverse Pfarrer, Bischöfe und Ritter ihre Beiträge deutlich überzogen und dann kam jemand zu uns nachfragen, ob die musikalische Gestaltung nicht etwas kürzer sein könnte. Dadurch wurde eines der Stücke, die der Chor brachte, knapp nach der Hälfte beschnitten – nein, nein, schon, so dass es wirkte, als ob die Komposition so wäre. Und dann noch der große Fauxpas: mein Stück – eigentlich das einzige Solostück in dieser Messe – wurde auf kürzer getrimmt. Soll heißen, das Tempo wurde deutlich höher angeschlagen, als diese Komposition gedacht ist. Dabei wäre meine Interpretation – ja, ich habe das inwendig für mich schon geklärt gehabt – noch etwas langsamer, als die Tempoangabe gewesen. So wurde die Nummer geradezu durchgehudelt. :twisted:

Schon gespannt, ob ich für am Abend im Theater noch alles auswendig schaffe – muss ich noch schön hudeln…

Inwendig

27 Sep

Inwendig muss sollte man es spüren, wenn man irgendwo auftritt – beispielsweise in einem Theater oder in einem Konzert vielleicht aber auch bei einer Präsentation oder bei einem Vortrag. Nur so kann der Auftritt authentisch wirken und der Funke auf die Zuhörer und Zuseher überspringen.

Ach ja, noch etwas hilft auf dem Weg zu einer überzeugenden Performance und das wurde jetzt sehr kurzfristig vor der Premiere des Theaterstücks: auswendig lernen :evil:

Guten Rutsch

26 Sep

Das Jahr will ich eigentlich nicht so radikal abkürzen, denn sonst wird uns das Leben irgendwann zwischen den Fingern zerrinnen und das wollen wir ja alle nicht, oder? Aber gute Vorsätze kann ich mir schon machen – und genau die überlege ich mir, sobald ich wieder zu etwas komme…vielleicht wird auch dadurch das Jahr wieder etwas länger – zum Leben.

6:00

25 Sep

Gestern hatte ich – nicht wissend, dass ich eine Chance auf die Straßenbahn (eigentlich eine im Fahrplan nicht vorkommende Straßenbahn) und somit auch eine minimale Chance auf den Zug gehabt hätte – praktisch gesehen, dass mir der Zug vor der Nase davon rauschte.

Heute war die Probe deutlich früher angesetzt, ein echter Durchlauf ohne viele Unterbrechungen und Wiederholungen. Das hat mich dermaßen verwirrt und gleichzeitig so erfreut, dass mich das Wissen, einen wirklich christlich frühen Zug locker erreichen zu können, daran hinderte nicht weiter darüber nachzudenken, ob nicht davor ein anderer Zug zu erreichen wäre, der mich noch früher in die heimeligen Gefilde transferieren kann.

So schlenderte ich eher gemächlich vom Theater zur Bim-Station und danach, weil ja noch ausreichend Zeit zur Verfügung war, auch noch eher dahinträumend von Bim zum Bahnhof. Auf den Bildschirmen mit den Abfahrten konnte ich noch etwas sehen, das mich wachrüttelte und durch die Bahnhofshalle konnte ich auch noch sehen, was sich gerade sanft beschleunigend auf die Reise machte. Der nächste Zug (30 Minuten später) war dann locker meiner hat aber auf seiner Fahrt auch noch einmal einige Minuten Verzögerung aufgerissen… :twisted:

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