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Handauflegen bei einer Jungfrau

17 Apr

kaputt! nicht verwendenIch sag’s Euch – macht das ja nicht!

Aber alles der Reihe nach: das muss man nämlich erst einmal erlebt haben – in der Früh hatte ich gerade noch Glück und das Klo derspülte (ja, das Wort gibt es – SEIT JETZT!!!) meine freigegebenen Materialien, aber danach wollte sich der Spülkasten nicht mehr so recht auffüllen. Naja, kein Problem – kleine Information und etwas Auffälliges dazu positioniert. Das sollte das Gerät vor weiterer Verwendung schützen.

Und so war es auch. Am Nachmittag war das gute Ding unberührt wie eine Jungfrau. Was aber auch bedeutet, dass ich mich daran zu schaffen machen musste – nicht an der Jungfrau.

Weil man(n)’s ja einfach nicht glauben kann, betätigte ich einfach den Abzug und siehe da, das gute Ding ließ eine ganze Ladung kühles Nass hinunter plätschern. Sehr fein – das Nachrinnen hörte sich etwas zögerlich an, aber dauerte nicht extrem lang. Das schrie nach einem zweiten Versuch – gesagt getan. Wieder ein halbes Vollbad und schon war die Neubefüllung im Gange – munter prickelnd möchte ich nur dazu erwähnen.

Also so liebe ich die Reparaturen – schnell noch die Szene nachgestellt und fotografiert (kann ich wissen, dass aus der heutigen Klo-Reparatur ein Beitrag werden soll) und rauf zum PC an die ARBEIT.


So einfach geht’s nun aber leider auch wieder nicht. Während ich also das Foto vorbereite und rauf lade, höre ich schon sFrauli , dass der Schwimmer hängen soll und dass es jetzt rinnt, das gute Stück. Ist natürlich ein Blödsinn – wenn der Schwimmer hängen bleibt, füllt sich das Becken nicht (ganz). Vielmehr hatte sich wohl ein Kalkstückchen bei der unteren Öffnung festgelegt, welches das Schließen des Ventils verhinderte…

Pläne, Pläne, Pläne

15 Apr

Geht ja Nichts über Pläne schmieden und ich habe ich daher auch bereits wieder einmal daran gemacht, nachdem ich vom Töchterlein gehört hatte, dass ihre Schulkollegin bereits ihr gesamtes Leben geplant hat (inkl. heiraten mit 25 – ob’s dann schon vorbei ist…dachte das ist den Männern “vorbehalten”) – irgendwie hatte diese Aufzählung schon etwas beängstigend kastelhaftes.

Aber egal, ich habe auch mal planen begonnen – das nächste Konzert und die Stücke dafür, dann noch die Stücke für den Wettbewerb im Herbst, das Ostergeschenk für sFrauli, dann noch bisschen was für unseren Tag, wie ich die zukünftigen Raten begleichen werde…gibt also genug, was man planen kann. Aber irgendwann muss das Geplante auch mal umgesetzt werden – bisschen graust mir ja davor, aber das steigert auch etwas die Spannung…

Ach ja, letztens wurde ich übrigens gefragt, ob ich all Beiträge für die Woche am Sonntag erstelle. Nein, natürlich nicht – komische Idee, bin ja kein Hellseher. Allerdings muss ich gestehen, dass dieser Beitrag geplant ist – habe auch gerade gesehen, dass der Veröffentlichen Button sich beim vorbereitenden publizieren auf Planen ändert…

Schlechte Formulierung

13 Apr

“Muss ich jetzt heute noch rasenmähen?”

Besser wäre wohl gewesen, zu fragen, ob noch rasengemäht werden muss. Jedenfalls wurde mir das mit einem finsteren Blick missgedeutelt, wohl auch, weil ich noch einen Augenblick zum Computer entfleucht bin, um noch was unheimlich Wichtiges zu erledigen…

Wenig später konnte ich dann den Rasenmäher dahin glühen gehört und mit einem kurzen Blick konnte ich auch schon sFrauli hinter dem Mäher hertrotten sehen. So geht das natürlich nicht und ich habe mir das Gerät gleich angeeignet. Dabei hätte sie ohnehin nur ein Stück gemäht – bis der Sprit ausgegangen wäre und dann hätte sie halt nächste Woche weitergemacht. Ach ja, logisch irgendwie…ja ja, irgendwie!!! :)

Sex mit einem roten Winzling

12 Apr

Nachdem ich vor zwei Wochen ja beinahe in Ungnade gefallen bin, war ich dieses Mal durchaus etwas vorsichtiger. Das ist zum einen gut angekommen, zum anderen durfte ich ein rotes Stoffmännchen – gefüllt mit Reis oder ähnlichem  – schütteln, knuddeln und sonst was während des Singens. Ja, ich weiß schon – die Ablenkung bringt mich auf andere Gedanken und ich versuche nicht alles schöner zu machen, als es ohnehin nicht zu sein braucht.

Aber wie soll man lyrische Töne an den holden Abendstern verströmen, wenn man den roten Winzling wie eine Sexpuppe beim Tango wiegt…

Spiegel, Spiegel an der Wand…

11 Apr

… wer hat die schönste Stimme im Land? Die gehen da mit 6 einfachen Kriterien an das Thema heran. Viele Sänger sind da ja nicht vertreten, aber dafür ist Homer Simpson – hmmmm. Naja, ich könnte ja mal meine Stimme zur Auswahl stellen…

Das süße Maßnahmenpaket

10 Apr

Ihr erkennt es sicher gleich – sFrauli hat mich wieder einmal alleine gelassen. Somit war ich wieder einmal angehalten, mir alle erdenklichen “Unwegsamkeiten” vorzustellen und geeignete Maßnahmen zu überlegen. Habe ich auch gleich gemacht und dann aber irrtümlich im Büro herumliegen lassen – und prompt hat eine Kollegin dieses Paket als süß abgestempelt. Süß? Jetzt in der vorösterlichen Zeit könnte man ja meinen, sie ist sHasi. :)

Ihr habt aber recht – die Hälfte ist eigentlich schon wieder um. Richtige Sorgen braucht Ihr Euch also wohl nicht mehr machen…

how-to-survive

Wetten, dass…?

9 Apr

…dass wir bald am Ende sind, oder wie? Das alte Show-Schlachtross hat es ja bald hinter sich und wird auf (drei) Raten eingeschläfert. Eine davon soll ja in Graz sein – da wäre es also eine Idee, sich schnell noch mal ins Geschehen zu werfen – soll heißen, eine Wette einzureichen. Und die Idee war mir heute auch recht schnell gekommen:

taps, taps - ein (vermeintlich blonder) Engel

schluuuuuuuuuurfeher kein Engel, sondern eher ein Besen, dass es einen manchmal reut, vorbeizuschauen oder was zu fragen

klapp, klapp, klapp ein soziales Vögelchen, dass schon vor einiger Zeit davon gezwitschert ist

und viele mehr, die ich täglich zu hören bekomme.

Also, ich wette, dass ich die holde Damenschaft, die sich tagtäglich bei meiner Bürotür anpirscht, am Schritt erkenne. Nein, nicht im Schritt – ich meine, vielleicht schon auch, aber das ist eher doch nicht wetttauglich – da ginge noch eher am Dialekt oder am “Duft” / Duft… :D

6 in 1 Minute

8 Apr

Nein, nein – nicht das tapfere Schneiderlein (das waren doch sieben, glaube ich) und auch nicht, was Ihr jetzt vielleicht denkt um Titel. Irgendwie war das eine Bemerkung  am Rande des ÖPNV und irgendwer hat dann heute sogar noch was Anstößiges dazu gesagt, aber eigentlich geht’s darum heute ja auch gar nicht.

Ich könnte auch noch über eine relativ sehr fade Besprechung berichten oder über einen Schmaus mit einem blonden Engelchen, aber vielmehr wollte ich ja von meinem Erlebnis mit der musizierenden Nonne heute berichten – so eine Sister Act sozusagen. Der Unterschied war ja nur, dass mein Block Girl organierte, während ich den Gesang dazu lieferte. So gab es – als Probe getarnt – quasi ein Konzert. 6 Stücke (und nicht in 1 Minute – das geht nicht) – eines davon 3 oder 4 Mal. Ich glaub’ das Nönnchen steht auf mich meinen Gesang… :D

Was gab es also zu hören?

  1. Pieta Signore
  2. Caro mio ben
  3. Ombra mai fu
  4. Sehet, welche Liebe
  5. Ich bin des Herrn
  6. Ave maris stella

So, und jetzt zum Quiz: auf welches Stück war das Nönnchen so scharf, dass wir es 3x – oder waren’s wirklich 4x – durchprobierten?

Bombenstimmung

7 Apr

Wieder einmal gab es eine solche. Sonst rege ich mich ja darüber auf, wenn mich eine Demo an der Weiterfahrt hindert. Heute war ich später dran und dann kam die Meldung mit dem Sprengsatz und beinahe hätte ich es überhört und hätte auf den Ersatzbus gewartet und gewartet und…so kletterte ich in die Tram und dann in einen Bus und musste trotzdem erleben, wie mir der Zug davon dampfte, dann war da noch die defekte Rolltreppe und zu guter Letzt noch ein etws größerer Marsch am Heimbahnhof…somit war meine Stimmung bombig – eigentlich wie im Büro beim Kampf zwischen Einnahmen generieren und durch überbordenden Bürokratismus wieder rauszuwerfen…

Last-Minute

6 Apr

Last-Minute-Buchungen sind ja ganz ok – ok, nicht für mich, aber prinzipiell. Aber dann gar last-Minute-Vorbereitungen – so etwas würde ich nie machen…immer rechtzeitig dran sein, ist die Devise, sonst vergisst man noch was. Außer es ergibt sich…und es ergab sich tatsächlich:

Um 16:00 sollte alles vorbereitet sein für einen Testdurchlauf, weil um 17:00 ging der Event ja los – pünktlich um 16:30 habe ich daher mit dem Aufbau begonnen.

  • Rollup aufstellen
  • Tiscerhl rücken
  • M&Ms einfüllen und aufstellen
  • die Verkabelung machen
  • die Leinwand runter fahren
  • Folder auflegen
  • Computer an und los geht’s
  • Und schon ging es los – bzw. eben nichts
  • Kollegin einschulen
  • es war keine Netzwerk-Verbindung da
  • gleich den Admin angerufen – wollte ja nicht selber spielen
  • der hat mich dann auch gleich geguided, wie man neudeutsch sagt, und das klappte somit auch
  • da sich ja auch andere meiner beiden Laptops bemächtigen würde, wollte ich das Passwort ändern
  • das ließ sich auf einem der Rechner auch ändern
  • Als ordentlicher Anwender schreibt man sich das Ungetüm natürlich auch auf, was ich somit tat.
  • Kollegin nachschulen.
  • Auf dem 2. Gerät funktioniert natürlich – NICHTS!!
  • Auch Booten half da – NICHTS!!!
  • Somit wurde das Netzkabel umgesteckt.
  • Und siehe da – das half. Eigentlich logisch – mit WLAN ist da nichts mit der Domain.
  • Da aber WLAN am anderen Laptop eher erbärmlich ist, habe ich erneut das Kabel umgesteckt.
  • Oha nun ging am ersten Laptop wieder nichts mehr – Mist. Und die ersten Leute (oder besser gesagt das Leut aka eine reizende Dame) hatte sich bereits bei mir eingefunden. Somit machte ich also eine erste Vorführung oder eher oral Präsentation anfänglich, während ich den Zustand des Laptops reparierte.
  • Später – ich hatte das Passwort meiner Nachfolgerin (Mann, war die Lilly spät dran, wo ich doch in das wichtigste Konzert der Saison wollte) weitergegeben und diese wohl hoffentlich auch ihrem Nachfolger.
  • Irgendetwas scheint nicht ganz geklappt zu haben – grrrrr – denn mitten im Konzert ereilte mich eine SMS – ja ausgerechnet, der ich sonst NIE eine bekomme und ganz gegen sonstige Gewohnheiten hatte ich zum Glück den Ton abgedreht, sodass ich nur den kleinen Vibrator in der Hose spürte.
  • Und einige Zeit kam dann auch noch gleich eine zweite in die Stoffalte nahe am Schritt.
  • Da ich aber im Konzert natürlich nicht nachsehe – außerdem, wer soll mir schon was schicken – ging ich diese zwei Nachrichten erst eine halbe Stunde später oder so durch.
  • Ups, die erste SMS sagte, dass der Computer gesperrt war und kein Passwort da war. Das war auch ungefähr zur Zeit der geplanten Übergabe zwischen meinen Nachfolgern. Was war da bloß? grrrrrrr.
  • Die zweite gab dann eine Entwarnung……eine halbe Stunde später. :evil: Was ist denn inzwischen passiert? Warum dauert sowas so lange?

Und so vergisst man sicher immer was…

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