Gordischer Knoten

27 08 2009

SittenbildHeute konnte ich mich wieder einmal einen Anlauf zu starten, um die übermächtige Kategorie privat aus meinem Blog verschwinden zu lassen. Eigentlich war es ja ein Gordische Knoten, den ich aufzulösen hatte, aber im Gegensatz zu Alexander habe ich nicht einfach drein gehauen, sondern nachgedacht.

Hatte sie ja schon einmal weg gelöscht, die Kategorie privat, aber es hatte nicht geklappt. Sie war einfach nicht verschwunden. Heute kam mir die Idee, dass die Standardkategorie für neue Beiträge mit privat festgelegt war. Ist ja dann eigentlich logisch, dass für Beiträge, die nur einer Kategorie zugeordnet waren - privat eben und es gab auch wirklich solche – ihre einzige Kategorie verlieren. Eine entsprechende Feedback Message teilte mit, dass solche Beiträge nicht gelöscht werden, sondern, dass ihnen die Kategorie privat zugewiesen wird.

Naja, das kann sich wohl nicht ausgehen. Da dachte ich, warum sollen neue Beiträge nicht standardmäßig mit neu kategorisiert werden – wäre ja auch sinnvoller. Nun, ich definierte also die neue Standardkategorie neu und versuchte privat zu löschen. Aber so ganz wollte das nicht klappen – doch plötzlich die Entdeckung, dass von den 1.200 Beiträgen plötzlich nur mehr 1.191 übrig waren. Verstehe so schnell gehen das Löschen und die Aktualisierung nicht. Ich wartete also und sah dann wieder nach unter privat und siehe da, es wurden tatsächlich weniger Beiträge.

Irgendwann waren es dann nur mehr 5 Beiträge und dann nochmals nachsehen und weg war sie, die privat Kategorie. Ich habe natürlich gleich auf mein Kategorien-Wölkchen gesehen … tatsächlich – plötzlich ein nicht mehr von nur einer Kategorie (hier ein letztes Mal erwähnt – privat) beherrschter Haufen, sondern unterschiedliche Kategorien und unterschiedlich groß. WOW.

Jetzt muss ich wohl nur mehr die Kategorie neu etwas kleiner hinkriegen – 90 sind zu viel. Das mache ich jetzt die nächsten Stunden … und irgendwann könnte ich dann überhaupt aufräumen bei meinen Kategorien und vielleicht stattdessen Tags einsetzen beginnen …….:mrgreen:

Aber was soll uns das neu „gestaltete“ Wölkchen sagen? Habt Ihr Deutungen?





Gut zu wissen

19 08 2009

Neues Feature von wp.com und vielleicht habe ich ja selbst einmal ein Audio, das ich hier von mir ausstellen möchte. Und weil ich dieser Tage wieder einmal einen Elvis von mir gegeben habe – vielleicht schreibe ich noch darüber – gibt es eine Musikprobe von ihm.





Kommt es auf die Größe an?

1 08 2009

Ich habe mal geschrieben, auf die Größe kommt es an. Jetzt scheint das bestätigt – habe ich zumindest von einer Nachbarin erfahren, die hier aber nicht genannt werden möchte:

Ist das eine Schlange? Du hast eine Größe von 13.58 cm erreicht!

Mein Blog hat den größten in der Hose, sagt die Seite dann noch weiter. Tja, das kann ich so nicht beurteilen. Ach ja, die Nachbarin hat das übrigens auch über einen Zwischenhändler erfahren. Ihr könnt ja selber messen …





Mikroforschung

18 07 2009

kalesco hat mich neulich unter der Hand darauf hingewiesen, dass WordPress automatisch alle Word p ress Erscheinungen in Word P ress umwandelt. Habe ich natürlich gleich probiert. Es ist aber tatsächlich nur die eine Erscheinungsform – die mit klein p in der Mitte – die korrigiert wird.

Bei einem Kommentar heute habe ich das wieder probiert, auch dort gibt es die Umsetzung. Was sie übersehen haben, sind die Kategorien, hehe.





Eine Fliege in ihrer Wohnung

8 07 2009

Hoffentlich entschuldigt Ihr, dass nicht immer nur über die Nachbarin oder sFrauli berichtet wird - aber sonst werden mir ja noch die anderen böse …

Aber mal ganz der Reihe nach – ich bin ja auf der Jagd nach einer ganz bestimmten Fernbedienung (ist sogar fett markiert – Dankeschön). Meine Girls haben sie so halbwegs vernichtet, sie macht manchmal nichts, manchmal darf man ganz schön fest drauf drücken um Glück zu haben und manchmal kommt was anderes heraus. Also in Summe eher eine unbefriedigende Situation – sogar schon für mich und ich bin üblicherweise sehr sehr geduldig – muss man auch sein mit drei Frauen im Haus.

Wie die Webseite oben gezeigt hat, scheint es das Ding zu geben, aber nur da oben bei unseren deutschen Freunden. So kann das aber nicht gehen, habe ich beschlossen und daher noch ein bisschen gesucht. Bei den Gigasets in Österreich wurde ich zwar nicht fündig, aber einen Telefonkontakt treibe ich allemal auf und dann kann es eigentlich schon losgehen.

Ich startete einen ersten Anruf – nicht ahnend, dass das nicht der letzte sein würde und was kommen sollte. ;) Mein Gegenüber – ein norddeutscher Zeitgenosse, wie unschwer zu hören war – sicherte mir zu, dass er schauen werde und dann in etwa in 30 Minuten zurückrufen werde. Da ich zu dieser Zeit ein Kaffeetscherl mit meiner netten Arbeitskollegin ausgemacht hatte, ließ ich sie also sitzen – nicht, dass mir die Fernbedienung durch die Lappen geht.

Nach ungefähr 2 (!) Stunden hatte ich noch immer nichts von dem Teutonen gehört gehabt und so wurde ich aggressiv wieder aktiv. Mein zweiter Anruf landete erneut bei einem sehr bemühten Herrn aus unserem nördlichen Nachbarland, obwohl ich gleich merkte, dass da nichts zu holen sein wird. Dennoch kam ich zu einer URL, bei der ich es probieren sollte oder bei einer Telefonnummer. Na, der Piefke hat also das Problem geschickt dem Nächsten umgehängt. Die URL habe ich gleich probiert, aber wer dort erfolgreich ist, den möchte ich sehen.

Aber da ja noch die Telefonnummer ausständig war, rief ich dort an. Die unfreundliche nicht sehr entgegenkommende Dame 3 verwies mich wieder an die erste Nummer – verarschen kann ich mich selbst, dachte ich. Alternativ bot sie aber eine Email-Adresse an – ich habe sie notiert und mich dann aber wohl vertippt – klar, wer sonst. Ich schicke also mein Anliegen an spareports@diedomain.at statt an spareparts@diedomain.at - letzteres hätte wohl tatsächlich auch einen Sinn gehabt – im Nachhinein betrachtet. Tja, das ist Rufus :razz: Und mir gingen dazu erst später die Augen auf …

Also tätigte ich nochmals einen Anruf bei der allerersten Nummer des Tages – und siehe da eine nette Damenstimme meldete sich – ein Bayerin, wie ich sofort erkannte. Sie erklärte mir sofort in kurzen aber sehr verständlichen Worten, dass sie nur im System nachsehen könne, wenn es einen Auftrag und eine Kundennummer gibt. Man kann ja dann den Auftrag immer noch stornieren. Na servas, dachte ich – die habe ich schon gefressen … es sollte aber besser kommen, als zuerst angenommen.

Sie versuchte also, mich als Kunden anzulegen. Dazu habe ich meinen Namen buchstabiert und was machte die Gute – sie lacht ganz herzlich los und sagte, dass sie jetzt total falsch gelegen ist und eher bei einer ähnlich klingen Getreideart gelandet war. Ich erklärte ihr, dass das aber nichts macht und dass es üblicherweise in die andere Richtung noch eine viel geringere Trefferquote gäbe, wenn die Leute den Namen sehen und ihn zu reproduzieren versuchen. Das wiederum entlockte ihr ein heiteres Lachen und den Kommentar, dass sie mir ja zuhöre.

Dann wollte sie die Adresse wissen und als ich diese sagte – ich hatte schon eine erste Idee was kommen würde – lachte sie erneut drauf los, weil das ja direkt zur missverstanden Getreideart gepasst hätte …

Dann wollte sie noch eine Telefonnummer haben – eh nur fürs System, wie sie mehrmals beteuerte – und stornieren kann man dann alles immer noch …

Auf die Frage nach meinem Vornamen gab ich bereitwillig Auskunft, aber nicht ohne den Hinweis, dass sie den bitte nicht falsch schreiben solle, worauf sie – mit einem fröhlich lachenden Unterton – wissen wollte, ob ich mir jetzt extra einen komplizierten ausgedacht hatte.

Ich verneinte und den gab Preis, was preiszugeben war und die kurze Erklärung, dass sie den Anfangsbuchstaben nicht verwechseln soll. Das entlockte ihr ein heiteres „so einen kenne ich ja gar nicht“. Ich erklärte ihr den Zusammenhang mit einer berühmten Persönlichkeit – sogar aus ihrem Land. Ihre Entgegnung kam prompt – „das ist vor ihrer Zeit gewesen“. Ich lache ebenfalls auf und sage, dass das stimmt, worauf sie gleich fragte, wie ich das denn wissen könne. Meine Entgegnung war, dass ich mir zu dieser netten jungen Stimme schon etwas vorstellen kann. Ganz richtig stellte sie dann fest, dass wir ja kein Bildtelefon haben und wenn i jetzt noch sage, dass sie blond ist … Ich – schnell vorsichtig geworden, verneinte natürlich was sie mit einem „gerade noch die kurve gekriegt“ goutierte.

Und direkt darauf schaut sie auch schon in das System und suchte nach meiner Fernbedienung. Und dann … hat sie doch tatsächlich eine gefunden – passt, passt, passt. Das Ding gibt’s.

Ich musste sie allerdings wieder etwas verunsichern – denn jetzt wird es nochmals kompliziert. Warum, wollte sie wissen? Ja, weil ich andere Adresse für die Lieferung benötigen werde. Sie darauf etwas wie, dass sie sich das bereits gedacht hatte, aber wenn sie im System zurückgeht, kann sie noch eine andere Lieferadresse eingeben. Ich sage also den Firmennamen und die Adresse, was ihr ein wirklich herzhaftes „ach Scheiße“ entlockte. :lol: Ich beginne also wieder einmal zu buchstabieren, was ihr endgültig den Rest gegeben haben dürfte, weil sie es mit einem „das ist wohl die Abteilung für schwierige Fälle“ quittierte. Ich war ganz begeistert über dieses überaus menschliche und lustig geführte Gespräch und entgegnet „nein, natürlich nicht“.

In Erinnerung an den Einleitungstext vom Band, als das Telefonat begonnen hatte, fragte ich sie also nach dem Mitschnitt des Gesprächs der zu ja zu Ausbildungszwecken gemacht wird den man aber ablehnen kann- Sie sagte, dass das nicht geht, aber dieses Gespräch werden sie verwenden, glaube ich – entweder als gutes Gespräch mit einem Kunden oder zumindest als Auflockerung in einem Seminar. :mrgreen:

Dann wollte sie noch was über die anzuwendenden Postmodalitäten wissen und schließlich bedankte sie sich überglücklich und wünschte mir einen schönen Tag (was ich entsprechend erwiderte – mir hat es auch gefallen) – sie hatte heute sicher noch einen schönen Tag und ich? – ich wäre zu gerne ein Fliege in ihrer Wohnung, und würde gerne lesen, was sie heute in ihren Blog geschrieben hat …





Banagramm

17 05 2009

Nix was mit Knochen: 1.408 Posts und 4.801 Comments – es gibt jetzt auch Anagramme für Blogs :mrgreen:





Hausverbot

15 05 2009

Habe heute eine dezente Aufforderung zu verschwinden erhalten:

Bleib bitte von dem blog weg warum sollte ich dich meinen vergiss es sorry

In letzter Zeit muss ich wohl etwas blöd oder begriffsstutzig sein … aber ich weiß genau, dass meine Worte nur missverstanden wurden. Schade trotzdem, ich war ganz gerne dort, aber vielleicht wird es ja wieder.

Wo das war? sage ich nicht, müssen ja nicht alle wissen …


Im Büro werde ich auch bald Hausverbot haben, habe heute im Nachhause gehen meinen Zimmerkollegen eingesperrt – war wohl etwas verwirrt … :mrgreen:


Und weil heute ein Depritag sein soll, habe ich 10 Drafts weg gelöscht und jetzt ist mir um (zumindest) zwei Leid, aber ich habe ja noch sechs weitere …





Die zwei Seiten einer Medaille

12 05 2009

Eine Dame – naja, eigentlich eine sehr sehr heiße Braut – hat mich eingeladen zu sich nach Hause. So richtig abfeiern – ihr wisst schon - und so. Was mache ich in so einem Fall. Klar, abgewartet, bis ihr Alter nicht zu Hause ist und dann die sturmfreie Bude gestürmt - und dann wird nicht lange gefackelt …

Neulich habe ich eine Einladung auf einen anderen – mir sehr gut bekannten – Blog erhalten. Ich war ebenso überrascht wie erfreut.

Bei mir hat es ja auch schon temporär Gastautoren gehabt, nicht weil ich zu faul zum Schreiben war, sondern weil es entweder der Objektivität diente oder ein Preis bei einer Art Gewinnspiel war.

Nun bin ich also Gastautor – aber was bedeutet das?

  • Verpflichtung oder Vergnügen?
  • Last oder Freude?
  • Verantwortung oder ungezügeltes Drauf-Los-XXXen?
  • Bleibt man seinem eignen Stil treu oder passt man sich an?
  • Darf man weiterhin Alles schreiben?
  • Habe ich die Verpflichtung zu einer Gegeneinladung oder wünsche ich mir das gar? Temporär oder dauernd?

Fragen über Fragen also …

Ich habe so etwas erst neulich beobachtet: eine der spitzesten Zungen unserer Zeit hat sich in einer Bibelrunde eingetragen und wenige Zeit später wurden beide still und stiller bis dann vor rund 2 Monaten oder so nichts mehr von ihnen , aber auch schon gar nichts mehr zu sehen oder zu hören war. Mal sehen, ob sich die Nebel wieder lichten werden. Was da wohl passiert ist? Beiderseitige Unfruchtbarkeit? Ein Techtelmechtel? Angst und Bang könnte einem werden bei solchen Aussichten oder man(n) freut sich auf ein laszives neues Leben …

Nun ich lasse mich mal darauf ein – hoffentlich kommt sie mit mir und meinen Freunden zurecht … Freundschaften – auch Virtuelle – verliert man nicht so gerne.





Frühjahrsmüdigkeit

26 04 2009

Ich habe in letzter Zeit bemerkt, dass immer weniger Kommentare hier eintrudeln. Nun, muss ja kein Problem sein – ist es auch nicht. Dann habe ich aber einen Blick in die Statistiken gemacht und siehe da, auch dort gibt es stärkere Rückgänge. Keine Leser mehr da, scheint’s. Im Winter war das alles ganz anders und auch letzten Sommer.

Ich vermute, dass es eine Art Frühjahrsmüdigkeit, die so manche befallen hat. Werde das jetzt noch etwas beobachten, aber dann muss was passieren. Andere Inhalte, zusperren … was weiß ich.

Oder ist einfach nur, weil das Wetter gerade so schön wird und sich viele jetzt wieder mehr draußen herum treiben oder gar der Hormonaufschwung, der viele im Frühjahr erfasst und dann plötzlich vermehrt anderen Aktivitäten nachgehen lässt, die wir hier jetzt nicht weiter ausrollen wollen.

eingeschlafen auf resources.vol.at





„Dual Orc“-Rezept

17 04 2009

Zur Herstellung eines Dual Orcs nehme man – nach längerer intensiver Recherche – vier potentielle Orcs

und lösche die zwei nicht gebrauchten wieder weg (solch verschwenderischer Umgang ist aber nur im digitalen Zeitalter erlaubt).

Man erzeugt in einer Bildbearbeitungssoftware (nennen wir sie Photoshop) ein neues Bild im Format 780 x 95 und öffne ebenfalls die verbleibenden zwei Orc-Kandidatinnen. Weiters öffne man DIE Aug-Spenden (die eigenen Augen aber auch, sonst wird Alles nichts)

Dann kopiert man alles – Augen und Roh-Orcs – in das neue Bild. Zuerst skaliert und positioniert man die zukünftigen Orcs in der Arbeitsfläche.

Dann beginne man mit dem Maskieren der Augen (das kommt aber nicht von Mascara ;) . Davor sind die Augen noch entsprechend zu skalieren und zu drehen, gegebenenfalls die Augen auch getrennt behandeln.

Für den zwischen den angehenden Orcs benötigten Hintergrund wird ein Stück Hintergrund eines Roh-Orcs kopiert und horizontal gestreckt. Benötigt wird der Hintergrund allerdings nur in der ersten Version des Dual Orcs, da in späteren Versionen individuell gewählte Hintergründe verwendet werden.

Zur Vervollständigung der Dual Orc Vorlage ist dem Bild noch eine Bildsignatur hinzuzufügen.

VOILA.

 

Für die anlassbezogenen Versionen werden später nach Bedarf zusätzliche Inhalte gesucht, für Ostern beispielsweise

Die neuen Inhalte werden in die Dual Orc Vorlage kopiert, skaliert, positioniert und maskiert. In speziellen Fällen wird noch ein Text in den adaptierten Bereich eingefügt.