Alles verdreht

2 07 2009

Komische Tage gibt’s. Wenn ich das richtig verstanden habe – verstehe ürigens einer die Frauen – sagte doch die eine Kollegin zu mir, ich soll vielleicht etwas mehr essen, damit ich etwas besser aussehe – aber vielleicht hat sie das ja auch anders gemeint.

Zuhause gab’s dann einigermaßen brauchbares Wetter und somit endlich die Möglichkeit, den Rasen zu mähen. Außerdem habe ich die Nachbarin gesehen , auch beim Mähen – in einem rassigen Bikini … ein Grund mehr. Habe schon gesehen, dass wir uns dann bei einem gemütlichen Glaserl Wein treffen werden. Da ich dann aber relativ lange gebraucht habe (ging gerade noch zu mähen das lange Gras), war das Nachbarlein bereits Vorort und somit nichts mehr zu machen. Selbst gemäht hat er allerdings nicht – das ist nicht sein Art. Ich kann sie nicht verstehen … aber das müssen sie dann schon selbst wissen.

Als ich dann endlich fertig war mit der Plagerei, kam ein Anruf …

Ein geheimnisvoller Anruf

Nennen wir den Anrufer – der einzige Mann, der mir heute so untergekommen ist – entsprechend seiner Nummer, Sigrid. Sigrid wollte also wissen, wer bei uns der Fachmann / die Fachfrau in der Windelfrage ist, um eine Befragung durchführen zu können. Sie soll auch nur 2 Minuten dauern. Wer’s glaubt … Da ich ja Strohwitwer bin, wurde ich von der „Jury“ einstimmig zum Fachmann erkoren :lol: .

Die Überraschung war dann aber groß, als das Gespräch tatsächlich nach ungefähr dieser Zeit zu Ende war. Und obwohl es nur ganz wenige Fragen gegeben hat, ist mir nur eine in Erinnerung geblieben:

Wenn ein Produkt den Anforderungen entspricht, schauen sie dann nur auf den Preis? (sicher, vielleicht, weiß nicht, vermutlich nicht, sicher nicht – die Antworten waren zumindest so ähnlich)

Meine Antwort: sicher nicht – ich schaue NIE auf den Preis.

Das entlockte Sigrid nur ein knappes: ein klare Aussage.

Ein längeres Telefonat mit einer Freundin hat mir dann den Abend verkürzt und ich habe für eines meiner nächsten Projekte zumindest ein paar Lichtblicke …





A weißes Blatt’l Papier

13 05 2009

… des liegt scho seit Stunden vor mir
i wollt dir schreib’n.

I woaß net wie fang’ i’s o
wie sehr i di leiden ko
laßt si gar net beschreib’n.

I hab für di die
tollsten Sprüch durchprobiert

doch bei mir, do haut des
einfach net hi.

Was du für mi bist
was i für di spür’

des laßt si net schreib’n
auf a Stückerl Papier.

I hab mi in di verknallt
Du, i bin ganz schee im Wold
und merk, daß i
nimmer ‘raus find.

Olls is zu wenig für di
denn des, was du bist für mi
kriag i mit Wort’n net hi.

Des leere Blatt’l Papier
des liegt noch immer vor mir

i schreib’ besser gar nix.

Denn des, was i für di spür’
paßt auf koa Blatt’l Papier

vergiß es, es war nix …

Die sprechen mir aus der Seele - die von Relax - so werde ich wohl, wie bereits kurz erwähnt, wieder den anderen – nicht ganz mühelosen – Weg beschreiten müssen, auch wenn es dieses Mal etwas stressiger erscheint – Pianisten/Organisten, Location, Recording Team, Art&Fashion Team (Designer, Stylist), Security - aber was tut man(n) nicht alles …

Weißes Zetterl





Abzocke

15 04 2009

Vielleicht sollte ich meine Bernd Weikl-CD wieder verkaufen – sieht wie ein sehr lukratives Geschäft aus. :mrgreen:





Die, die ich meine

28 03 2009

Haydnjahr ist heuer,aber nicht das einzige Jubiläum. Da kommen natürlich auch einige neue CDs heraus. Eine davon täte mir schon zusagen – mal sehen, was sich ergibt.





Wie gedruckt

7 03 2009

Er lügt oder was? Nachdem ich nun einige Stunden über Drucker gelesen habe, die CDs bedrucken können, bin ich nun gänzlich verwirrt ob der „Der ist super“ und „Der ist ein Schrott“ Meldungen der einzelnen Rezensenten.

Falls ich mir einen neuen zulege, gibt es hier die Wahrheit.





Three coins in a fountain

5 03 2009

Drei MünzenEndlich konnte ich meinen Verstärker wieder abholen – war ja wirklich schon Zeit. Und nicht nur ich wollte endlich wieder mal so richtig ausgiebig Musik hören.

Mit den drei kleinen Münzerln lässt sich aber ein solches Unternehmen nicht finanzieren, wie ich mich belehren lassen musste, aber später mehr zu den Münzen. Vielmehr stattliche 81,40 € durfte ich löhnen, damit ich mein gutes Stück in repariertem Zustand zurück erhalten konnte. Die Rechnung sah etwas eigenartig aus – keine wirklichen Details zumindest nicht aus finanzieller Sicht. Auf mein Nachfragen konnte natürlich schon einiges aufklären: das Poti, das defekt war – ja, ich habe wieder erkannt, dass es dieses sein musste – kostete 30 €, die Transportspesen dafür schlugen mit 6 € zu Buche und der Rest war für die Arbeitsleistung – mehr als eine Stunde – zu löhnen. Versteh ich somit alles.

Potentiometer

Da das Autoradio in letzter Zeit auch mehrfach gesponnen hat – immer wieder ausfallender Empfang und keine Möglichkeit CDs abzuspielen (speziell die Kinder-CD – darüber war ich schon fast wieder froh ;) ) – fragte ich gleich, ob sich das auch einmal wer in der Reparaturwerkstätte ansehen kann. Meine Vermutung, dass es einen Wackelkontakt mit der Antennenverbindung geben könnte, wurde auch dankbar aufgenommen.

So schnell konnte ich übrigens gar nicht schauen, war auch schon ein Mechaniker dabei, meinem Wagen das Wunderding (hauptsächlich, weil ich mich darüber nur wundern kann) entrissen. Hat ziemlich geklimpert das Ding, was den Mechaniker ebenso erstaunte, wie mich. Da hilft nur zerlegen, aber was kam da zum Vorschein?

Genau – DIE 3 Münzen (in einem Brunnen wären diese tatsächlich besser aufgehoben gewesen)

Je nach Autolage und Erschütterungen durch Unebenheiten im Straßenbelag, dürfte also eine oder mehrere der Münzen einen Kontakt vom Antennenanschluss zum Gehäuse (Masse) hergestellt haben, was den Empfang vernichtet hat. Und eine der Münzen dürfte sich auch bereit erklärt haben, entweder den Arm des CD-Players zu blockieren oder den Laser zum Abtasten der CDs zu verdecken. Somit waren mit dem Entfernen der Münzen die Probleme des Autoradios auch behoben. Extra zu zahlen gab es dann übrigens Nichts – wäre auch ein komisches Signal gewesen – für die paar Minuten.

Die Heimfahrt habe ich dann – trotz gelben Tanklichts – gut überstanden. Mein Treibstoffmanagement scheint doch besser zu sein, als sFrauli ihres.

So, und für alle, die durchgehalten haben, noch ein kleines Video …





Moussa Sow

24 02 2009




Muss haben

31 01 2009

Weiß zwar nicht, wann ich das nächste mal wieder ein Orchester haben werde, aber in diese CD hinein zu hören kann mir sicher nicht schaden …





Alles in Ordnung

2 01 2009

Alles in OrdnungEigentlich wäre das ja noch für letztes Jahr gedacht gewesen, ein kleiner Einblick in die Produktion der Herbst CDs.

Die Kopierstation für die CDs, die gestapelten Rohlinge, darunter die Entwürfe für das Cover und weiteres Equipment für die Erstellung der Labels.

Etwas zusätzlicher Ramsch findet sich natürlich immer im Arbeitsbereich, aber sonst ist natürlich alles in bester Ordnung, wie es sich gehört.

Der Terminkalender natürlich leer – in der Zeit braucht man sich üblicherweise nichts vornehmen.





No comment

11 12 2008

War einiges los heute (eigentlich schon gestern).

In der Früh wie gehabt diese Woche die Kinder abgegeben, weil sFrauli ja krank ist. Dann ein normaler Bürotag, unterbrochen nur von einem Mittagessen, bei dem ich mir eine Knoblauchsuppe und Palatschinken einverleibte.

In der nachmittäglichen Gesangsstunde dann wieder ein Phänomen der weiblichen Hormone oder sind es bei IHR gar die ersten Anzeichen der Wechseljahre? wie auch immer: letzte Woche gab’s von IHR eher eins hinter die Ohren und diese Woche Lob, Lob und nochmals Lob. Nichts als Lob.

Nach der Stunde und dem weiteren Musikunterricht musste ich noch die Leerhüllen für die weiteren CDs abholen und etwas einkaufen.

Und dann war endlich der Weg frei zur Weihnachtsfeier. Dort konnte ich mich für Rinderfilet erwärmen und räumte mit einem Kollegen gemeinsam eine große Schüssel Salzburger Nockerl aus. Wir wurden dabei von unseren Sekretariatsdamen etwas misstrauisch beäugt. Zum „Runterspülen“ verwendete ich heute Fanta-Radler. Die Süßigkeiten begleitete der Junker von meinem Lieblingswinzer und danach genossen wir noch einen Blaufränkischen aus dem Burgenland.

Nach der Feier führte ich noch zwei Kolleginnen nach Hause (aber nicht in den Schlaf gesungen) und machte mich schleunigst auf den Weg zu meinem Refugium. Dort schnell ausgezogen, in die Badewanne gesprungen diverse andere Selbstreinigungsarbeiten erledigt und danach zum Computer, schließlich hatte sFrauli ja gesagt, dass sie die Fotos für einen weiteren Fotokalender aussuchen wollte, was sie offensichtlich auch gemacht hatte. Diesen habe ich nun zusammen gestopft – aus der Anleitung unten sieht man jedoch, dass es doch etwas mehr Arbeit geworden ist (bei „ein kleines Lächeln andeuten“ war ich mir nicht sicher, ob das mir gilt oder dem Foto – ich habe es jedenfalls dort gemacht, aber sehr behutsam, sonst wird das etwas komisch und wir wollen ja kein Photoshop-Disasterl) – mit dem kleinen Post war es nun also 3 Uhr …

Lieber Rufus

Bitte die Fotos noch bearbeiten.
14.8 und 28.6 ist schon sehr viel Hintergrund. –Weniger
16.5. etwas dunkler
10.11. rote Augen, und ein kleines Lächeln andeuten
Vom 27. 5. musst du dir bitte eines aussuchen

Rote Augen kontrollieren

Liebe Grüße
und viele Bussis
sFrauli

Kommentieren geht sich nun beim besten Willen nicht mehr aus, denn um 6 Uhr geht die nächste Schicht los.