Wenn ich dann mal beim Kochen bin, da kann es schon etwas brutal werden – da wird dann mit schweren Geschützen aufgefahren. So gestern – sFrauli hat wohl den Deckel zu heiß gewaschen, jedenfalls war er doch deutlich kleiner als die darunter liegende Pfanne. Der Griff lag übrigens etwas abseits. Ich wusste gar nicht, dass er zum Abnehmen ging. Naja, jetzt geht er … allerdings scheint er nicht mehr auf den Deckel zu passen – speziell nach meiner Sonderbehandlung. Zum Letscho bin ich dann aber trotzdem gekommen – die Strafe folgte heute auf den Fuß, aber der Besuch war kaum halb so teuer wie damals.
Das ird’sche Jammertal
16 09 2009
Vor ein paar Tagen durfte ich – wie natürlich jeden Tag – das Infoterminal in der Straßenbahn genießen. Dort wurde eine typische Frage des nutzvollen Wissens gestellt:
Sind die Menschen die einzigen Tiere die weinen?
Schon mal irgendwie gut die Frage.
Sie wurde dann aber auch noch mit Ja beantwortet, was ich wieder gut fand. Naja, genau kenne ich mich nicht aus, aber ich bilde mir ein, auch bei Tieren schon Tränen gesehen zu haben und dann bleiben immer noch die Krokodilstränen
.
Aber damit noch nicht genug, wurde man dann noch weiterhin darüber informiert, dass eine Träne ca. 15 mg hat (ob das aber wirklich stimmt?) und, dass man mit den Tränen eines Menschenlebens eine ganze Badewanne füllen kann. Da ja noch einige Stationen bis zur Endhaltestelle waren, konnte ich das ja in aller (in einer Tram verfügbaren) Ruhe überschlafen überschlagen. Dabei beginne ich immer mit den üblichen kleinen Anfangsproblemen der Umrechnung zwischen mg, g und ml oder so … aber irgendwie hatte ich das dieses Mal schnell auf der Reihe:
- um von mg auf g zu kommen, braucht’s 1.000 davon
- daher ruckizucki die 15 auf die 1.000 umgelegt, sind also grob gerechnet 60 Tränen und und schon hat man 1 g
- Tränen sind ja fast Wasser, ok Salzwasser, aber ich will ja nicht bis auf den letzten Tropfen genau rechnen, daher entspricht 1 kg ungefähr 1 l
- folglich gibt es 1.000 g in so einem Liter und daher 60.000 Tränen in selbigem
Mit dieser beinahe astronomischen Summe war für mich die Rechnerei bereits vorbei, wollte mich ja nicht von den leichtgeschürzten Mädchen am Hauptplatz, die ganz und gar nicht weinten – warum auch, ablenken lassen. Die grobe Schätzen zeigte für mich, dass aus der Badewanne so nichts wird.
Ein paar Tage später – ich musste das nutzvolle Wissen ja auch loswerden – durfte sFrauli meinem kleinen Vortrag lauschen. Ich rechnete also alles vor und erhielt dann die Antwort, dass es ja viel mehr sein muss – vielleicht ein Swimmingpool oder so. Ich also meine Tränenlitanei aufgesagt und dann angeboten, dass einmal weinen vielleicht ja 100 Tränen ausmacht. Also 600 Mal weinen für den Liter …
Halt, Rufus – so geht das nicht, musste ich hören. Das sind mehr als 100 Tränen. Damit es aber weiterhin einfach bleibt, habe ich mich auf 1.000 Tränen pro Weinen zurückgezogen. Also weiter:
- in 1 l sind daher 60 Mal Weinen inkludiert – von den Schmerzen und Qualen gar nicht zu sprechen, aber das wäre eine andere Rechnung
- da eine Badewanne – selbst die kleinen für schmale Models – 100 l und mehr haben sind in der Badewanne 6.000 Mal Weinen fein eingefüllt
- sagen wir jetzt noch das Leben zu 80 Jahre – kann schon hinkommen, oder? – zu 300 Tage (soll ja einfach sein) ergeben 24.000 Tage
- weil ich ja nicht durch die einfache Rechnung schummeln wollte, sagen wir also ungefähr 30.000 Tage
- und somit gibt es jeden 5. Tag heftiges – kann man bei 1.000 Tränen schon sagen – Weinen
Gerade in dem Augenblick ziehe ich mir ein Bratwürstel mit einer kreftigen Ladung Kren rein, da sage ich na klar, wenn Du den scharfen Kren reißt, dann musst Du ja weinen. Darauf zählt sFrauli auf, wie oft denn der Zwiebel geschnitten wird und, wenn man sich freut und bei einem mitreißenden Film … na, daran hätte ich jetzt nicht gedacht.
Bei mir sind es grad einmal vielleicht 3 allzu scharfe Pizzen im Jahr, die mir ein Tränchen abnötigen, aber doch auch nicht gleich Tausend …
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Kategorien : Essen, Milchmädchenrechnung, Tram
Halbtrocken
6 09 2009Nach letztem Mal wieder was aus dem Einkaufswald – ich könnte mir schon bald eine Serie überlegen, fällt mir doch was Älteres auch noch dazu ein. Dieses Mal wäre ein Getränk gut dazu gewesen so trocken war das Wurstsemmerl …

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Kategorien : Essen, einkaufen
kennst du die pERLe…
31 08 2009… die Perle Tirols? Um das sogenannte Kufstein-Lied und seinen Text bzw. eher seinen Jodler ist doch glatt ein Streit entbrannt. Wer den Text lesen möchte, kann dies ziemlich weit unten tun. Hier gibt’s jedenfalls ein Bild davon, in welcher schönen Gegend wir uns also am Erlerberg befunden haben.

Bevor wir uns am Tag nach der Oper auf den Weg machten, um wieder von Tirol etwas zu sehen, mussten wir noch unseren Blick in die Ferne schweifen lassen – warum die Wanderer hier einbeinig sind? keine Ahnung.

Und das Festspielhaus hatte ich mir – mit etwas Wehmut wieder einmal – auch nochmals kurz von außen angesehen. Schön, nicht? Soll ich es dorthin auch einmal versuchen?

In Kufstein bewegten wir uns in die Innenstadt und dort in die Römerstraße – ein kleines Gässchen – mit ziemlich alten Häusern, aber auch einigen mehr oder weniger interessanten Details …
Die V.olksbank -auf dem Weg dorthin - ist wohl eine Finanzeinrichtung für die Gewerbebetriebe und ihre Zünfte – zumindest sieht es so aus …

Dass man freundlich grüßt, weiß ich, aber Schirme und Jacken – ist ja beinahe wie bei der Selbsthilfegruppe … ich meine, nicht, dass ich das so genau wüsste, aber …

Inzwischen werden sich auch vielleicht manche gefragt haben, was denn mit dem Alien und dem Viali in der Zwischenzeit passiert, während sFrauli mit mir diesen herrlichen Ausflug gemacht hatte – ist aber leicht erklärt.

Wenn man einmal auf nichts Lust hat – Kufstein hilft. Da lasse Dich einfach nieder.

Aber dann kann man sich gar nicht genug ausmalen, was es denn so geben könnte – für unsere Freunde aus dem Norden gibt es zu einigen Begriffen natürlich auch die „Übersetzungen“ – wie sollen sie sich sonst zurecht finden.
Die richtigen Rezepte für die anderen haben wir natürlich auch entdeckt …

Was aber nicht immer heißen muss, dass man sich auskennt – das nächste Bild zeigt nämlich keine Alpenboutique, sondern eine inneralpine Ernährungsanstalt.

So, damit Ihr aber nicht zu hungrig werdet, nur noch ein letztes Bild aus der Gasse … hier kennt man sich aus, oder?

Ups, zu viel versprochen – ein letztes aus der Gosse lege ich noch drauf – entdeckt gleich neben der Kirche …

Das Gasthaus „Auracher Löchl“ war dann aber jedenfalls seinen Besuch wert.

Da wurde einiges geboten. Schon mal der Ritter am Eingang
– vielleicht was für lamiacucina und seine Samstagshelden – der gute Mann sah etwas in Not aus, aber dann von der Seite … was soll man sich da bloß denken?
Ich habe dann gleich auf der Karte geblättert – für Euch habe das schön bedruckte Papiersackerl übrigens etwas seziert, damit Ihr bequem alle Seiten sehen könnt.
Während ich also darin blättere und mir noch Zeit übrig blieb – sFrauli wollte wissen, wie das WC aussieht - hatte ich also Muße, einen Akt im heiligen Land Tirol zu entdecken.

sFrauli war dann aber bald zurück – daher hier eines der wenigen Bilder von ihr auf diesem Blog.

Das Essen war dann bald zubereitet und auch ebenso fein serviert, von Mitgliedern des Löchl-Clans.
Was wir ohne die Girls ja nicht benötigten – Ketchup – haben wir aber doch entdeckt …

Und schließlich ging’s an’s zahlen – auch, wenn DIE das Zwischenrechnung nennen und das nicht als Rechnung gilt … na, soll sich einer auskennen.

Nach dem üppigen Mahl, schlenderten wir also zurück – in Ermangelung eines Verdauungsschnapserls dachten wir schon daran, etwas zum Einreiben zu verwenden. Scheint ja genug zu geben …

In einer weiteren Auslagen sah ich dann übrigens eine Werbung auf tirolerische Art.
Danach gab’s noch den Besuch bei einem kleinen Orgelkonzert auf der Kufsteiner Heldenorgel. Zuvor aber noch ein Blick auf die Festung …

Und dann ein paar Impressionen zur Orgel (der Lift auf die Festung, der „Konzertsaal“, der Orgeltisch und das Blaswerk bzw. dessen Hülle
).

Und Information, wie das mit der Festung überhaupt so funktioniert und was die Heldenorgel wohl für einen Preis haben wird – Nutzungsbedingungen sozusagen … sehr ordentlich.
Wir lösten zwei Karten – Plätze praktischerweise nebeneinander – und es konnte schon beginnen.

Zuvor noch eine Information für die Konzertbesucher, damit jeder im Bilde ist – also schön genau lesen.

Das Abschlussstück konnte ich gerade noch sicher stellen – Kameraden.
Ein kleines Telefonhütterl hatte es mir dann doch auch noch angetan – zuvor aber ein Besuch beim Chinesen.

Zurück aber zum Telefonhütterl – habe ja letztens die Aufforderung bekommen, einen sogenannten Schillingviewer einzurichten. Also wenn ich noch so ein Hütterl finde, überlege ich’s mir …

Regenschirm haben wir übrigens dieser Tage nicht benötigt, trotzdem haben wir einen gesehen. Und am Nachmittag ging es weiter …

Ach, den Text hätte ich beinahe vergessen – manche haben ja deswegen bis hierher ausgehalten. Hier ist er also …
Kennst Du die Perle, die Perle Tirols?
Das Städtchen Kufstein, das kennst du wohl,
Umrahmt von Bergen, so friedlich und still,
Ja, das ist Kufstein dort am grünen Inn,
Ja, das ist Kufstein am grünen Inn.
(Jodeln)
Es gibt so vieles, bei uns in Tirol:
Ein guates Weinderl aus Südtirol
Und mancher wünscht sich, ‘s möcht’ immer so sein,
Bei einem Mäderl und an Gläserl Wein,
Bei einem Mäderl und an Gläserl Wein.
(Jodeln)
Und ist der Urlaub dann wieder aus.
Da nimmt man Abschied und fährt nach Haus.
Man denkt an Kufstein, man denkt an Tirol,
Mein liebes Städtchen leb’ wohl, leb’ wohl,
Mein liebes Städtchen leb’ wohl, leb’ wohl.
(Jodeln)
Die Perle Tirols (das Kufsteiner Lied)
Text & Musik: Karl Ganzer
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Kategorien : Erl, Essen, Konzert, Musik, Schillingviewer, Schreck, Sekunde
Mulbratlfest
30 08 2009
Schönen Ausflug gab es heute – eigentlich nichts Großes, aber das bereits seit Jahren stattfindende Mulbratlfest wollten wir endlich einmal besuchen.
In Weiz mussten wir allerdings erst etwas suchen. Aus dem Radio haben wir nämlich erfahren, dass das Fest gestern wegen des starken Regens in die Stadthalle von Weiz verlegt worden ist. Es war daher anzunehmen, dass es heute auch dort ist. So war’s dann auch, aber war doch nicht so schwer zu finden.
In der Halle war dann einiges los – rund 50 verschiedene Stände von Erzeugern unterschiedlicher Produkte: Wein, Most, Käse und natürlich Mulbratln verschiedener Art, Größe Farbe. Wir haben uns umgesehen, gekostet dann was Gutes gegessen. Gekauft habe ich dann aber doch „nur“ einen Schilcherfrizzante. Mal sehen, was passiert, wenn sFrauli einen von mir kredenzt bekommen hat.
Musik hat es bei dem Fest natürlich auch gegeben – verschiedene Volksmusikgruppen. Ich habe nur ein bei der Pause erwischt …

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Kategorien : Ausflug, Essen, Fest
9/11
25 08 2009
Gestern gab’s eine kleine Überraschung für mich – statt nach Hause schleppen und irgendein Jauserl einzunehmen, kam der Vorschlag Treffen in der City und rauf ins aiola upstairs. Dass ich dort eine Kochschule kennenlernen würde, hatte ich nicht gedacht, aber ich brauche das als Wissender/Könnender ja nicht mehr.
Ausgemacht war der Treffpunkt Paulustor. Ab diesem Wort habe ich für das geografische gleich abgeschaltet – klar weiß eh alles. Doch dann kam noch der Drüberstreuer „dort, wo wir letzens runter gegangen sind“ und eine praktische, aber völlig anders geartete Information – „geh zum Friebe und suche Dir eine CD aus“. Das alles ist dann schnell rein durch’s Ohr teilweise raus beim anderen und ein bisschen ins Unterbewusstsein, vermute ich.
Später musste ich das dann umsetzen. Klapperte ich also den Friebe ab – gefunden habe ich Nichts – dann gleich zum Paulustor. Dort wartete ich einige Zeit und da sFrauli nicht kam, erinnerte ich mich an den Drüberstreuer und machte mich auf zum Schloßbergplatz. Unterwegs kam es mir schon etwas eigenartig vor, aber da muss ich durch, dachte ich. Hatte ich doch richtig gehört – nur zur Absicherung gab’s am Hauptplatz einen Kontrollanruf auf unser Auto- und Unterwegs-Handy in der Hoffnung, dass sFrauli dieses mit hat und eingeschaltet hat. Tatsächlich – ich hatte Glück – und sie meldete sich vom Paulustor. Ich also wieder rauf und nun konnten wir uns auch endlich auf den Schloßberg quälen.
Das Essen war dann ganz ausgezeichnet – der Kellner ebenfalls sehr zuvorkommend und höflich, bis …………… ja, bis zu einer etwas eigenartigen Handlung. Er hatte gerade einen Sekt an einen der Nachbartische gebracht, zwei Biere waren noch auf seinem Tablett – da wollte noch jemand ein Getränk bestellen. War auch kein Problem, nur das Notieren auf dem elektronische Notizblock war schwierig dachte ich mir. Dann konnte er noch ein Bier an einem anderen Tisch loswerden, um sich danach wieder einmal uns zu widmen. Abservieren der Nachspeisenteller war angesagt – inklusive einer Wespe auf meinem Teller. Was hat der gute Mann gemacht? vom anderen Teller die Gabel heruntergenommen und mit etwas Schwung – Zack. Ein folgenschwerer Schlag für die Wespe, aber nicht irgendwo, sondern direkt vor unserem Tisch. War’s damit schon erledigt? nein, die Wespe wurde auch noch langsam und „genüsslich“ zerquetscht. Wo anders? nein, direkt vor unserem Tisch – für uns also erste Reihe fußfrei.
Naja, wir hatten somit unsere Unterhaltung und auf dem Hinuntermarsch zurück zum Auto hatten wir noch eine Unterhaltung über die die historischen Tore von Graz und waren zurück versetzt in unsere Volksschulzeit, in der man das ja lernt. Die anderen Informationen zu Graz, die man in dieser Zeit auf unterhaltsame Weise in sich aufsaugt (Anzahl der Bezirke, Brücken und Kirchen und natürlich deren Namen), sind hier sicher enthalten. Nur auf die Anzahl der Tore konnten wir uns nicht ganz einigen – sFrauli meinte 9, ich war mir fast sicher 11.
Schauen wir mal war also für zuhause aufgeschoben – die Lösung war aber zu finden – leider ohne Grafik:
- äüßeres Paulustor
- inneres Paulustor
- äußeres Sacktor
- mittlere Sacktor
- inneres Sacktor
- Burgtor
- Eisernes Tor
- Franzenstor
- äußeres Murtor
- inneres Murtor
- Neutor
Naja, die vielen inneren und äußeren Tore … das kann man sich ja nicht alles merken.
Und noch was lernte ich beim Googeln – das höchste Haus in Graz hat 25 Stockwerke, anstatt, wie ich bislang immer dachte nur 14.
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Kategorien : Erinnerung, Essen
Einlösung
8 08 2009Weil es tags zuvor ganz erträglich gelaufen ist, hat mich sFrauli eingeladen, einen schönen Abend zu spendieren. Fiel mir auch gar nicht besonders schwer, denn ich hatte bei ihr ja noch das Ostergeschenk von vorigem Jahr offen (nicht gut).
Zuvor durfte ich aber noch schnell Rasenmähen – diesmal am Ende „versüßt“ mit einem Sauvignon Blanc, den die Nachbarin extra aus Neuseeland geholt hatte – das ist echter Einsatz.
Was das war? Naja, ein Gutschein für’s aiola upstairs. Also, rein in die Schlossbergbahn und rauf auf den Berg. Leider waren im Restaurant keine Plätze mehr frei und so mussten wir umdisponieren, aber da gibt es ja noch das Schlossbergrestaurant mit seiner Abendkarte.
Davor sind wir aber noch am Gipfel etwas herum spaziert – eine alte Gesangslehrerin von mir konnten wir unterwegs begrüßen und auf Himmelsrichtungsanzeigern auf Steinplatten beobachten, dass Ankara knapp vor St. Leonhard liegen müsste. Na immerhin wissen wir (oder wenigstens ich), dass Constanza in Rumänien oder Georgien liegt – also da drüben unten halt, wie wir vielleicht sagen würden.
Zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten am Grazer Schloßberg gehört übrigens auch ein Gotisches Tor, das erst vor einigen Jahren entdeckt und freigelegt worden ist. Ich habe für sFrauli von der Informationstafel rezitiert und neben ein paar anderen erheiternden Ergänzungen am Ende ein „Und bitte beachten Sie den blauen Schimmer des Steins“ hinzu gefügt. sFrauli war ganz begeistert und ich einigermaßen verblüfft, denn irgendwer musste auf einigen Ziegelsteinen eine gut sichtbare blaue Zeichnung hinterlassen haben – das kann auch nur mir gelingen, was?
Ebenso, wie das Vergessen der Kamera für die „notwendige“ Dokumentation – grrrrr.
Wir sind sehr schön gesessen, Blick über Graz und das Essen war auch ganz gut. Naja, das Preis-Leistungs-Verhältnis hat für uns nicht ganz gestimmt – 63 € für 2 Personen – war dann unserer Meinung doch etwas übertrieben. Dabei mussten wir sogar noch die auf der Rechnung fehlenden Nachspeisen einmahnen. Als musikalische Untermalung gab’s ein Konzert auf den umgebauten Kasematten - Kritik mache ich hier jetzt keine – sind ja in gewissem Sinn Kollegen und wie soll ich es aus der Ferne auch exakt hören und beurteilen können …
Jetzt ist, soweit ich weiß, nur mehr das Geburtstagsgeschenk von letztem Jahr offen …
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Kategorien : Essen, Frauen, Geschenk, Konzert, Rasenmäher, Speisekarte, Wein
Zu gütig
6 08 2009Also ich möchte ja nicht wissen, was da so alles drinnen ist in meinem Frühstück … die sind schon sehr entgegenkommend.

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Kategorien : Essen, Fund
(Kleinere) Defekte
21 07 2009Das ging mir etwas gegen den Strich – nachdem wir die Tafel für das ein Fest bestellt und auch sehr fein gespeist hatten (mein Hunger war aber aus unerklärlichen Gründen nicht sehr ausgeprägt), ging’s noch zur Konditorei – schauen, ob wir ein nettes Törtchen finden. Aber was müssen wir dort sehen? Montag Ruhetag … aber ich hatte doch nachgesehen – bin ich denn blind? So wird das Nichts und macht meine Aufgabe einiges schwieriger. Naja, morgen ist auch noch ein Tag …
Zuhause eingetroffen beginnt dann sFrauli die Nachbarin und andere einzuladen. Und dann noch auf meinen teuersten Rotwein – 91 €. Wieso, wieso, wieso?
Eigentlich wollte ich ja auch einen ruhigen Abend haben, aber mit einem Haufen Leuten auf der Terrasse und ebenso vielen Kindern, die herum getobt sind, kann das so wohl nichts werden. Die Girls waren dann auch noch fein imprägniert mit nassem Sand und dann gab es noch – sagen wir – etwas uninteressante Themen für mich. Ich glaube, das war nicht so ganz mein Tag / Abend.
Oh, habe ich gesagt 91? Das auch noch, komme mir jetzt vor wie ein Legastheniker …
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Kategorien : Bestellung, Essen, Wein
Doppelleben
21 06 2009In letzter Zeit muss ich schon beinahe ein schlechtes Gewissen haben. Wie soll ich’s sagen? sFrauli weiß nicht genau darüber Bescheid – ist aber wahrscheinlich besser so. Was war also passiert?
Nun, ich ziehe immer wieder los mit anderen Frauen – mal mit der einen dann mit der anderen … und was dabei heraus kommt? Ich ess’
- zu Mittag ein Pariser und dann zuhause eine zünftige Jause
- zu Mittag ein Grillkotelette (besser gesagt zwei) und dann zuhause ein „kleiner“ Haufen Faschierter Laberln
- zu Mittag ein Wiener und dann zuhause eine Grillparty
- und die Liste läßt sich fortsetzen …
Ach ja, zu Mittag ist natürlich auch immer eine gesunde Beilage dabei und so eine Grillparty enthält 3 Stück Mini Berner Würstel, 4 Stück Rostbratwürstel, 1 Stück Bratwurstschnecke, 3 Stück Mini Käsekrainer (mit Emmentaler Käse) – alles sehr gut, aber … mich wundert ja nicht, wenn ich in letzter Zeit etwas träge bin.
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Kategorien : Askese, Essen, Frauen





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