Party bei Luiza

14 07 2008

Luiza gibt eine Einweihungsparty (gab vermute ich) für ihren Blog und ich soll auch wen mitbringen. Nun, wie ich es gewohnt bin, nehme ich einfach unterwegs Leute mit. Somit darf sich jeder diesen Holzspan einziehen, wie er möchte und kann.

Die Songs, die der DJ bei mir auflegen muss sind aber gewöhnungsbedürftig - sei gewarnt Luiza ;) :





Das Leben des Boris Gruschenko

9 07 2008

… oder war’s der Grazenko?

Wieder einmal haben mich manche in der Straßenbahn schräg angesehen, wie ich an dieser Arie herum werkte … ok, muss ja wirklich nicht vor 07:00 sein :lol: .

Aber heute bin ich ja bei meinen Georgierinnen und da will ich nicht ganz blank sein.





Die Russen kommen

6 07 2008
Da leider Einiges in Vergessenheit geraten ist, kann man manches erst später vorlesen nachlesen.

weder Schlägerei noch übermäßiger Alkoholkonsum, zumindest nicht beides ... zu bewundern im Püro oder sonst woGanz genau habe ich es ja nie genommen mit der Geografie. Jedenfalls hat die georgische Rufus-Betreuungs-Damen-Gruppe ihr Kontingent verdoppelt :!:

Ah, manche fragen sich jetzt vielleicht, wieso dieses Bild? Jedenfalls kein Raufhandel mit der russischen Mafia.

Nun, das ist eigentlich eine etwas längere Geschichte, aber ich will es kurz machen. Ich war bei einem Hauskonzert bei IHR eingeladen, aber nicht geruhsam zuhören und genießen. Selber singen war die Devise.

Gut, kein Problem. Mein erstes Stück war zum Aufwärmen - als ob das notwendig gewesen wäre - die Champagnerarie aus Don Giovanni (von Mozart). Bereits nach diesem ersten Hors d’œuvre waren die anwesenden Zuhörer hin und weg - sprich in meiner Hand.

Nach einem Stück Verschnaufpause war dann das Flohlied (von Mussorgsky) an der Reihe. Die Zuhörer mutierten auch noch zu Zusehern und meine Darbietung brachte den Saal so richtig zum Kochen. Das ist auch das Stichwort - und so ging es dann auch in die Pause zu Buffett und Borscht (SIE hatte gekocht).

Nach zu viel Essen und einigen Getränken, brach dann plötzlich der zweite Teil an und ich gleich zu Beginn. Habe mich an “If I can’t love her” aus dem Musical “Der Schöne und das Biest” (von Menken) heran gewagt und behaupte jetzt mal, mich doch deutlich vom - noch besten Interpreten meiner kleinen Recherche zum Thema -abgesetzt zu haben.

Nach einigen weiteren Stücken und zwischenzeitlichem Smalltalk, war dann nochmals kleinerer Aufruhr - ich sollte noch etwas singen, hatte aber - da so ausgemacht - nichts mehr mit. Also durfte ich in einem Arienband blättern und mir etwas aussuchen, was ich zum Besten geben wollte. Habe dann beschlossen, etwas aus der letzten Zeit wieder aufzuwärmen - “Eri tu che macchiavi quell’anima” aus dem Maskenball (von Verdi).

Nun, die Pianistin wollte sich aus dem Stegreif darauf nicht einlassen, was ich mit der Arie “Cortiagiani vil razza dannata” aus Rigoletto (von Verdi) beantwortete.

Der Erfolg war enden wollend - da auch dieses Stück nicht stattfand - schade. Es kam, wie es kommen musste - auf vielfachen Wunsch wurde der Floh wiederholt. Sollte mir auch recht sein, aber zweimal genau innerhalb weniger Stunden dasselbe vor denselben Leuten zu präsentieren, kam mit etwas schwach, schäbig - naja, ich weiß nicht - vor. Also musste einiges anders gemacht werden - und so war’s dann auch und es war noch besser noch interessanter noch spannender, denke ich. Und das um 23:45 nach einer Menge guten Essens und guten Trinkens. Merkwürdigerweise wurden die Balkontüren vor meinem abschließenden Stück geschlossen, lag’s an mir oder wollte man nur die Polizei nicht teilhaben lassen?

Update (9.7.): keine Flöhe, fast kein Alkohol - nur wenig Licht und eine hinterlistige Stufe am Ende der Treppe - SIE kann da gar nichts dafür, wie manche meinen, und auch nicht die anderen Groupies :D





Endlich

4 07 2008
Da leider Einiges in Vergessenheit geraten ist, kann man manches erst später vorlesen nachlesen.

Heute habe ich im Opernhaus gesungen - keine große Vorstellung, aber immerhin - hat ja auch gedauert ;) .





They keep me going

26 06 2008

Letztens Anruf um 14.00  - SIE. Ob mich wer verständigt hat und ob ich Zeit hätte. Hatte ich natürlich nicht, weil ja eine Feier angesagt war. Kein Problem für SIE, soll ich halt später zur Feier kommen, weil sie hat auch ihren Jahresabschluss.

Ich also hin, nachdem ich die knapp 50 CDs bedruckt hatte - um 18.00 war ich dort.

Habe dann meine Gesangsnote erfahren - 2 !???? Das kann’s wohl nicht sein, also habe ich gefragt. Waren die allerherrlichsten Ausflüchte - einer weniger überzeugend, als der andere. Und die Krönung dann: “Für mich bist Du ohnehin die Nummer 1, Rufus” … und “Gibt’s halt nächstes Jahr die Note 1″.

Naja, was soll’s - die Note ist mir ja egal (sonst würde ich hier auch nicht drüber schreiben :) ) und bei meinen Auftritten helfen mir die Noten auch nicht - die anderen Noten natürlich schon (hoffe ich). Bin also weg um 18.30 und eine Viertelstunde später tatsächlich bei der Feier gelandet.

Zuvor am Nachmittag - so zwischen Telefonat und CDs kopieren - habe ich mich herum geplagt

  • mit der einen, die unser Web zerstört
  • mit der anderen, die unser Web wieder repariert
  • und mit der, die genau weiß, wie man unser Web repariert und die genau sieht, wo überall zerstört wird

Die bringen mich noch in’s Grab, die Frauen … und am Montag kommt die Praktikantin.

Jetzt aber noch schnell die Rolle, aber nicht wörtlich nehmen, bitte. Also Kathi kommt jetzt dazu, da sie quasi fast um’s Eck haust. Die Kategorie ist “I like this”. Pendel-Anne wäre zwar Umzug am Zug gewesen, aber da warte ich verständlicherweise noch etwas zu.


unerträglich wichtig :lol:
Spanien 3-0 Russland





Ein gefragter Mann

13 06 2008

SIE hat mach mich wieder einmal grenzenlos über motiviert. Wie das? Ganz einfach, nachdem SIE mir neulich für IHR Konzert die Stücke zusammen gekürzt hatte, kam dieses Mal die Aufforderung noch ein weiteres Stück zu überlegen, das ich singen könnte.

Zweimal lässt sich ein Rufus so etwas natürlich nicht sagen.

Auf dem Heimweg hat mir dann ein Chorleiter aus der Gegend aufgelauert - mit einem Engagement für diesen September. Ist ganz schön im voraus. Und dann wollte er noch etwas … ach ja, Oktober 2009, genau :!:

Gefragt auch, wer das Röllchen des Tages wird. Wenn nicht Er, Dandu, der mir auch den Sinn einer Blogrolle erklären möchte. Und sein Schachterl? - neu natürlich: “I like this”


Wichtig, wie immer  :lol:
Kroatien 2-1 Deutschland
Österreich 1-1 Polen





(Straßen-) Musikant

5 06 2008

(Rufus summt auf der Straße - unser heutiges Synonym für WC - ein Lied passend zum Heimgehen)

LonGer-T: Der Rufus singt am Klo.

Rufus: Ist das verboten?

LonGer-T: Nein nur eine Feststellung.

Rufus: Mein Büro ist voll mit Leuten, da passt das nicht so ganz.

(überlegt kurz)

Rufus: Obwohl, da könnte ich einen Hut aufstellen ….

(LonGer-T lacht zustimmend)

Und weil schon längst wieder einmal ein Texterl fällig war, hier der Text zum Lied, wie ich ihn gefunden habe.

Am Feierabend
Hätt ich tausend
Arme zu rühren!
Könnt ich brausend
Die Räder führen!
Könnt ich wehen
Durch alle Haine!
Könnt ich drehen
Alle Steine!
Daß die schöne Müllerin
Merkte meinen treuen Sinn!

Ach, wie ist mein Arm so schwach!
Was ich hebe, was ich trage,
Was ich schneide, was ich schlage,
Jeder Knappe tut mir’s nach.
Und da sitz ich in der großen Runde,
Zu der stillen kühlen Feierstunde,
Und der Meister spricht zu allen:
Euer Werk hat mir gefallen;
Und das liebe Mädchen sagt
Allen eine gute Nacht.

aus Die Schöne Müllerin
von Franz Schubert





Europa der Regionen

4 06 2008

Was für ein Tag heute: unser Umlandgrazer besuchte mit einer Weststeirerin einen Italiener aus dem Piemont (und hier ist die Speisekarte - die ist soweit ok und usable*).

Währenddessen poppt ihm eine anderer (woher ist er / sie denn eigentlich?) seine Frau Inge, eine wahre Kosmopolitin, randvoll zu, sodass sich der Umlandgrazer sogleich auf die Reise zur Sibirierin begibt.

Die faselt was von Spanien fliegen und so, während der arme kleine Umlandgrazer einen echten Oberpfälzer (Christoph Willibald Ritter von Gluck) und einen waschechten Wiener (Franz Schubert) singt.

Da reicht es dem Umlandgrazer und er zieht sich in sein Umland zurück, wo er eine Wienerin bei der Fahrt in ein Schweizer Kuhdorf begleiten darf.

* war dann aber trotzdem etwas enttäuscht über das Essen und das Preis-Leistungs-Verhältnis - ob das mit dem Erotikmenü noch etwas wird? also ich weiß noch nicht so recht …
** und weil Luiza (woher beziehst Du denn eigentlich Dein Holz vor der Hütte) so nett gefragt hat, lasse ich den Link zu ihrem Shop aus ihrem ebay-Stöckchen hier liegen :)





Er

1 06 2008

Wer ist am Sonntag um 7.30 zum Zug unterwegs? Richtig, ER. Und wer singt sich in Ermangelung vieler Mitstreiter die Seele aus dem Leib? Genau, ER. Und wer wird beim anschließenden Pfarrfest von der Bardame Serviererin äußerst sträflich vernachlässigt bis ziemlich ignoriert? Das hat sich wohl abgezeichnet, ER natürlich.

Und wer wird das nächstes Jahr natürlich wieder machen?





Was ist aus ihnen geworden?

29 05 2008

von kalesco.wordpress.com schnurrt's herüber oder kläffen KatzenAus den Arien, den großen Brüllern … ja was?

Nochmals wurde ich - in Abwesenheit der sibirischen Pantherin - vom steirischen Kätzchen “verwöhnt”. Die Lautstärke - beim letzten Mal bereits halbiert - wurde erneut halbiert. Prost-Mahlzeit, Rufus, ein paar Mal noch und man hört nichts mehr von dir.

Aber neben den Arie antiche der letzten Woche - ich berichtete vom Trauerspiel - gab’s heute, wie ich versprechen musste ein Lied von Schubert (Auf der Bruck) - ein Brüller :D - und ganz gefühlvoll von Korngold’s Toter Stadt Mein Sehnen, mein Wähnen. Ungefähr so muss es sich angehört haben …

Die Kommentare dazu waren dann wohl für mich gedacht - zumindest teilweise :lol: