Das Geld liegt auf der Straße oder …

14 09 2009

… es wächst auf Bäumen.

Ich habe in letzter Zeit zwei Arten von Geldbäumen kennengelernt. Die eine Art steht seit Jahren bei uns im Wohnzimmer – nun haben wir den Tipp bekommen, dass wir ihn auf die Terrasse hinaus stellen können – und leider eingehalten. Das traurige Etwas konnten wir nach dem Urlaub gerade noch retten. Inzwischen hat er auch noch einen größeren Teil seiner verbrannten Blätter abgeworfen.

Zwei Arten Geldbäume

Mir ist ja die zweite Art Geldbaum eindeutig lieber, sieht pflegeleicht aus und wenn er was abwirft umso besser … :mrgreen:





Herbe Enttäuschung

9 09 2009

Lesezeichen mit Rufus und ?Im letzten Abdruck hatte ich das Geschenk letzte Woche noch fertig stellen und bestellen können. Dann hat sich der Transport leider etwas zu lange verzögert, sodass ich für das Wochenende einen Ersatz aus Karton basteln musste, aber das geheimnisvolle Geschenk kam sehr gut an und Spannung war für den Anfang dieser Woche garantiert.

Vor zwei Tagen war das gute Stück endlich da, ich habe es fein eingepackt und gestern am Frühstückstisch positioniert, weil sFrauli erst aufsteht, wenn ich schon über alle Berge bin. Und was passiert? – meine zwei Girls Gören reißen es an sich und haben es beinahe zerstört. Zur Strafe dürfen sie jetzt nicht mit auf’s Bild :evil:

Ach so: wie’s ihr gefallen hat, wollt Ihr wissen. Ich kann es leider nicht sagen – es ist zwischen allerlei täglichen Verwirrungen untergegangen und ich werde es wohl nie erfahren :(





Einlösung

8 08 2009

Weil es tags zuvor ganz erträglich gelaufen ist, hat mich sFrauli eingeladen, einen schönen Abend zu spendieren. Fiel mir auch gar nicht besonders schwer, denn ich hatte bei ihr ja noch das Ostergeschenk von vorigem Jahr offen (nicht gut).

Zuvor durfte ich aber noch schnell Rasenmähen – diesmal am Ende „versüßt“ mit einem Sauvignon Blanc, den die Nachbarin extra aus Neuseeland geholt hatte – das ist echter Einsatz.

Was das war? Naja, ein Gutschein für’s aiola upstairs. Also, rein in die Schlossbergbahn und rauf auf den Berg. Leider waren im Restaurant keine Plätze mehr frei und so mussten wir umdisponieren, aber da gibt es ja noch das Schlossbergrestaurant mit seiner Abendkarte.

Davor sind wir aber noch am Gipfel etwas herum spaziert – eine alte Gesangslehrerin von mir konnten wir unterwegs begrüßen und auf Himmelsrichtungsanzeigern auf Steinplatten beobachten, dass Ankara knapp vor St. Leonhard liegen müsste. Na immerhin wissen wir (oder wenigstens ich), dass Constanza in Rumänien oder Georgien liegt – also da drüben unten halt, wie wir vielleicht sagen würden.

Zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten am Grazer Schloßberg gehört übrigens auch ein Gotisches Tor, das erst vor einigen Jahren entdeckt und freigelegt worden ist. Ich habe für sFrauli von der Informationstafel rezitiert und neben ein paar anderen erheiternden Ergänzungen am Ende ein „Und bitte beachten Sie den blauen Schimmer des Steins“ hinzu gefügt. sFrauli war ganz begeistert und ich einigermaßen verblüfft, denn irgendwer musste auf einigen Ziegelsteinen eine gut sichtbare blaue Zeichnung hinterlassen haben – das kann auch nur mir gelingen, was? ;) Ebenso, wie das Vergessen der Kamera für die „notwendige“ Dokumentation – grrrrr.

Wir sind sehr schön gesessen, Blick über Graz und das Essen war auch ganz gut. Naja, das Preis-Leistungs-Verhältnis hat für uns nicht ganz gestimmt – 63 € für 2 Personen – war dann unserer Meinung doch etwas übertrieben. Dabei mussten wir sogar noch die auf der Rechnung fehlenden Nachspeisen einmahnen. Als musikalische Untermalung gab’s ein Konzert auf den umgebauten Kasematten - Kritik mache ich hier jetzt keine – sind ja in gewissem Sinn Kollegen und wie soll ich es aus der Ferne auch exakt hören und beurteilen können … :D

Jetzt ist, soweit ich weiß, nur mehr das Geburtstagsgeschenk von letztem Jahr offen … :mrgreen:





Es kommt auf die Minute an …

29 07 2009

… bei einer schönen Frau.

Ganz genau so ist es – habe gestern bei meiner Amazone was bestellt für sFrauli

Voraussichtlicher Versand dieser Artikel: 28. Juli 2009 - 29. Juli 2009

und dann erst entdeckt, dass das Packerl besser nicht zuhause eintrudelt. Sofortige Änderung – zwei bis drei Minuten – und schon kommt alles fein in’s Büro. Aber dann der Schreck:

Voraussichtliches Versanddatum: 29. Juli 2009 – 30. Juli 2009

Muss ja höllisch was los sein bei dem fraglichen Händler …





Spesenritter

27 07 2009

Zwei Briefchen bekommen heute – beide vom selben Hersteller / Versand. Das eine mit herkömmlicher Post, das andere mit Luftpost. Na, dufte. Und beide vorige Woche bestellt – innerhalb einer Bestellung.

Ach ja, als erstes ist die herkömmliche Post angekommen – dafür hat die Luftpost keine Versandspesen verursacht. Logisch, oder? :lol:

eine Bestellung und zwei Sendungen

In Zukunft gehe ich wieder schön artig zu meinem Dougi und seinen Damen … dort macht das Kaufen eindeutig mehr Spass.





Das große Fiasko

18 07 2009

Von der geplanten Schnitzeljagd habe ich berichtet und gefragt wurde ich, wie es ankam und dann kam es, wie es kommen musste. :lol:

Begonnen hätte die Schnitzeljagd eigentlich mit einer DVD von meinem Konzert vor ein paar Wochen und darauf aufgeklebt den ersten Hinweis.

So einfach war’s aber nicht, den sFrauli hatte den einen der Hinweise bereits in der Nacht entdeckt – ziemliche Albträume bei unserem Alien waren Schuld daran. Sie hatte aber nichts damit anfangen können in der Nacht – ich hätte auch nicht weiter nachgedacht an ihrer Stelle.

Die DVD hat sie also in der Früh vorerst nicht gefunden, dafür aber das in einem anderen Zimmer. Da ich hinten was drauf geschrieben hatte und sie das Karterl nicht umgedreht hatte und daher das Bild vorerst nicht gesehen hatte, dachte sie, dass sie in anderen Zimmern zu suchen hat. Und so wurden gleich 4 Kärtchen vernichtet.

Dann hat zur Sicherheit unser Viali ein Karterl zufällig am Klo entdeckt und weiter auch gleich versteckt. Dadurch war dann die Reihenfolge auch schon ziemlich zerstört. Naja, kann man nichts machen. Ab diesem Zeitpunkt haben sie jedenfalls gemeinsam gesucht. Und beim siebenten oder achten Karterl war es dann doch soweit, dass die Spielidee durchschaut war – allein es waren bereits zu viele Lücken. Irgendwie haben sie es aber doch geschafft alle Karterln aufzutreiben – gut, wir haben ja auch kein Riesenschloss.

Der Hinweis auf die Fernbedienung war jedoch nicht zu verstehen, da dort außer der eben neuen, aber nicht ersichtlichen weil ja identischen Fernbedienung.

Das Spielchen als solches ist jedenfalls gut angekommen und ich wurde daher sogleich angerufen. Und sFrauli war auch gar nicht außer Atem – vielleicht hätte ich die Karterln doch noch etwas „geschickter“ anordnen sollen. Die neue Fernbedienung war jedenfalls noch nicht aufgedeckt. Ich habe einen Tipp gegeben – genutzt hat es Nichts.

Die DVD haben meine Damen übrigens schon vor ein paar Tagen gefunden – auch das wurde mir am Telefon verkündet. sFrauli war dann etwas „böse“ auf den auskunftswilligen Viali, aber so sind Kinder halt.

Nun am Abend gab’s dann nochmals Danke in all seinen Facetten, nur das Rätsel mit der Fernbedienung wollte sich nciht so recht auflösen, ich musste da sFrauli schon ziemlich manipulieren, bis sie endlich soweit war, das Rätsel aufzulösen …





Schnitzeljagd

17 07 2009

Das hat sie sich vielleicht nicht so vorgestellt, aber die 10 Kleinigkeiten sind bei mir im Eilzugstempo in eine Schnitzeljagd eingeflossen. Und für jene, die sich darunter Nichts vorstellen können, hier eine Kurzinformation von Wikipedia:

Eine Schnitzeljagd (selten: Schnipseljagd) ist ein Geländespiel, bei dem eine Gruppe von Personen Hinweisen folgt, die von einer anderen Gruppe oder auch einem Veranstalter ausgelegt wurden, um entweder die zweite Gruppe zu treffen oder eine Belohnung an einem Zielort zu finden.

Die eigentlich Aufgabe war übrigens „Poste 10 Kleinigkeiten aus deiner Wohnung“ – bei mir halt aus dem Haus. Und während Ihr jetzt gemütlich irgendwo sitzt, ein bisschen lest, ein bisschen Fotos schaut und vielleicht einen Kommentar hinterlassen wollt, darf sFrauli treppauf treppab von einem Bild zum nächsten – ich habe sie praktischerweise in einer größeren Auflösung ausgedruckt ;) – und sehen, wo’s weitergeht, um am Ende ein Geschenk zu finden – hoffentlich erkennt sie’s … und hoffentlich ist sie mir nicht böse, denn die Reihenfolge ist nicht der Weg des geringsten Wiederstandes sondern markiert eher einen kleinen Querfeldeinlauf. Aber das riskiere ich :mrgreen:

Ich glaube, ich bin nicht die einzige Flasche im Haus …

Ein paar Weinflaschen

So sieht er also aus, der Rost für die Verpflegung der Gäste, der Meuten, der Legionen … ach für alle halt, die bei mir hin und wieder einfallen.

Ein Grillrost, aber nicht irgendeiner

Wofür jetzt jedes Wässerchen, Cremechen genau ist, kann ich natürlich nicht sagen – nur soviel: für’s Brot ist keines. ;)

Für manche jetzt sicher ein herber Mix

Der Hund hat da nicht etwa ein Beil im Rücken, nur einen Pinsel. Aber Maler wird er deswegen trotzdem nie …

Der Klohund - unser einziges Haustier

Wer schon immer über das Geheimnis meines Erfolges Bescheid wissen wollte – das ist er nicht, obwohl hier – selten, aber doch - geübt wird. ;)

Ein Notenpult - die geheime Küche des Erfolgs

Im Sommer ein bisschen anachronistisch - ich weiß – aber der kühlste Platz im Haus zur Zeit.

Saunakübel - wegen Hitze vorübergehend a.D.

Zum Einheizen – auch im Sommer – verwenden wir jedenfalls ein anderes Utensil, nämlich das folgende.

So kann ein Toaster auch aussehen

Für dieses Trum sollte ich mich eigentlich schämen – sowas von mieser Qualität und geringer Leistung, aber das große Plus: man/frau kann ein 10×15 Foto darin versenken und dann den ganzen Tag betrachten. Schade, dass nie eines von mir … ach, was rede ich da. ;)

Computerlautsprecher

Die vier von der Tankstelle sind das nicht, sondern: Windel Winnie, Dino Danonino, unser beliebter Hypo und ein Bankvieh.

4 Freunde für's Leben

Und jetzt wird die Spur zum Geschenk aber schon sehr sehr sehr sehr heißßßßßß … ouch

DIIIIIIIEEEEEE Fernbedienung

Die Reihenfolge für sFrauli, muss so wie oben nicht ganz gestimmt haben, aber das macht glaube ich nicht viel aus.

Ach ja, damit ich es nicht vergesse, Ihr dürft die Idee natürlich gerne mitnehmen und selbst 10 Kleinigkeiten ablichten und ausstellen und vielleicht einen kleinen Link hierher zurück setzen … *zwinker-zwinker*





Eine Fliege in ihrer Wohnung

8 07 2009

Hoffentlich entschuldigt Ihr, dass nicht immer nur über die Nachbarin oder sFrauli berichtet wird - aber sonst werden mir ja noch die anderen böse …

Aber mal ganz der Reihe nach – ich bin ja auf der Jagd nach einer ganz bestimmten Fernbedienung (ist sogar fett markiert – Dankeschön). Meine Girls haben sie so halbwegs vernichtet, sie macht manchmal nichts, manchmal darf man ganz schön fest drauf drücken um Glück zu haben und manchmal kommt was anderes heraus. Also in Summe eher eine unbefriedigende Situation – sogar schon für mich und ich bin üblicherweise sehr sehr geduldig – muss man auch sein mit drei Frauen im Haus.

Wie die Webseite oben gezeigt hat, scheint es das Ding zu geben, aber nur da oben bei unseren deutschen Freunden. So kann das aber nicht gehen, habe ich beschlossen und daher noch ein bisschen gesucht. Bei den Gigasets in Österreich wurde ich zwar nicht fündig, aber einen Telefonkontakt treibe ich allemal auf und dann kann es eigentlich schon losgehen.

Ich startete einen ersten Anruf – nicht ahnend, dass das nicht der letzte sein würde und was kommen sollte. ;) Mein Gegenüber – ein norddeutscher Zeitgenosse, wie unschwer zu hören war – sicherte mir zu, dass er schauen werde und dann in etwa in 30 Minuten zurückrufen werde. Da ich zu dieser Zeit ein Kaffeetscherl mit meiner netten Arbeitskollegin ausgemacht hatte, ließ ich sie also sitzen – nicht, dass mir die Fernbedienung durch die Lappen geht.

Nach ungefähr 2 (!) Stunden hatte ich noch immer nichts von dem Teutonen gehört gehabt und so wurde ich aggressiv wieder aktiv. Mein zweiter Anruf landete erneut bei einem sehr bemühten Herrn aus unserem nördlichen Nachbarland, obwohl ich gleich merkte, dass da nichts zu holen sein wird. Dennoch kam ich zu einer URL, bei der ich es probieren sollte oder bei einer Telefonnummer. Na, der Piefke hat also das Problem geschickt dem Nächsten umgehängt. Die URL habe ich gleich probiert, aber wer dort erfolgreich ist, den möchte ich sehen.

Aber da ja noch die Telefonnummer ausständig war, rief ich dort an. Die unfreundliche nicht sehr entgegenkommende Dame 3 verwies mich wieder an die erste Nummer – verarschen kann ich mich selbst, dachte ich. Alternativ bot sie aber eine Email-Adresse an – ich habe sie notiert und mich dann aber wohl vertippt – klar, wer sonst. Ich schicke also mein Anliegen an spareports@diedomain.at statt an spareparts@diedomain.at - letzteres hätte wohl tatsächlich auch einen Sinn gehabt – im Nachhinein betrachtet. Tja, das ist Rufus :razz: Und mir gingen dazu erst später die Augen auf …

Also tätigte ich nochmals einen Anruf bei der allerersten Nummer des Tages – und siehe da eine nette Damenstimme meldete sich – ein Bayerin, wie ich sofort erkannte. Sie erklärte mir sofort in kurzen aber sehr verständlichen Worten, dass sie nur im System nachsehen könne, wenn es einen Auftrag und eine Kundennummer gibt. Man kann ja dann den Auftrag immer noch stornieren. Na servas, dachte ich – die habe ich schon gefressen … es sollte aber besser kommen, als zuerst angenommen.

Sie versuchte also, mich als Kunden anzulegen. Dazu habe ich meinen Namen buchstabiert und was machte die Gute – sie lacht ganz herzlich los und sagte, dass sie jetzt total falsch gelegen ist und eher bei einer ähnlich klingen Getreideart gelandet war. Ich erklärte ihr, dass das aber nichts macht und dass es üblicherweise in die andere Richtung noch eine viel geringere Trefferquote gäbe, wenn die Leute den Namen sehen und ihn zu reproduzieren versuchen. Das wiederum entlockte ihr ein heiteres Lachen und den Kommentar, dass sie mir ja zuhöre.

Dann wollte sie die Adresse wissen und als ich diese sagte – ich hatte schon eine erste Idee was kommen würde – lachte sie erneut drauf los, weil das ja direkt zur missverstanden Getreideart gepasst hätte …

Dann wollte sie noch eine Telefonnummer haben – eh nur fürs System, wie sie mehrmals beteuerte – und stornieren kann man dann alles immer noch …

Auf die Frage nach meinem Vornamen gab ich bereitwillig Auskunft, aber nicht ohne den Hinweis, dass sie den bitte nicht falsch schreiben solle, worauf sie – mit einem fröhlich lachenden Unterton – wissen wollte, ob ich mir jetzt extra einen komplizierten ausgedacht hatte.

Ich verneinte und den gab Preis, was preiszugeben war und die kurze Erklärung, dass sie den Anfangsbuchstaben nicht verwechseln soll. Das entlockte ihr ein heiteres „so einen kenne ich ja gar nicht“. Ich erklärte ihr den Zusammenhang mit einer berühmten Persönlichkeit – sogar aus ihrem Land. Ihre Entgegnung kam prompt – „das ist vor ihrer Zeit gewesen“. Ich lache ebenfalls auf und sage, dass das stimmt, worauf sie gleich fragte, wie ich das denn wissen könne. Meine Entgegnung war, dass ich mir zu dieser netten jungen Stimme schon etwas vorstellen kann. Ganz richtig stellte sie dann fest, dass wir ja kein Bildtelefon haben und wenn i jetzt noch sage, dass sie blond ist … Ich – schnell vorsichtig geworden, verneinte natürlich was sie mit einem „gerade noch die kurve gekriegt“ goutierte.

Und direkt darauf schaut sie auch schon in das System und suchte nach meiner Fernbedienung. Und dann … hat sie doch tatsächlich eine gefunden – passt, passt, passt. Das Ding gibt’s.

Ich musste sie allerdings wieder etwas verunsichern – denn jetzt wird es nochmals kompliziert. Warum, wollte sie wissen? Ja, weil ich andere Adresse für die Lieferung benötigen werde. Sie darauf etwas wie, dass sie sich das bereits gedacht hatte, aber wenn sie im System zurückgeht, kann sie noch eine andere Lieferadresse eingeben. Ich sage also den Firmennamen und die Adresse, was ihr ein wirklich herzhaftes „ach Scheiße“ entlockte. :lol: Ich beginne also wieder einmal zu buchstabieren, was ihr endgültig den Rest gegeben haben dürfte, weil sie es mit einem „das ist wohl die Abteilung für schwierige Fälle“ quittierte. Ich war ganz begeistert über dieses überaus menschliche und lustig geführte Gespräch und entgegnet „nein, natürlich nicht“.

In Erinnerung an den Einleitungstext vom Band, als das Telefonat begonnen hatte, fragte ich sie also nach dem Mitschnitt des Gesprächs der zu ja zu Ausbildungszwecken gemacht wird den man aber ablehnen kann- Sie sagte, dass das nicht geht, aber dieses Gespräch werden sie verwenden, glaube ich – entweder als gutes Gespräch mit einem Kunden oder zumindest als Auflockerung in einem Seminar. :mrgreen:

Dann wollte sie noch was über die anzuwendenden Postmodalitäten wissen und schließlich bedankte sie sich überglücklich und wünschte mir einen schönen Tag (was ich entsprechend erwiderte – mir hat es auch gefallen) – sie hatte heute sicher noch einen schönen Tag und ich? – ich wäre zu gerne ein Fliege in ihrer Wohnung, und würde gerne lesen, was sie heute in ihren Blog geschrieben hat …





Belangloses

13 05 2009

Habe heute in der Tram wen belauscht, eher gebrochenes Deutsch aber man konnte mitbekommen, dass er gerade jemandem Nachhilfestunden anbot – vielleicht eine Fremdsprache – und zu einem vernünftigen Preis: 35 € wenn man ihn aufsucht sonst, wenn er kommt eben 50 €. Der muss gut sein – sollte er das 20 Stunden in der Woche machen, sind das 4.000 bar auf die Kralle im Monat … ich werde mich auch auf dieses Consultinggeschäft einlassen …

Zuhause, habe ich es dann auf Anhieb geschafft, auf einem voll geräumten Schreibtisch ein klitzekleines Zettelchen unter hunderten aufzupicken – eine Rechnung für einen Pyjama – oha, ein Geschenk für mich … ups, das ist Murphy, peinlich – nun sFrauli hat mir gleich angeboten, ihn sofort anzusehen und weil ja noch Zeit bis dahin ist, kann ja auch noch was anderes gesucht werden.

So mittlerweile ist es 23:27 und ich kriege gerade die 2. Pizza, die erste war vor einer Stunde …





A weißes Blatt’l Papier

13 05 2009

… des liegt scho seit Stunden vor mir
i wollt dir schreib’n.

I woaß net wie fang’ i’s o
wie sehr i di leiden ko
laßt si gar net beschreib’n.

I hab für di die
tollsten Sprüch durchprobiert

doch bei mir, do haut des
einfach net hi.

Was du für mi bist
was i für di spür’

des laßt si net schreib’n
auf a Stückerl Papier.

I hab mi in di verknallt
Du, i bin ganz schee im Wold
und merk, daß i
nimmer ‘raus find.

Olls is zu wenig für di
denn des, was du bist für mi
kriag i mit Wort’n net hi.

Des leere Blatt’l Papier
des liegt noch immer vor mir

i schreib’ besser gar nix.

Denn des, was i für di spür’
paßt auf koa Blatt’l Papier

vergiß es, es war nix …

Die sprechen mir aus der Seele - die von Relax - so werde ich wohl, wie bereits kurz erwähnt, wieder den anderen – nicht ganz mühelosen – Weg beschreiten müssen, auch wenn es dieses Mal etwas stressiger erscheint – Pianisten/Organisten, Location, Recording Team, Art&Fashion Team (Designer, Stylist), Security - aber was tut man(n) nicht alles …

Weißes Zetterl