kennst du die pERLe…

31 08 2009

… die Perle Tirols? Um das sogenannte Kufstein-Lied und seinen Text bzw. eher seinen Jodler ist doch glatt ein Streit entbrannt. Wer den Text lesen möchte, kann dies ziemlich weit unten tun. Hier gibt’s jedenfalls ein Bild davon, in welcher schönen Gegend wir uns also am Erlerberg befunden haben.

Blick vom Erlerberg

Bevor wir uns am Tag nach der Oper auf den Weg machten, um wieder von Tirol etwas zu sehen, mussten wir noch unseren Blick in die Ferne schweifen lassen – warum die Wanderer hier einbeinig sind? keine Ahnung.

Der einbeinige Wanderer

Und das Festspielhaus hatte ich mir – mit etwas Wehmut wieder einmal – auch nochmals kurz von außen angesehen. Schön, nicht? Soll ich es dorthin auch einmal versuchen?

Festspielhaus bei Tag

In Kufstein bewegten wir uns in die Innenstadt und dort in die Römerstraße – ein kleines Gässchen – mit ziemlich alten Häusern, aber auch einigen mehr oder weniger interessanten Details …

Die V.olksbank -auf dem Weg dorthin - ist wohl eine Finanzeinrichtung für die Gewerbebetriebe und ihre Zünfte – zumindest sieht es so aus … ;)

Volksbank

Dass man freundlich grüßt, weiß ich, aber Schirme und Jacken – ist ja beinahe wie bei der Selbsthilfegruppe … ich meine, nicht, dass ich das so genau wüsste, aber …

Hallo Schirme

Inzwischen werden sich auch vielleicht manche gefragt haben, was denn mit dem Alien und dem Viali in der Zwischenzeit passiert, während sFrauli mit mir diesen herrlichen Ausflug gemacht hatte – ist aber leicht erklärt.

Oma und Opa sind halt manchmal cooler als die Oldies

Wenn man einmal auf nichts Lust hat – Kufstein hilft. Da lasse Dich einfach nieder.

Nullbock-Hocker

Pfifferlinge sind EierschwammerlAber dann kann man sich gar nicht genug ausmalen, was es denn so geben könnte – für unsere Freunde aus dem Norden gibt es zu einigen Begriffen natürlich auch die „Übersetzungen“ – wie sollen sie sich sonst zurecht finden.

Die richtigen Rezepte für die anderen haben wir natürlich auch entdeckt …

Rezeptesammlung

Was aber nicht immer heißen muss, dass man sich auskennt – das nächste Bild zeigt nämlich keine Alpenboutique, sondern eine inneralpine Ernährungsanstalt.

Trachtenstadl

So, damit Ihr aber nicht zu hungrig werdet, nur noch ein letztes Bild aus der Gasse … hier kennt man sich aus, oder?

Weinstube Schicketanz

Ups, zu viel versprochen – ein letztes aus der Gosse lege ich noch drauf – entdeckt gleich neben der Kirche … ;)

Die Kirchgasse - ein angenehmer Platz

Das Gasthaus „Auracher Löchl“ war dann aber jedenfalls seinen Besuch wert.

Auracher Löchl

Da wurde einiges geboten. Schon mal der Ritter am EingangRitter, der menschliche – vielleicht was für lamiacucina und seine Samstagshelden – der gute Mann sah etwas in Not aus, aber dann von der Seite … was soll man sich da bloß denken?

Ich habe dann gleich auf der Karte geblättert – für Euch habe das schön bedruckte Papiersackerl übrigens etwas seziert, damit Ihr bequem alle Seiten sehen könnt.

Löchls Speisekarte

Während ich also darin blättere und mir noch Zeit übrig blieb – sFrauli wollte wissen, wie das WC aussieht - hatte ich also Muße, einen Akt im heiligen Land Tirol zu entdecken.

Der Akt in Tirol

sFrauli war dann aber bald zurück – daher hier eines der wenigen Bilder von ihr auf diesem Blog.

Leuchten

Das Essen war dann bald zubereitet und auch ebenso fein serviert, von Mitgliedern des Löchl-Clans.

Die Löchl Familie

Was wir ohne die Girls ja nicht benötigten – Ketchup – haben wir aber doch entdeckt … :shock:

Ketchup in einem alten Tirolerhaus

Und schließlich ging’s an’s zahlen – auch, wenn DIE das Zwischenrechnung nennen und das nicht als Rechnung gilt … na, soll sich einer auskennen.

Zwischenrechnung

Nach dem üppigen Mahl, schlenderten wir also zurück – in Ermangelung eines Verdauungsschnapserls dachten wir schon daran, etwas zum Einreiben zu verwenden. Scheint ja genug zu geben …

Alle Salben, die man will oder auch nicht ...

In einer weiteren Auslagen sah ich dann übrigens eine Werbung auf tirolerische Art.

Danach gab’s noch den Besuch bei einem kleinen Orgelkonzert auf der Kufsteiner Heldenorgel. Zuvor aber noch ein Blick auf die Festung …

Festung Kufstein

Und dann ein paar Impressionen zur Orgel (der Lift auf die Festung, der „Konzertsaal“, der Orgeltisch und das Blaswerk bzw. dessen Hülle ;) ).

Heldenorgel in Kufstein

Und Information, wie das mit der Festung überhaupt so funktioniert und was die Heldenorgel wohl für einen Preis haben wird – Nutzungsbedingungen sozusagen … sehr ordentlich.

Nutzungsbedingungen

Wir lösten zwei Karten – Plätze praktischerweise nebeneinander – und es konnte schon beginnen.

Konzertkarten für sFrauli und mich

Zuvor noch eine Information für die Konzertbesucher, damit jeder im Bilde ist – also schön genau lesen. ;)

Heldenorgel Besucherinformation

Das Abschlussstück konnte ich gerade noch sicher stellen – Kameraden.

Ein kleines Telefonhütterl hatte es mir dann doch auch noch angetan – zuvor aber ein Besuch beim Chinesen.

Ein Chinese in Kufstein

Zurück aber zum Telefonhütterl – habe ja letztens die Aufforderung bekommen, einen sogenannten Schillingviewer einzurichten. Also wenn ich noch so ein Hütterl finde, überlege ich’s mir …

Kapsch unda andere in kufstein

Regenschirm haben wir übrigens dieser Tage nicht benötigt, trotzdem haben wir einen gesehen. Und am Nachmittag ging es weiter …

Die Regenschirm-Arena


Ach, den Text hätte ich beinahe vergessen – manche haben ja deswegen bis hierher ausgehalten. Hier ist er also …

Kennst Du die Perle, die Perle Tirols?
Das Städtchen Kufstein, das kennst du wohl,
Umrahmt von Bergen, so friedlich und still,
Ja, das ist Kufstein dort am grünen Inn,
Ja, das ist Kufstein am grünen Inn.

(Jodeln)

Es gibt so vieles, bei uns in Tirol:
Ein guates Weinderl aus Südtirol
Und mancher wünscht sich, ‘s möcht’ immer so sein,
Bei einem Mäderl und an Gläserl Wein,
Bei einem Mäderl und an Gläserl Wein.

(Jodeln)

Und ist der Urlaub dann wieder aus.
Da nimmt man Abschied und fährt nach Haus.
Man denkt an Kufstein, man denkt an Tirol,
Mein liebes Städtchen leb’ wohl, leb’ wohl,
Mein liebes Städtchen leb’ wohl, leb’ wohl.

(Jodeln)

Die Perle Tirols (das Kufsteiner Lied)
Text & Musik: Karl Ganzer





Mit einem weinenden und einem lachenden Auge

1 04 2009

Wie fange ich hier jetzt bloß an? Hmm, schwierig …

Was vielleicht einige bemerkt haben, in letzter Zeit sind meine Besuche auf anderen Blogs etwas seltener geworden und meine Kommentare dort auch etwas sparsamer ausgefallen.

Das liegt jetzt sicher nicht daran, dass es mir keine Freude mehr macht. Ganz und gar nicht die Vielfalt da draußen ist ganz enorm und wunderbar – Kartenspiele, Kochereien, Fitness am laufenden Band, Kreativität in Fotos, das spannende Leben zwischen den Arbeitstagen und und und …

Hoffentlich habe ich jetzt niemand vergessen. Naja, eigentlich habe ich ja niemanden explizit erwähnt – das hilft mir dieses Mal wohl noch aus der Patsche.

Also, was hat es jetzt mit meinen Auslassungen der letzten Zeit auf sich? Manche erinnern sich an meinen Ausflug nach Wien vor einigen Wochen – hat sich ja gelesen, wie eine normale Dienstreise zu irgendeiner x-beliebigen EDV-Tagung. Nun ja, war es dann aber doch nicht.

Was ich dort sonst noch so gemacht habe? lesen konnte man unter anderem auch über einen Opernbesuch, aber das war dann wohl auch wieder nicht die ganze Wahrheit. Jaja, Oper war dann schon dabei, aber eben nicht nur berieseln, sondern auch aktives sich-darum-kümmern. Soll heißen, dass ich vorsingen war … Oper, Agentur und so. Erzählen wollte ich das natürlich nicht so gleich. Obwohl ich ja oft viel ausplaudere, aber das wollte ich dann wohl doch nicht. Na eigentlich wollte ich ja schon was mitteilen, aber ist ja dann auch wieder peinlich, irgendwo hin zu gehen und dann wieder heim geschickt zu werden, ohne Erfolg. So habe ich, wie gehabt, den entsprechenden Beiträgen die Kategorien Schreck Sekunde zugeteilt und es vorerst dabei belassen.

Nun, was ist also dabei herausgekommen? zunächst zwei kleinere Engagements im Theater Erfurt in der neuen Spielzeit, dann eine Serie in Zürich – ja, richtig gelesen DIE Oper Zürich … pffffff – dicker Fisch. Und dazwischen das eine oder andere Konzert – quer durch Teile Europas. Tja, und für Wien gab es auch schon die ersten Gespräche.

Was soll ich daher also noch mehr sagen? Ein Traum wird wahr – haben auch vielleicht manche um mich gemerkt, wenn ich doch recht fröhlich ins Büro kam oder auch in der Freizeit und dann davon erzählt habe … soweit das lachende Auge.

Ich habe aber auch das weinende Auge erwähnt. Um all das oben leisten zu können, liegt einiges an: den derzeitigen Job an den Nagel hängen, viel weg von zuhause und reisen, reisen, reisen und natürlich sehr viel Probenarbeit (musikalisch, szenisch etc.) …

Damit aber nicht genug. Es wird zum einen keine Zeit mehr geben, hier etwas zu schreiben und zum anderen werde ich diesen Blog wohl auch aus Selbstschutz schließen. Macht sich dann vielleicht doch nicht so gut, was hier alles so herum steht bzw. herum liegt.

Tut mir jetzt ehrlich Leid, denn es waren ganz lustige und interessante eineinhalb Jahre mit Euch – so viele nette Artikel, spannende Stories … ach jetzt wiederhole ich mich. Hat mich ja jetzt ziemlich schnell erwischt die Wehmut … nichts, aus, vorbei. Habe ja folgenden Spruch immer für blöd gehalten:

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Nun, ich glaube, jetzt habe ich das auch geschnallt und werde ihn wohl hier beherzigen. Wenn ich den Blog geschlossen habe, wird es ohnehin noch eine ziemliche Action, gewisse Beiträge und Bilder aus dem Gedächtnis des Internets raus zu bekommen – wenn das überhaupt geht. Also dann,

Lebt wohl und viel Spaß weiterhin in der Blogosphäre – ich werde Euch vermissen ………………………….. Euer Rufus.

Weinen und lachen auf kofla.files.wordpress.com





Fasching mit Schmerzen

29 01 2009

Nachgeholter Beitrag ca. 7 Tage im Verzug – der Tag davor


Mit dem letzten Tag aus der Veranstaltung war auch die Rückreise verbunden. Das begann natürlich schon in der Früh und war doppelt schmerzlich. Deutlich mehr Gepäck als bei der Anreise und eine um eine Stunde frühere Beginnzeit der Veranstaltung – klar waren ja schon alle da.

Die Keynotes an diesem Tag wieder sehr hervorragend – da waren schon die richtigen Leute eingeladen. Die Vorträge dazwischen waren heute etwas mühsamer, gleich mal ein fader Universitätsprofessor, der halt dabei sein wollte, Werbung für Bücher und Unterlagen machte und die Präsentation, die seine Leute vorbereitet haben dann mehr schlecht als recht von sich gab.

Dann ein Projekt, das noch etwas in den Kinderschuhen steckte und einen sehr einfachen Anwendungsfall beschrieb, den wir ja leider so gut wie nie haben.

Das Beste war dann jedoch ein durchaus guter Vortrag der allerdings dann im Frage-und-Antwort-Teil in einem halben Fiasko endete. Gleich die erste Frage wurde ausgiebig und breit beantwortet endete aber damit, dass der Vortragende mit „Das war jetzt aber nicht schlüssig“ beendete. Ohne diese Selbstgeißelung hätte es maximal eine Nachfrage gegeben – maximal sage ich – und vielleicht einige wenige, die sich weiter etwas gedacht hätten. So war der ganze Saal hellhörig und wartete darauf, was denn noch folgen wird. Schließlich machte der Redner ja auch den Eindruck, dass er nochmals die Antwort geben wollte. Man sah sogar, wie es unter seiner Stirne arbeitete, oberhalb drückte sich diese Aktivität durch verstärkte Bildung von Schweißperlen aus. Ein Kollege half ihm da glücklicherweise von der Seite des Auditoriums aus. Die nächsten zwei Fragen wurden innerhalb des Publikums, die zweite vom bereits erwähnten Samariter, der seinen Kollegen wieder ins Spiel brachte, sodass endlich wieder zurück ins Spiel fand. War schon eine „schmerzvolle“ Erfahrung für den Vortragenden.

gaynet.atIn der Pause gab es dann auch was zu lernen über Wien und was diese Stadt alles zu bieten hat. Entweder habe ich in anderen Städten nicht genau geschaut bislang oder die bieten da wirklich mehr (nicht für mich – für andere).

Nun, die letzte Keynote der Veranstaltung war dann total aus dem Rahmen – Wolfgang Fasching erzählte über das Leben, über das Race Across America (eigentlich die, denn er hat acht Mal teilgenommen und dreimal gewonnen) und über andere Dinge die „ausgediente“ Sportler in Motivationsseminaren oder ähnlichen Veranstaltungen bringen durften. Bei den RAA Berichten und Videos waren natürlich die Schmerzen inhärent, obwohl das Rennen eh relativ angenehm sein dürfte – lauter fröhliche Gesichter. Sehr gefallen hat mir natürlich auch ein Fußballer-Interview, über das ich mich immer wieder freue, wenn ich es sehe – Schmerz lass nach. :lol:

Zur allgemeinen Schmerzminderung wurde am Ende dann noch an jeden Teilnehmer eine Tafel Schokolade von Zotter mit Pistazienmarzipan verteilt – mjam, ich freue mich schon darauf oder soll sFrauli vielleicht … quasi als „Schmerzensgeld“ für die „einsamen“ Nächte mit unseren zwei Girls?

Die Heimfahrt war dann ohne besondere Vorkommnisse, wie es so schön heißt oder wie ich sagen würde „völlig schmerzfrei“.





Ein wirklich spannender Tag

28 01 2009

Nachgeholter Beitrag ca. 7 Tage im Verzug – was bisher geschah


Heute war ja mächtig was los – großes Frühstück im Hotel – und danach viele interessante Geschichten Vorträge und sehr sehr abwechslungsreich:

Qualität Qualität Qualität Qualität Qualität Qualität V-Modell Qualität Qualität Qualität Qualität Qualität Spice Qualität Qualität Qualität Qualität Qualität Requirements Qualität Qualität Qualität Qualität Tests Qualität Qualität Qualität Qualität Qualität Qualität Spezifikationen Qualität Qualität Qualität Risiko Qualität Qualität Qualität Qualität GAMP Qualität Qualität Qualität Qualität automatisiert Qualität Qualität Qualität Qualität Prozesse Qualität Qualität Qualität Analyse Qualität Qualität Qualität Qualität

Am Besten war wahrscheinlich der Vortrag über Spaß an der Arbeit, von einem Typen, dem man nun Nichts, aber auch gar Nichts von diesem Spaß abnahm.

Zurück im Hotel durfte ich mir nun die neuesten Katastrophenmeldungen aus der Heimat anhören – sFrauli war sehr bereitwillig mir diese mitzuteilen.

Aus einer Oper wurde am Abend auch Nichts – mein Kollege scheint nicht darauf zu stehen. :( So blieb mir nur das bisschen Beten im Stephansdom, wenn – ja wenn ich vorschriftsmäßig gekleidet gewesen wäre und nicht das bauchfreie Netz-Shirt, das knapp über dem Nabel endet und den Mini angehabt hätte.

Verkehrszeichen im Stephansdom

Mit ein bisschen Essen – was Leichtes versteht sich – fand dann dieser hoch interessantge Tag seinen Ausklang.





Vissi d’arte, vissi d’amore

27 01 2009

Nachgeholter Beitrag ca. 7 Tage im Verzug - was zuvor geschah


524. Tosca in dieser Inszenierung in WienIch könnte ja jetzt etwas daher plappern, von „V wie Flügel“ oder so, wie unsere „Armen“ Schispringer das müssen – die Deppen – tue ich aber nicht.

Das „V“ war allerdings schon vorherrschend an diesem Tag, denn beinahe den ganzen Tag war ich in diesem Workshop, der sich eindringlich mit dem V-Modell beschäftigte, mit einzelnen Schritten darin und wie die alle geplant, umgesetzt und selbstverständlich dokumentiert werden könnten.

Gegen 17.15 dann im Hotel zurück, tat ich das worauf ich mich schon den ganzen Tag gefreut hatte. In der Früh nämlich tat ich bereits einen kurzen Blick ins Internet und eigentlich auf die Seite der …….. ja genau, der Staatsoper – sie lässt mich einfach nicht los. Tja, gestern habe ich noch berichtet von meinem Wehmut, dort vorbei zu kommen und heute habe ich Depp mich doch glatt dazu hinreißen lassen, mich wieder darum zu scheren. Gesagt, getan – also ich rufe beim Kartenservice an, wie denn das geht, ab wann man den Karten bekommt an der Abendkasse. Mehrmals hat mich das Band höflich aber doch bestimmt aufgefordert, die Leitung wieder frei zu machen, weil ich eh nicht dran komme. Schließlich war wieder das Band und ich war schon dabei aufzulegen, doch plötzlich fällt mir ein anderer Satz in der Ansage auf, etwas von „die nächste Leitung für mich und so“ – juhuuuu.

Der Code zu Tosca - sonst geht bei ihr Nichts

Nun, was sie dann gaben? – TOSCA. Ich durfte also plötzlich eine Karte bestellen und das Ganze sogar über meine Kreditkarte abwickeln. War zwar nicht notwendig bei den paar Kröten, aber die nächste Kategorie um 90 € wollte ich dann auch wieder nicht weitere waren dann bei 190 aufwärts – hmpf. Im Nachhinein hat sich das als nicht ganz falsche herausgestellt. Die Karte war also für eine Loge mit Sichtbehinderung - zum Abholen erfuhr ich einen Code, den ich dann natürlich nicht brauchte. Klar jeder kennt Rufus.

Eiserner Vorhangin der Wiener Staatsoper Orchestergraben in der Wiener Staatsoper

Auf die Vorstellung gehe ich hier nicht näher ein – wird wohl einen Grund haben. Das fabelhafte Orchester ist es sicher nicht. In der Loge musste ich dann einen Stuhl umstellen – ich wechselte 4 und 5 – um besser zu sehen, doch der „Besitzer“ von 4 an diesem Abend kannte sich aus und „wies mich zurecht“. Dann machte er das noch bei seinem Vordermann, der 1 (!) cm weiter nach vor rücken sollte ;) . Es stellte sich aber heraus, dass er nur den Dirigenten sehen wollte, weil er die Vorstellung ohnehin schon 100 Mal gesehen hat. Dann schimpfte er über den Cavaradossi, die Tosca des Abends und lobte den Scarpia. Ich habe alles nicht so gesehen / gehört, aber Samuel Ramey muss man zugute halten, dass er bereit 69 (!) Jahre alt ist. Deshalb hier eine kleine Aufwartung an den Teufelskerl ;) .

Naja, so ein Hosenscheißer, der Kritiker, hat wahrscheinlich noch keinen Ton gesungen, aber fest mitreden. Für mich war der Abend jedenfalls schön, obwohl wenn sFrauli dagewesen wäre, wäre es noch schöner gewesen, übertroffen nur mehr, wenn sie zuhört und ich unten … soll aber nicht sein. :( Zurück bleibt, wie schon so oft, ein etwas trauriger Rufus …

Nur gut, dass ich mich nicht nur mit einer Krawatte aus dem Haus wage, wenn ich wohin dampfe – ob ich mal alle meine mehr oder weniger schönen Stücke hier präsentieren soll … vielleicht so als Gesamtkunstwerk auf einen Haufen und fotografieren oder gar am Krawattensamstag oder wie könnte so ein Projekterl durchgeführt werden? Haha, eine Hitparade – dann habe ich mal was für junge Leute :mrgreen: Hier jedenfalls dieses „V“.

Krawatten-V

Ach ja, der Titel stammt natürlich von der Titelheldin „ich lebte für die Kunst, für die Liebe“





Das war 2008 ???

28 12 2008

Eigentlich bin ich ja bei einer anziehenden Blondine eingekehrt, um etwas Holz vor ihrer Hütte … na, lassen wir das, aber schon kommt natürlich Luzia und möchte es genau wissen und knallt mir einen Stab vor den Latz.

Ok, ok – eigentlich habe ich mir den Jahresrückblick etwas anders vorgestellt – mehr in Prosa – aber somit sind mir weitere Überlegungen abgenommen. Auch gut.

Vorherrschendes Gefühl für 2009? ich kann nicht in die Zukunft sehen

2008 zum ersten Mal getan? Ein eigenes Konzert gegeben

2008 nach langer Zeit wieder getan? Sex and Drugs and Rock’n'Roll

2008 leider gar nicht getan? relaxed

Wort des Jahres? ich

Zugenommen oder abgenommen? meine Energiebilanz sagt +3.4

Stadt des Jahres? so etwas habe ich üblicherweise nicht

Alkoholexzesse? nach Bedarf

Haare länger oder kürzer? an welcher Stelle?

Kurzssichtiger oder Weitsichtiger? umsichtiger und vorsichtiger

Mehr ausgegeben oder weniger? viel mehr – fragt sFrauli …

Höchste Handyrechnung? sicher nicht

Krankenhausbesuche? dienstlich

Verliebt? was denkt ihr denn

Getränk des Jahres? Schilcher, was sonst

Essen des Jahres? leider wieder mal Fleisch

Most called persons? keine Statistik verfügbar

Die schönste Zeit verbracht mit? ihr

Die meiste Zeit verbracht mit? mir

Song des Jahres? das Flohlied und vielleicht …

CD des Jahres? meine Elina

Buch des Jahres? ich und lesen? ;)

Film des Jahres? die Girls sagen kein Kino

Konzert des Jahres? na, meines natürlich – also das ist eine komische Frage …

TV-Serie des Jahres? ich schaue keine Serien bzw. ich kriege meistens überhaupt nicht mit, was die Flimmerkiste bietet

Erkenntnis des Jahres? ich werde irgendwann erneut traurig sein, sehr sehr traurig … Mist, vielleicht wieder die falsche Entscheidung.

Drei Dinge auf die ich gut hätte Verzichten können? den Abend mit dem Fischmenü; IHRE Antwort, was ich gesanglich tun sollte; der letzte Ton in meinem Konzert

Nachbar des Jahres? ich habe auch Nachbarinnen … ;)

Beste Idee/Entscheidung des Jahres? der Schnellentschluss zu meiner Feier

Schlimmstes Ereignis? so schlimm war eigentlich nichts

Schönstes Ereignis? immer wieder – sFrauli dabei zu haben

2008 war mit einem Wort? unschön

So – jetzt will ich es aber von Euch auch wissen und daher schmeiße ich es … ach was, ich schmeiße es gar nicht, weil ihr macht ja meist nicht mit. Hebt es gefälligst selber auf – ein Rückblick sollte ohnehin sein …





Zweimal Mozart, einmal Rufus und die Ungerechtigkeit des Lebens

25 12 2008

Mozarts Spatzenmesse (KV 220) sowie die Spaur-Messe (auch Piccolominimesse, KV 258) waren heute mit mir – und natürlich auch mit anderen – zu hören.

Die Altistin nicht gerade vorbereitet, aber treibt sich in fernen Landen umher und hat dort, wenn ich das richtig gelesen habe einen Preis gewonnen. Warum kann ich das nicht? Ich war vorbereitet und konnte mein Stück.

Der Tenor hat – ehrlich gesagt – gesungen, dass es der Sau graust und es wäre besser gewesen, wenn ich den Tenorpart gesungen hätte. Der war auch nicht allzu hoch – angehört hat es sich aber, als ob der Tenor an einem Abgrund angekommen war. Irgendwann hat er mal was erzählt, dass er in Italien das Verdi-Requiem gesungen hat und heute ließ er einfließen, dass er in Turin als Cavaradossi in Puccinis Tosca eingesprungen ist … warum kann ich nicht in die große Welt starten und den Leuten meine wunderbaren Lieder und Arien vortragen?

Ich weiß ein paar Antworten und es wird mich weiterhin beschäftigen … :( Aber irgendwann kommt mein Sieg … (es gibt ein schöneres Video als das unten, aber das überzeugt musikalisch mehr – da der youtube-Timecode in WordPress nicht zu funktionieren scheint zu 1:05 springen)





Austauschbar

27 08 2008

Ich weiß, die folgenden zwei sind nicht so einfach austauschbar.

„Die Bühne ist das Leben“
„Das Leben ist die Bühne“

Dennoch musste ich wechseln – war eigentlich schon längst an der Zeit. Man muss der Wahrheit ins Auge sehen … leider. :(





Abgängig

27 07 2008

abgeschnitten bei www.spiegel.deWar ganz schön das Grillen bei den Nachbarn, auch der Wein und dann den Ballon steigen lassen. Hat allen sehr gut gefallen.

Danach die Girls versorgen – die Kleinen – und ab in die Badewanne. Dort bin ich dann ein halbes oder ganzes Stünderl gelegen und habe in die Luft geschaut – ja, das gibt’s. Und jetzt dann wenn ich fertig geschrieben und gelesen und kommentiert habe, werde ich ins Bett plumpsen und wahrscheinlich wieder ein ziemliches Weilchen in die Luft starren.

Die Salzburger Festspiele haben begonnen und wieder mal ist meinen Vorstellungen Tür und Tor geöffnet. Und wieder mal wird mir einiges abgehen, aber ich analysiere jetzt mal gar nicht genau, was alles – vermutlich habe ich das hier schon mal getan. *schluchz*

Denke ein probates Mittel wäre vielleicht eine Stimmband-Kastration – das sollte mich doch überzeugen, dass dieser Weg nicht weiterführt.

Die Rufus’ Energiebilanz: +4.2 :(
Das war doch schon mal wo …





Ersatzprogramm

18 04 2008

Tja, ein Planungsbüro, wie ich es bin, hat schnell Vorschläge bei der Hand. Die nächsten Termine stehen schon … :)

Und was dann noch wichtiger ist: es bleiben noch 4 Abende zu je 2-3 Stücken bis alles vorüber ist. Daher muss ich sorgsam damit umgehen und gut planen: die letzten 2 sind wohl nochmals die Champagnerarie von Don Giovanni (am Schluss wird gefeiert) und Die Frist ist um aus dem Fliegenden Holländer (passender geht’s dann wohl nicht :( ).

Beim nächsten Mal dachte ich an Escamillo und ein Stück aus Korngolds Tote Stadt.

Ob ich überhaupt ein fein aufgebautes Programm über die einzelnen Abende verteilen sollte – dann könnte ich alles danach nochmals in einem eigenen Abend aufführen. Hach, planen ist vielleicht doch mein’s :lol: .