Mein Name ist Gold

…. Korn Gold (nicht geschüttelt, nicht gerührt 🙂 ). So könnte er sich genannt haben – aber eigentlich hieß er dann doch Korngold.

Ich hätte jedenfalls schon beinahe ein Stück von ihm gesungen – irgendwie tät’s auch passen (vom Text her, meine ich):

Mein Sehnen, mein Wähnen,
es träumt sich zurück.
Im Tanze gewann ich,
verlor ich mein Glück.
Im Tanze am Rhein,
bei Mondenschein,
gestand mirs aus Blau-aug
ein inniger Blick,
Gestand mirs ihr bittend Wort:
o bleib, o geh mir nicht fort,
bewahre der Heimat
still blühendes Glück.

Mein Sehnen, mein Wähnen,
es träumt sich zurück.
Zauber der Ferne
warf in die Seele den Brand,
Zauber des Tanzes lockte,
ward Komödiant.
Folgt ihr, der Wundersüssen,
lernt unter Tränen küssen.
Rausch und Not,
Wahn und Glück:
Ach, das ist Gauklers Geschick.

Mein Sehnen, mein Wähnen,
es träumt sich zurück.

Pierrot’s Tanzlied aus „Die Tote Stadt“

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