Ich zeig‘ Dir meine Briefmarkensammlung

ein paar Marken für die SammlungCool. Um 4:00 auf geklettert gestern – genau die richtige Zeit für einen schönen Tag. Außerdem gab’s ja ein Riesen-Topfentascherl in der Früh – dank an sFrauli. Nur Kaffee hat sie mir keinen gemacht. Naja, sie steht ja erst ab 6:00 auf – ganz wie der Alien befiehlt. 😉

Der Start mit dem Taxi – perfetto. Der Lufthansa-Flug kann schon kommen – und gestern war auch noch die Rede davon, dass der nicht bestreikt ist.

Und dann? ist er tatsächlich pünktlich gestartet.

Das Ticket für Bahn war an einem Automaten zu kaufen – der gute hatte ein ungutes User-Interface und meinen 10 € Schein spukte er übrigens dreimal aus, um mich danach die gesamte Prozedur der grässlichen Auswahl nochmals durchführen zu lassen. Beim zweiten Versuch war mit es dem dreimaligen Einführen des Scheins getan und das Ticket kam heraus.

Der folgende Transfer von Frankfurt nach Wiesbaden – sowas von flott – wir waren bereits um 9:00 dort. Öhm, und der Termin? war um 10.00 – hmpf. Bei 9:00 war übrigens die Anfahrt zum Ort der Besprechung auch schon inkludiert – besser dort sein und Vorort in ein Kaffeehaus, als zuerst gemütlich einen Kaffee schlürfen und am Ende dann zum Termin hasten zu müssen.

Also hinein in das nächste Kaffeehaus – die Auswahl? McDonalds oder Burger King – „richtige Kaffeehäuser“ in der Gegend.

Der Termin war dann tatsächlich um 10:00 – um 12:00 waren wir schon wieder fertig – oha.

Das Mittagessen in der Nähe des Bahnhofs bescherte mir dann die erste  Begegnung mit einer Ramen Nudelsuppe mit den Gemüsen der Saison – na servas. Echt gewöhnungsbedürftig.

Zurück am Flughafen ein kleines Erlebnis bei der Sicherheitskontrolle – sFrauli hätte ihre Freude damit gehabt:

Sakko bei der Sicherheitskontrolle abgelegt, Laptoptasche in die vorgesehene Box. Erster Kommentar: raus mit dem Laptop (freundlich ist was anderes) – ok, mache ich ja. Schlüssel und USB-Sticks – ja, bin immer mit mehr als einem unterwegs – sind Standard beim Abgeben. Dass der Gürtel dieses Mal nicht dran kam (so wie in der Früh – das war die Prozedur schon fast ein vollständiges Entblättern 😉 ) hat mich schon gewundert. Ich also los zum Abtastschranken – zweiter Kommentar: die Uhr (genau, wieder so freundlich, wie ich es gerne habe 😦 ). Dabei ist meine Uhr doch aus dieser High-Tech-Keramik (die aus dem Weltraum und so) – naja, Uhr abgelegt und dann zum Abtastschranken (den treffen wir in anderer Form auch nochmals).

Was musste kommen? – PIIIIIIIIIIIIIIIEEEEEEEEEP. Den Gürtel ablegen hätte jedenfalls gelohnt.

Nun die Rückkehr der Abtastschranken – derjenige welche hinter dem eigentlichen Abtastschranken winkt mich zur Seite mit seinem Zauberstab und beginnt mich zu untersuchen. Wieder einmal die Tour – sFrauli behauptet ja, dass es an meiner Frisur – von wegen Knastis oder Fremdenlegionäre oder so – liegen soll. Das scheint mir aber doch ein bisschen weit her geholt.

Sowas von genau, wie der untersucht hat – Arme hoch. Immer ein leichtes Piepserl dabei über meinen ganzen Luxuskörper hinweg. Und wie genau er abgetastet hat, man hätte glauben können vom anderen U… – die hübsche Kollegin daneben wäre wohl etwas berührender gewesen.

Und was der alles zutage gefördert hat: in der Brusttasche die Visitenkarten – kleine Hieb und Stichwaffen (oder doch eher Wurfgeschosse wie die Shuriken), eine Gürtelschnalle (mit der werde ich die Außenhaut des Fliegers aufschneiden), beim Knie dann auch ein stärkeres Piepsen (das musste ich aber nicht ausbauen 😉 ).

Und dann das abschließende: bitte den Fuß heben – Scan über die Sohle – PIIIIIIIEEEEEEEEEEP. Schuhe ausziehen. Ein Scan über die Fußsohle – Nichts (gut, dass ich die Metallsocken vom Winter nicht an hatte). Ein kurzer Scan über die Schuhsohle – PIIIIEEEEEP. Diese kamen dann in eine rote Box. Kommentar: die werden Ihnen wieder zugestellt. Na, hoffentlich.

Nach einiger Zeit kamen sie tatsächlich wieder. Ein etwas grimmiger Blick von der Dame am Röntgen: weil sie Nichts entdecken konnte, weil sie gerade ihre T.. (ach, lassen wir das) oder gar weil sie eine Geruchskontrolle am Schuhwerk durchführen wollte musste.

Den Iris-Scan habe ich diesmal übrigens ausgelassen, aber ich war knapp davor. Das gibt’s dann nächstes Mal und natürlich in Berichtsform, hehe.

Aber dafür musste ich den Automaten mit den Briefmarken ausprobieren – das miese User-Interface bescherte mir dann obiges Ergebnis – Briefmarken zu 65 Cent, 3x zu 10 Cent und zu 5 Cent. Wenn ich nicht die Dame, die gerade vorbei kam, genötigt nett gefragt hätte, könnte ich jetzt den Titel wahr machen.

Der Flug war dann ganz angenehm – und die Girls haben mich zuhause bereits am Flughafen erwartet. Das hat ihnen gefallen startende und landende Flieger, ein Polizeihubschrauber, der abhob und dann ER, wie er aus dem Flieger kommt und der tosenden Menge zuwinkt …

So und jetzt noch ein bisschen bloggen und kommentieren – huch, da war ja was los – und dann ist es ohnehin wieder 00.30 und 5:30 krieche ich wieder raus dem Bettchen 🙂

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7 Antworten zu Ich zeig‘ Dir meine Briefmarkensammlung

  1. sommerschwester schreibt:

    Der Rufus war in meiner Heimat… Ich glaub es nicht….

    Und fürs freundlich sein werden die einfach zu schlecht bezahlt. 😉

  2. kalesco schreibt:

    Das Fliegen ist im Vergleich zu den Sicherheitskontrollen ja beinahe schon zu einem geringeren Erlebnis verkommen…
    Wundert mich ja, dass du nicht gleich das Schuhwerk abstreifen musstest.

    Und persönlich wundere ich mich immer wieder, warum ich einmal meinen kompletten Rucksack leeren muss – wegen iPod, Handy, Ladegerät, Kabel, Kamera, Kopfhörer, Geldbörse, Laptop, Nintendo DS etc pp (also verständlich wegen dem ganzen Elektroschrottkram, den ich mitführe) – und ein anderes Mal brauch ich dann gar nix herzeigen und die uniformierten Menschen reagieren gereizt , wenn ich alles auspacken will.
    Will ja nur kooperativ sein, nicht? Naja.

    Und, am Haarschnitt wird es wohl nicht liegen – ich bin bereits zweimal in eine eigene Kabine gebeten worden, zur Untersuchung. Hat gerade gefehlt dass sie mich röntgen, falls ich doch Kondome mit Kokain oder so im Baucherl hab. Es nützt einfach nix: Kooperation, keine weiten Klamotten (unmöglich auch nur irgendwas zu verstecken), Höflichkeit, Lächeln — manchmal wollen die einen einfach abtatschen.

  3. entegutallesgut schreibt:

    Deswegen ziehe ich beim Fliegen kaum etwas an. 😉

  4. Silencer schreibt:

    Lange Tage, was?

  5. lamiacucina schreibt:

    Die Beschaffung ausländischer Postwertzeichen scheint recht aufwendig geworden zu sein. Früher konnte man die schriftlich bestellen. Heute muss man wohl selbstabholen.

  6. the rufus schreibt:

    kalesco magst Gastautor werden? 😉 und immer schön aufpassen, dass nicht die Kondome drinnen bleiben

    Da wäre ich mal gespannt auf einen Trip mit Dir entegutallesgut

    Silencer, gibt’s die Postwertzeichen nicht überall, muss man eben länger suchen.

    lamiacucina, das ist ja noch Großösterreich, aber vielleicht klemmt’s gerade deswegen. 😉

  7. the rufus schreibt:

    Bin mal da und mal dort sommerschwester.

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