Armes Schwein

Wer? Ich? na, ich hoffe doch nicht, obwohl eine Nachbarin heute zu einer Zeit geläutet hat, zu der ich oftmals schon unterwegs zur Körperpflege bin – dementsprechend bekleidet war ich natürlich auch.

Also wer dann? sie vielleicht – die Nachbarin? nein, auch nicht, obwohl ihr vermutlich Ähnliches widerfahren ist, als die Kinder bei ihr geläutet hatten.

Gemeinsam haben wir uns dann in meinen Garten bewegt, um die Befreiungsaktion zu starten. Autsch – genau zwischen Rankgitter und Rosenstaude – das muss ja höllisch weh getan haben. So erbärmlich hat es sich auch angehört.

Ich also zur Rettung an der Staude gerissen, aber es hat Nichts genutzt. Ganz im Gegenteil – durch die weiterhin gesteigerte Panik ging es noch einmal durch das Gitter und somit noch mehr verheddert. Schließlich mussten wir die Feuerwehr rufen – boah – große Sirene und wenige Sekunden später bereits die ersten Flitzer, die die Straße entlang gerast kamen.

Hat nicht lange gedauert und schon hörten wir das Folgetonhorn des Feuerwehrautos – länger hätte mich auch gewundert, denn es sind ja nur 50 Meter. 😉 Und schon stand auch das Feuerwehrauto in der Einfahrt und zig 100 Watt Licht erstrahlten unseren Garten – allerdings nicht dort, wo es nötig gewesen wäre. Im Auto saßen eine ganze Reihe bestens adjustierter Feuerwehrleute – die konnten einem wirklich Leid tun, die armen Schweine.

Schon ging es auch an den Ort des Geschehens – schnell war die Idee geboren, dass mehr Licht her muss und mit Baldriantropfen Beruhigung in die Situation gebracht wird. Inzwischen war auch ein Praktischer Arzt UND eine Tierärztin eingetroffen. Die fallen nun aber wirklich nicht in die Kategorie arme Schweine, oder?

Bis die Utensilien – das Licht und die Baldriantropfen – dann endlich da waren, hatte sich das Opfer auch schon selbst befreit, war davon gehumpelt und hatte sich irgendwo verkrochen.

Nach einiger Zeit des Suchens war er dann auch gefunden und auf den ersten Blick der Tierärztin nicht einmal besonders lädiert – der Kater Schnurrli. Aber Angst hat er ziemliche gehabt, das arme Schw …

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