Three coins in a fountain

Drei MünzenEndlich konnte ich meinen Verstärker wieder abholen – war ja wirklich schon Zeit. Und nicht nur ich wollte endlich wieder mal so richtig ausgiebig Musik hören.

Mit den drei kleinen Münzerln lässt sich aber ein solches Unternehmen nicht finanzieren, wie ich mich belehren lassen musste, aber später mehr zu den Münzen. Vielmehr stattliche 81,40 € durfte ich löhnen, damit ich mein gutes Stück in repariertem Zustand zurück erhalten konnte. Die Rechnung sah etwas eigenartig aus – keine wirklichen Details zumindest nicht aus finanzieller Sicht. Auf mein Nachfragen konnte natürlich schon einiges aufklären: das Poti, das defekt war – ja, ich habe wieder erkannt, dass es dieses sein musste – kostete 30 €, die Transportspesen dafür schlugen mit 6 € zu Buche und der Rest war für die Arbeitsleistung – mehr als eine Stunde – zu löhnen. Versteh ich somit alles.

Potentiometer

Da das Autoradio in letzter Zeit auch mehrfach gesponnen hat – immer wieder ausfallender Empfang und keine Möglichkeit CDs abzuspielen (speziell die Kinder-CD – darüber war ich schon fast wieder froh 😉 ) – fragte ich gleich, ob sich das auch einmal wer in der Reparaturwerkstätte ansehen kann. Meine Vermutung, dass es einen Wackelkontakt mit der Antennenverbindung geben könnte, wurde auch dankbar aufgenommen.

So schnell konnte ich übrigens gar nicht schauen, war auch schon ein Mechaniker dabei, meinem Wagen das Wunderding (hauptsächlich, weil ich mich darüber nur wundern kann) entrissen. Hat ziemlich geklimpert das Ding, was den Mechaniker ebenso erstaunte, wie mich. Da hilft nur zerlegen, aber was kam da zum Vorschein?

Genau – DIE 3 Münzen (in einem Brunnen wären diese tatsächlich besser aufgehoben gewesen)

Je nach Autolage und Erschütterungen durch Unebenheiten im Straßenbelag, dürfte also eine oder mehrere der Münzen einen Kontakt vom Antennenanschluss zum Gehäuse (Masse) hergestellt haben, was den Empfang vernichtet hat. Und eine der Münzen dürfte sich auch bereit erklärt haben, entweder den Arm des CD-Players zu blockieren oder den Laser zum Abtasten der CDs zu verdecken. Somit waren mit dem Entfernen der Münzen die Probleme des Autoradios auch behoben. Extra zu zahlen gab es dann übrigens Nichts – wäre auch ein komisches Signal gewesen – für die paar Minuten.

Die Heimfahrt habe ich dann – trotz gelben Tanklichts – gut überstanden. Mein Treibstoffmanagement scheint doch besser zu sein, als sFrauli ihres.

So, und für alle, die durchgehalten haben, noch ein kleines Video …

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