An den Iden des März

Nun sind bereits ein paar Monde ins Land gezogen, es war auch ein Freitag (die Iden des März würde ich sagen), genau so wie heute – da trug sich folgendes zu …


Das erste Drittel ist jetzt also so halbwegs hinter uns gebracht. Was heißt so halbwegs – sehr anständig würde ich sogar sagen. Und ich glaube, ich bin noch nicht einmal der schlimmste Ignorant. Aber schön der Reihe nach.

Zuerst haben sich also unsere zwei Animateurinnen vorgestellt. War aber ohnehin ziemlich klar, was die können und warum sie hier sind. Dann wurden wir der Reihe nach verhört gefragt, warum wir denn gekommen sind. Die Gründe waren unterschiedlich, obwohl sich einer doch als deutliche Mehrheit abzeichnete:

  • einer macht es ohnehin, aber er würde gerne etwas mehr wissen zu manchen Fragen und auch Tipps bekommen,
  • einer möchte sich gewisse Tätigkeiten jetzt mit seiner Frau teilen (sieht aber aus wie 65+, daher ein etwas gewagter Zeitpunkt, damit zu beginnen, meine ich – aber besser spät, als nie),
  • einer genießt die Ergebnisse immer, daher möchte er sich jetzt auch einmal am Entstehungsprozess (Prozess – das ist gut) beteiligen,
  • einer weiß, das Hotel Mama nicht ewig sein wird und möchte daher vorsorgen (echt schlau, würde ich sagen)
  • und die restlichen neun wurden via Geschenk genötigt überzeugt.

Nun da haben wir also nach diesem Vorgeplänkel, die ersten Lektionen erhalten – bisschen Theorie und erste praktische Einführungen – und dann wurden wir auch schon in das echte Leben eines Jungkochs geworfen.

Wie, ich habe nichts erwähnt vom Kochen. Ach, zu dumm – muss ich wohl verdrängt haben.

Nun, wir haben also dahin gewerkt – jeder ein bisschen für sich, aber doch in kleineren Gruppen – und dazwischen gab es immer wieder kleine GetTogethers, um gewisse Dinge zu erleben, wie man sie macht, was man nicht macht und gespickt mit kleinen, aber vielleicht doch wertvollen Tipps, wenn sie hoffentlich nicht gleich den Kanal zwischen den Ohren passiert haben.

Festtafel

Nach leicht überzogener Zeit, konnten wir uns dann aber doch an die festlich gedeckte Tafel setzen und unser Menü genießen.

  • Schinkenaufstrich auf selbst gebackenem Baguette – nur wer genießt, ist genießbarSchinkenaufstrich - nur wer genießt ist genießbar
  • Frischkäseterrine auf VogerlsalatFrischkäseterine in Arbeit
  • Rindsuppe mit KäsebrötchenWir zeigen nur die Käsebrötchen - Suppe kennt ja jeder
  • Schweinsbraten mit Blaukraut und SemmelrolleBlaukraut in Arbeit und etwas unscharf, wie im richtigen LebenSchweinsbraten in Arbeit
  • Spinatnudeln mit einer GorgonzolasauceUngesaucte Spinatnudeln - etwas trocken so
  • Topfen-XXX (ist mir leider entfallen) im Glas mit Fruchtspiegel – und da es kein Bild davon gibt, lässt sich das XXX auch schwer ersetzen 😉
  • ApfelkuchenApfelkuchen in Arbeit

Genaue Rezepte biete ich hier natürlich nicht an, ist ja kein Food-Blog 😉 . Die paar Fotos von der Entstehung der Köstlichkeiten oben sind auch nicht ganz gelungen (ist ja – wie erwähnt – kein Food-Blog 😀 ).

Zuvor aber noch ein Kommentar: weggeräumt und die Küche sauber gemacht haben wir natürlich dann auch gemeinsam – mein Anwalt (ja, der war auch da) hat sich da aber nicht gerade mit Ruhm bekleckert – ich glaube, er greift üblicherweise in der Küche noch weniger an, als ich. Bemüht hat er sich trotzdem und das zählt.

So, fein – jetzt kann ich kochen auch wenigstens. sFrauli wird stolz auf mich sein, aber leider Nichts davon haben.

Ein Schmankerl gab’s natürlich auch – sollte ja auch so sein beim Kochen: eine Frischhaltefolie direkt auf der Rolle zu schneiden, das habe ich noch nicht erlebt. War dann interessant die dünnen Streiferln herunter zu rollen. Meine Semmelrolle hätte ich damit aber schwer wickeln können. Gefunden hat sich der Täter aber natürlich nicht … 😆

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10 Antworten zu An den Iden des März

  1. Luiza schreibt:

    Das hört sich ganz stark nach alt werden an:-)

  2. lamiacucina schreibt:

    Wer die Warnung „hüte Dich vor den Iden des März“ missachtet, muss die Folgen tragen. Sehen übrigens ganz hübsch aus, die Folgen. Gratulation.

    • the rufus schreibt:

      Tja, ich war ja auch einer der Zwangsbeglückten. Ich als unbedarfter Laie muss jetzt fragen: was sind die Folgen? Aber das Lob nehme ich natürlich gerne mit.

  3. entegutallesgut schreibt:

    Die Suppe schaut aber sehr blechern aus. Da schnapp ich mir lieber ein verbranntes Käsebroterl. 😀

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