Ende eines Martyriums

Obwohl keine Fastenzeit ist, kann man über ein Martyrium berichten – irgendwie auch einleuchtend, wenn’s doch tatsächlich im März war. Jetzt ist er also um, mein Kochkurs. Mit mehr oder weniger Bravour haben wir die 12 Einheiten hinter uns gebracht. An 3 Tagen (erster und zweiter Tag) haben wir insgesamt 15 Gänge gekocht und natürlich auch ebenso viele gegessen. 😉


Der dritte Tage brachte wieder (fast) nur feine Sachen – angeblich die Höhepunkte sagten unsere beiden Chefinnen. Also da waren dieses Mal …

  • Räucherforellennockerln auf Vogerlsalat und mit so einem HonigdressingForellennockerl - brrrrr ... muss ich nicht haben
  • eine (von mir jetzt ziemlich respektlos bezeichnete) GogoBu mit SalzstangerlnDie GogoBu war so schnell weg, daher hier nur die Salzstangerl
  • Knoblauchcremesuppe mit gerösteten BrotwürferlnKnoblauchcremesuppe mit Croutons - mjami
  • Hüferlsteak mit Pfeffersauce auf Apfelscheibe mit Brokkoli, Karottenrädern und Princess-ErdäpfelnDas Hüferlsteak vor der Verarbeitungund die Princess ErdapferlnHüferlsteak mit allem Drum und Dran
  • Forellenfilet mit Kräuterkruste auf SchwammerlrisottoSchwammerlrisotto im EntstehenForellenfilet - wieder Fisch, tja :(
  • Hell-Dunkles Schokolademousse mit Schlaghaube und WeichselkompottDie Schokoladespielerei für das Dessert
  • Mohntorte mit Schlagbelag und HimbeerbeschichtungMohntorte und Schokolademousse

Bis auf die Fische also durchaus feine Sachen. Das Ganze gut gespült mit einem feinen Bierchen – Wein war dort an der Bar kein besonderer aufzutreiben. Dieses Mal zeige ich die Einzelplatzversion einer fein gedeckten Tafel.

Einzelplatzversion der Tafel

Wie ich die Mohntorte gemacht habe, steht hier nicht zur Diskussion (wie immer keine Rezepte) – nur soviel: weder mit dem Zucker noch mit dem Rum wurde gespart. Trotzdem war das Ding immer noch äußerst genießbar. Und von der Nachbarpartie musste ich sogar die Schokolade verkosten …

Flaschen von Schoko bis Rum

Vor dem Verzehr der Nachspeise gab es dieses Mal übrigens eine kleine Unterbrechung: die Verleihung der Preise Urkunden. Überlebt GESCHAFFT !!!

Rufus mit Urkunde

Einen kleinen Wermutstropfen gab’s dann auf der Heimfahrt: ein Steinchen meines Vordermannes (oder -frau) schlug direkt auf meiner Windschutzscheibe ein. Jetzt musste ich doch glatt mal die Versicherungsunterlagen durchgehen, ob das bezahlt würde, denn das Pickerl werden sie mir wohl nächstes Mal nicht geben mit diesem Löchlein. Der Schaden war dann vollständig gedeckt – vorausgesetzt es wird mit der Füllharzmethode repariert und nicht die ganze Scheibe getauscht.

den Sprung in der Schüssel gab's erst danach

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12 Antworten zu Ende eines Martyriums

  1. Nirak schreibt:

    Unglaublich !!!
    Lecker 😀
    .. und alles so elegant kredenzt.
    LG : )

  2. Luiza schreibt:

    …na das sieht doch alles ganz gut aus:-) Kann man Dich jetzt als Koch mieten?
    Wir wissen noch immer nicht genau, was wir am 21.7 den Gästen bieten sollen…

  3. lamiacucina schreibt:

    Bier zur Mohntorte ? Deshalb sind die Schwestern auf der Urkundenverteilung so bleich.

  4. Elisabeth schreibt:

    Wow, spitze!!! Nicht schlecht, wenn auch etwas viel alles zusammen… 😉
    Muss Lamiacucina nun Konkurrenz befürchten???

  5. gourmet schreibt:

    Schaut gut aus, sehr schöne Fotos. Hat bestimmt super lecker geschmeckt. 🙂

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