Einlösung

Weil es tags zuvor ganz erträglich gelaufen ist, hat mich sFrauli eingeladen, einen schönen Abend zu spendieren. Fiel mir auch gar nicht besonders schwer, denn ich hatte bei ihr ja noch das Ostergeschenk von vorigem Jahr offen (nicht gut).

Zuvor durfte ich aber noch schnell Rasenmähen – diesmal am Ende „versüßt“ mit einem Sauvignon Blanc, den die Nachbarin extra aus Neuseeland geholt hatte – das ist echter Einsatz.

Was das war? Naja, ein Gutschein für’s aiola upstairs. Also, rein in die Schlossbergbahn und rauf auf den Berg. Leider waren im Restaurant keine Plätze mehr frei und so mussten wir umdisponieren, aber da gibt es ja noch das Schlossbergrestaurant mit seiner Abendkarte.

Davor sind wir aber noch am Gipfel etwas herum spaziert – eine alte Gesangslehrerin von mir konnten wir unterwegs begrüßen und auf Himmelsrichtungsanzeigern auf Steinplatten beobachten, dass Ankara knapp vor St. Leonhard liegen müsste. Na immerhin wissen wir (oder wenigstens ich), dass Constanza in Rumänien oder Georgien liegt – also da drüben unten halt, wie wir vielleicht sagen würden.

Zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten am Grazer Schloßberg gehört übrigens auch ein Gotisches Tor, das erst vor einigen Jahren entdeckt und freigelegt worden ist. Ich habe für sFrauli von der Informationstafel rezitiert und neben ein paar anderen erheiternden Ergänzungen am Ende ein „Und bitte beachten Sie den blauen Schimmer des Steins“ hinzu gefügt. sFrauli war ganz begeistert und ich einigermaßen verblüfft, denn irgendwer musste auf einigen Ziegelsteinen eine gut sichtbare blaue Zeichnung hinterlassen haben – das kann auch nur mir gelingen, was? 😉 Ebenso, wie das Vergessen der Kamera für die „notwendige“ Dokumentation – grrrrr.

Wir sind sehr schön gesessen, Blick über Graz und das Essen war auch ganz gut. Naja, das Preis-Leistungs-Verhältnis hat für uns nicht ganz gestimmt – 63 € für 2 Personen – war dann unserer Meinung doch etwas übertrieben. Dabei mussten wir sogar noch die auf der Rechnung fehlenden Nachspeisen einmahnen. Als musikalische Untermalung gab’s ein Konzert auf den umgebauten Kasematten – Kritik mache ich hier jetzt keine – sind ja in gewissem Sinn Kollegen und wie soll ich es aus der Ferne auch exakt hören und beurteilen können … 😀

Jetzt ist, soweit ich weiß, nur mehr das Geburtstagsgeschenk von letztem Jahr offen … :mrgreen:

Dieser Beitrag wurde unter Essen, Frauen, Geschenk, Konzert, Rasenmäher, Speisekarte, Wein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Einlösung

  1. lamiacucina schreibt:

    schade, dass es nicht fürs aiola upstairs gereicht hat. Hätte gerne vernommen, ob man nach dem Carpaccioduell noch Lust auf den Höhepunkt hätte. (Alles Zitate aus der Speisekarte).

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