So kann man sich irren

War letzte Woche (1 Konzert, 1 Messe, 1 Gesangsstunde, 1 Stunde beim Korrepetitor) die Zeit der Stimmlosigkeit – ich habe nicht berichtet – so hoffte ich, dass es diese Woche besser ist. Gestern zeichnete sich das aber zunächst nicht gerade ab – hin zum Konzert, aber großes Kratzen im Hals und lauter garstig ächzende Töne. Zum Glück verschleppte mich dann meine Lieblingsaltistin von einem geschwisterlichen Chor ins Gasthaus und ich zog mir das kälteste zu erhaschende Bier rein. Bereits bei den ersten Schlucken spürte ich, dass das was werden könnte.

Und so war es dann auch – ging bedeutend besser dahin, als ich mir jemals hätte erträumen lassen. Innerlich beschloss ich aber dennoch auf den anschließenden Gasthausbesuch zu verzichten und nach nach Hause zu flitzen, um sFrauli zu überraschen. Das ist mir dann auch tatsächlich gelungen. Der weitere Plan für den Abend war, gemütlich ein bisschen in die Glotze zu blicken um dann relativ früh ins Bettchen zu gelangen, sonst hätte der Gasthausverzicht auch keine besondere Bedeutung gehabt. Dazu ein gutes Gläschen Rotwein, aber nur eines … soll sich ja mit den aggressiven Hustensäften und Konsorten vertragen.

Knapp vor 22.00 – der Film neigte sich dem Ende zu und das Bettchen rief schon ganz leise „rufus, rufus, rufus …“ da kam ein markerschütterndes Geschrei aus dem Zimmer des Alien „bauchi weh, bauchi weh, bauchi weh …“. Nichts Gutes ahnend wollten wir helfen, aber nichts wollte so recht klappen, bis wir soweit waren, den Arzt anzurufen. Öhm, tja … der kommt vorbei? Nein, er schickte uns einfach weiter ins Krankenhaus. 👿

Also losgefahren – zuvor noch Betreuung für unseren Viali organisiert (zum Glück hat das sofort anstandslos geklappt) – und dann im Krankenhaus Untersuchungen, Röntgen, Harnprobe … was es halt so alles geben kann. Aber so recht wollte sich keine Ursache entdecken lassen – nur die Symptome. Nach der „üblichen“ Abfertigung mit einem Antibiotikum und einem abenteuerlichen Einkauf desselben bei einer Nachtapotheke – vielleicht ein anderes Mal mehr davon – waren wir dann auch schon um 01.00 zuhause … ein ruhiger Abend sozusagen,. fast wie geplant.

Dieser Beitrag wurde unter Ärger, Konzert, Krankenschwesternreport veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten zu So kann man sich irren

  1. lamiacucina schreibt:

    ob das kälteste zu erhaschende Bier eventuell nicht auch bei bauchi weh geholfen hätte ?

  2. entegutallesgut schreibt:

    Bauchweh bei kiddies macht Stress. Noch dazu weil man nie weiß, ist es der Blindarm oder doch nicht.

  3. Pingback: Ablenkung « rufus still thinks about his title …

  4. Jonas-Kai schreibt:

    Ich hab da auch so meine Erfahrungen mit Bauchweh… Allerdings! geht bei kleinen kiddis auf nummer sicher! meine cousine hab ich nie kenngelernt, weil sie mit 3 jahren an ner blinddarmentzündung gestorben ist!

    • the rufus schreibt:

      Hallöchen Jonas!

      Das ist eine traurige Geschichte und tut mir leid, aber Du kannst einem ganz schön Mut machen … heute kommt zur einsamen Nacht im leeren Haus auch noch die Ungewissheit.

      Trotzdem natürlich einen schönen Abend
      Rufus

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