O sole mio

Komischer Tag heute, meine Gesangsstunde war vorverlegt worden, weil Madame – ja SIE – ihren Arbeitstag verkürzen wollte. Mir kam es aber recht, einfach die Mittagspause benutzen – sonst singe ich ohnehin nie zu Mittag. Bin also hin, etwas zu spät war ich dran, aber SIE war begeistert mich zu sehen. Wir sind es dann gleich angegangen und wir haben oder besser gesagt ich habe, wie in letzter Zeit üblich zu den Vocalisen „turnen“ dürfen. SIE war begeistert, einfach hin und weg. Habe SIE schon lange nicht mehr so erlebt.

Als erstes Lied packte ich dann auch noch eine süditalienische Schnulze aus und in kurzer Zeit ist SIE auch schon dahin geschmolzen – ich glaube, das Lied nehme ich in mein Repertoire auf, wenn man bei den Frauen einen solchen Erfolg damit hat … :mrgreen:

Das Brahms Lied Auf dem See (Blauer Himmel, blaue Wogen) konnte dann nur abfallen, aber nichts dergleichen, war SIE bei O sole mio hin und weg, so war sie jetzt hin und weger.

Weil wir ja aber Licht in die Sache bringen wollten (… sole …), bat SIE mich dann auch noch mit IHR eine Lampe kaufen zu gehen. Hach, bin ich froh, dass ich üblicherweise nicht mit IHR Lampen einkaufen gehe – es wären Streitereien, faule Kompromisse oder … pfffffffff.

Am Abend habe ich dann noch eine vielleicht folgenschwere Entscheidung getroffen … bin gespannt.

Update – der Text muss natürlich her (gefunden habe ich ihn hier):

O sole mio – Neapolitanisches Volkslied 
(Giovanni Capurro – Eduardo di Capua , 1898)

Che bella cosa na jurnata ‚e sole,
N’aria serena doppo na tempesta!
Pe‘ ll’aria fresca pare già na festa…
Che bella cosa na jurnata ‚e sole.

Ma n’atu sole
Cchiù bello, oje ne‘.
‚o sole mio
Sta ’nfronte a te!

Quanno fa notte e ‚o sole se ne scenne,
Me vene quase ’na malincunia;
Sotto ‚a fenesta toia restarria
Quanno fa notte e ‚o sole se ne scenne.

Ma n’atu sole
Cchiù bello, oje ne‘.
‚o sole mio
Sta ’nfronte a te!

Dieser Beitrag wurde unter einkaufen, Entscheidung, Frauen, Gesang, Lampe, Sibirien veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

11 Antworten zu O sole mio

  1. entegutallesgut schreibt:

    Von Mario Lanza (ich glaub, da war ich bettlägrig) hab ich eine sehr interessante Dokumentation gesehen.
    Nicht dass du auch so endest. Also keinesfalls zum Film gehen, auch wenn es noch so verlockend für dich ist. 🙂

    • the rufus schreibt:

      Die Doku hatte ich aufgezeichnet und auch vor ein paar Tagen gesehen – ganz schlau sind diese genialen Künstler wirklich nicht, muss ich sagen, und da war der Super Mario keine Ausnahme.

      Gut, dass ich da gerade einmal Durchschnitt bin schon zu alt bin 😀

  2. Bonafilia schreibt:

    ja der Klassiker „O sole mio“…ich mag diese Version:

    o wie….

    das nächste Mal fängst du mit einem weniger heißen Lied an dann kannst du dich auch steigern, du weißt doch erst ein bisschen und dann immer mehr! 😳

    LG Bonafilia

  3. Marianne schreibt:

    du scheinst ein WOMANIZER zu sein ?
    was sagt sFrauli dazu ?

  4. lamiacucina schreibt:

    mit leerem Magen singt es sich offenbar entspannter 🙂

  5. Elisabeth schreibt:

    Kleiner Tipp, liebster Rufus: Das Beste zum Schluss! Aber dann kannst gefasst drauf sein, dass du die Mädls nimmer los wirst… *schmacht*

  6. Pingback: Antizyklisch « rufus still thinks about his title …

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