Niederösterreich ist anders

Eigentlich war der Ausflug ja soweit organisiert, dass ich nicht unter der Brücke schlafen muss. Für die Fahrt war ein entsprechendes Vehikel geordert. Was sollte also eigentlich schon schiefgehen?

Nun, was musste ich also nach der Fahrt hören? dass das Hotel ein Email geschickt, um anzufragen, ob ich denn anreisen werde. Und das schon um 10 Uhr Vormittags. Oder war die Reservierung schief gegangen und ich für einen Tag mehr angesagt? Naja, jedenfalls wollte die Dame an der Reservierung das kleinen Problemchen lösen. Für mich war das dann gegessen und ich wollte den Tag genießen und auch die Abendveranstaltung mit Preisverleihung.

Als ich dann am Abend im Hotel ein rauschte wollte niemand etwas von einer Reservierung wissen. Das Email war bekannt, aber keine Antwort eingelangt. So versuchte der nette Herr dort bei anderen Hotels ein Zimmer aufzutreiben – beim ersten (in derselben Preiskategorie) ohne Erfolg, das zweite (ich hätte vielleicht sagen sollen, dass es auch mehr kosten könnte) klappte dann sofort – eine kleine Pension.

Als ich dann dort einlangte, kam ich zu einem finsteren Hinterhof – meinen eigenen Wagen würde ich dort vielleicht abstellen😀 . Der Eingang war dann ebenfalls in einer finsteren Seitengasse. Nach dem Läuten, meldete sich eine männliche Stimme und gab die Anweisung, dass ich in das Haus gehen soll, dann zur Rezeption und sobald dort das rote Telefon läutet, soll ich abheben. Gesagt, getan. Dann gab es die nächsten Anweisungen, ein vierstelliger Code für die Haustüre und für den Schlüsselsafe und schließlich noch die Zimmernummer und eine Telefonnummer unter der mein Gegenüber erreichbar wäre. Sehr geheimnisvoll.

Das Zimmer und seine Ausstattung war dann einmalig – hoffentlich.

Zunächst das ausgefeilte Security System alla Niederösterreich.

Dann fiel mir gleich die feine Küche auf – schade, dass ich gestern nicht kochen wollte.

Im Wohnzimmer sprang mir gleich das hochmoderne TV-Set ins Auge…

…und daneben ein Communication Device der letzten Generation oder war es die vorletzte oder gar die vor vorletzte?🙂

Nachdem ich mich gewendet hatte, konnte ich auch den Rest des Hightech-Multimedia-Equipments bestaunen.

Die wahren Highlights waren aber sicher im Bad zu bewundern.

Neben dem einmaligen Waschtisch oben, gab es noch den Schwebehalter (ok, ich nenne ihn jetzt so)…

…und den Schwebelüfter (ist mir immerhin nicht auf den Kopf gefallen beim Duschen).

Aber sonst, vielleicht bis auf den gewöhnungsbedürftigen Geruch, war alles ganz nett. Bis 7.15 – da sperrte irgendjemand mein Zimmer auf und wollte herein …

Dieser Beitrag wurde unter Überraschung, Email, Reise veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Niederösterreich ist anders

  1. Holger schreibt:

    Na, da hättest Du wohl doch besser unter der Brücke geschlafen.

  2. lamiacucina schreibt:

    Das muss in Gänserndorf oder Mistelbach passiert sein. Das erste Haus am Platze ist in diesen Orten meist nicht viel besser.

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