Was kost’ die Welt?

Die Frage stelle ich mir ja eher selten/oft (könnt Ihr ja dann entscheiden, da Ihr über meine Einkaufspraktiken ja auch etwas Bescheid wisst) – so auch heute. Nachdem ich den ersten Schuhladen abgeklappert hatte, bei dem einfach nur Ramsch zu finden war, durfte ich danach also in ein Fachgeschäft pilgern. Dort sollte man doch etwas finden, denke ich. Dort gab es dann auch gleich angepasste Preise – ups. Nach einer kurzen Schrecksekunde war es aber möglich, den Einkauf fortzusetzen – wenn die neuen Stiefel wieder 15+ Jahre halten, dürfen sie auch ruhig etwas (mehr) kosten.

Somit ging es schnell ans Durchsehen der vorhandenen Modelle, obwohl ich ohnehin gleich bei dem Paar hätte bleiben können, das mir zu Beginn ins Auge gestochen war. Um dann doch noch etwas am Preis zu machen, fragt ich also, was sie den kosten sollen, die guten Treter (übrigens fast in 800040). Die Dame hat nachgefragt, aber dann leider doch erfahren, dass die Dinger nicht im Schlussverkauf enthalten zu sein scheinen. Mit Nachlass war also nichts. Da sie mir aber auch noch Isoliereinlagen einreden wollte, die ich ohnehin vor hatte zu kaufen, wollte ich also diese herausschinden, aber es war nichts zu machen. Der letzte Versuch dann bei dem Herrn an der Kassa mit der Frage, ob ich denn nicht Mengenrabatt bekommen könnte, weil ich doch zwei nehme – sFrauli wäre in diesem Augenblick vermutlich wieder im Erdboden versunken – endete auch erfolglos, weil mir der Kassaheini im Gegenzug einen um 75€ anbot, was ich natürlich ausschlagen musste – ich weiß ja, wie sFrauli auf einzelne reagiert.🙂

Am Bahnhof wäre ich dann beinahe über einen Typ gestolpert, der sich die einleitende Frage (was kost…) wohl anscheinend nicht oft zu stellen braucht, hatte er doch statt eines Piercings einen Tampon im Ohrläppchen stecken. Was man „dort“ wohl hören kann?

Fast zuhause – nach einer Zugfahrt und ein paar Überlegungen – ging es noch auf einen Abstecher in die Apotheke, um einen Hustensaft zu kaufen und da war er auch wieder, der alte Rufus. Weg das Nachdenken über Preise oder so. Die Apothekerin bot mir also 150 oder 200 ml an. Ich hab‘ natürlich 200 genommen – will ja nicht gleich wieder hin stolpern. Nach den Preisen habe ich natürlich nicht gefragt und die 11,15 hingelegt.

sFrauli hat dann gleich gesehen, dass die Flasche größer war, als sonst. Den Preis für die kleine Flasche wusste sie auch noch, ungefähr 7 € oder so…

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4 Antworten zu Was kost’ die Welt?

  1. lamiacucina schreibt:

    Rufus, auf einem Schuh umherhüpfend… sportliche Idee ! Das zweite Exemplar wäre später dann vielleicht billiger zu haben gewesen.

    • the rufus schreibt:

      Billiger? woher denn? der wird dann ein seltenes Stück, das von einer Auktion zur nächsten seinen Wert dramatisch steigert, ohne dass wieder mal wer weiß, wofür eigentlich…

  2. kalesco schreibt:

    Es sollten auch in Apotheken Literpreise ausgewiesen werden😉

    • the rufus schreibt:

      Was kennst Du für Apotheken? Preise werden bei den meisten, wo ich vorbeikomme nicht ausgezeichnet und Du kriegst nicht einmal automatisch Rechnungen … möchte gar nicht wissen, wie die Abrechnungsysteme aussehen😆

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