Nostalgie und Traurigkeit

Nach zig Jahren wieder einmal in der „Spelunke“ eingekehrt, in der ich lange lange Zeit wöchentlich 1-2 eingefunden hatte, um ein „bisschen“ was zu trinken und ausgesprochene Diät-Häppchen. Und jetzt waren wir endlich wieder mal da (sFrauli und ich) – wir mögen unsere Girls sehr, aber das haben wir uns wohl schon sehr seeeeeeeeeeehr lange wieder einmal erhofft…

Und was habe ich bestellt? etwas, auf das ich nun bereits fast 10 Jahre gewartet habe. Klar, man kann’s auch selber machen (ich natürlich nicht), aber es ist halt schon was besonderes in diesem sehr alten Gemäuer und mittlerweile auch ältestem Gasthaus von Graz (das vormals Älteste wurde wohl von diversen Pächtern oder Besitzern mit eigenartigen Strategien „hingerichtet“). Also durft „mein“ Haubenkoch also zuschlagen und ein fabelhaftes Kleinod der steirischen Küche auftischen – herrlich.

Am späteren Abend bzw. am folgenden Morgen gab’s zu diesem nostalgischen Ausflug dann auch noch den 70-er eines Sängers zu beobachten und somit kam dann – auch in Zusammenhang mit dem Lokal – die Erinnerung auf an eine Zeit, in der ich mich (vielleicht) falsch oder zumindest unglücklich entschieden habe, einen bestimmten Weg zu gehen und nicht einen anderen… jetzt muss ich diese Gedanken so schnell wie möglich wieder aus dem Kopf kriegen. Ich sollte vielleicht gewisse Konzertübertragungen und ähnliches wohl nicht mehr ansehen … die Rechnung für dieses Mal habe ich jedenfalls prompt präsentiert bekommen 😦

Dieser Beitrag wurde unter Erinnerung, Essen, Gesang veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

10 Antworten zu Nostalgie und Traurigkeit

  1. lamiacucina schreibt:

    Die € 2.40 für das Bier von s’Frauli ist mit Sicherheit keine falsche Entscheidung gewesen.

  2. Elisabeth schreibt:

    Das Eierspeis-Brot? Muss wirklich ein ganz besonderer Koch sein… 😉

  3. Vivi schreibt:

    Oh je, Plácido’s Einfluss scheint ja weite Kreise zu ziehen….. 😉

    Lass man, solange man vorwärts geht, ist man nie ganz falsch, falsch ist immer nur stehenbleiben und gar nichts mehr entscheiden.

  4. Luiza schreibt:

    Jaja, man kommt mehrmals im Leben an diesen Punkt. Es ist unumgänglich.

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