Syntax und Semantik

Hat eine unserer Nachbarinnen doch glatt Konzertkarten für sich und ihren Mann für morgen und beide erkranken – gestern haben sie aber noch recht gesund gewirkt – naja.

Hat sFrauli natürlich sofort bei mir angerufen, ob wir gehen wollen und ich für Kinderaufsicht sorgen kann. Mache ich doch glatt. Als ich dann nach Hause kam, sollte ich aber auch noch die Karten holen gehen zur Nachbarin. Wo kommen wir denn dahin – ich bin ja dann eh der Fahrer, oder?

Also ruft sie nochmals kurz an, ob es der Nachbarin konveniert – ist ja krank die Gute. Und dabei fragt sie natürlich auch „Was kosten denn die Karten?“, weil das will sie natürlich schon wissen, will sie diese ja auch bezahlen. 49 € – die Karte, pffff – schon intensiv. Aber eigentlich war die genaue Antwort „49 kostet die Karte und wir sollen soviel zahlen, wie wir wollen“ – komisch.

sFrauli hat dann natürlich 49 pro Karte bezahlt – alles andere wäre ihr ja unangenehm gewesen. Mir war der Preis ja etwas hoch und dafür, dass unsere Nachbarn eher nicht in solche Konzert gehen – hm, war mir etwas eigenartig. Ich meinte ja dann, dass sie die Karten vielleicht geschenkt bekommen haben oder so. sFrauli war da nicht meiner ausnahmsweise misstrauischen Ader folgend, aber dass sie die Frage noch dem Preis auch „Was habt Ihr denn für die Karten bezahlt?“ formulieren hätte können, leuchtete ihr auch ein.

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