Zwangvolle Plage, Müh‘ ohne Zweck

Dahingegangen ist er, der Patrice Chereau, seines Zeichens Skandalregisseur damals vor etlichen Jahren (Jahrzehnten) mit dem sogenannten Jahrhundertring in Bayreuth. Jahrzehnte?  jawohl, ups – habe den Ring damals ja im selben Jahr in einer Fernsehübertragung gesehen, was ich mich erinnere.

Mit dabei der herrliche Heinz Zednik, den es heute noch gibt und der diese sogenannten Charakterrollen, wie den Loge oder in diesem Fall den Mime, ganz köstlich zu singen und zu verkörpern wusste.

Aber was erzähl‘ ich hier? eigentlich habe ich gerade den Eindruck, dass wir uns alle abrackern um mehr und mehr und noch mehr zu erreichen – jeden Tag auf’s Neue – ohne genau zu sehen wozu das Ganze dienen soll und wohin wir damit kommen.

Soll jetzt nicht heißen, dass hier Nichts mehr geschrieben wird – ganz im Gegenteil, es soll wieder regelmäßiger werden – vielleicht mit kleineren Beiträgen (ok, nicht kleiner als die der letzten Zeit, weil die waren ja quasi 0 lang, aber doch kürzer, als die früheren Epen, Dialoge Monologe und was es da sonst noch gab…).

Vielmehr habe ich letztens sinniert, dass man mit jeder neuen Plattform, bei der man sich anmeldet, mit jedem neuen Computer, Telefon etc. das man für sFrauli und die Girls anschafft, ein weiteres Feld als Admin eröffnet. Da gibt’s allerhand was zu reparieren, zu warten, zu erklären, wie etwas funktioniert oder worauf man aufpassen soll / was man (nicht) tun soll. Mehr, mehr, mehr – die anderen merken das dann ja nicht automatisch gleich, sondern sind eher nur unzufrieden, wenn etwas nicht funktioniert oder nicht gleich so geht, wie sie das gerne hätten.

Ach, war ich begeistert, wie ich gestern in der Nacht im dichten Nebel heimgefahren bin – das hat so richtig entschleunigend und beruhigend gewirkt!!!

Dieser Beitrag wurde unter Computer, Oper, Wagner, Wartung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Zwangvolle Plage, Müh‘ ohne Zweck

  1. lamiacucina schreibt:

    Bei der Fahrt nach Niebelheim darfst Du wenigstens im gleichen Stück sitzen bleiben.

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