Ein fast typischer Rufus Tag

Naja, ein ganz typischer Tag war es wohl wirklich nicht, aber er ließe sich jedenfalls öfters aushalten:

  • in aller Früh ein Email von der Unternehmens-Wirbelwindin
  • gefolgt von einer telefonischen Diskussion mit der „Grafikerin“ oder ist sie gar eine „Fotografin“
  • dann musste ich auch schon aktiv werden: ein Email an die Außenwirkungs-Tollerin – kann ja nicht sein, dass Medienberichte verschleiert werden
  • die große Prüferin wollte – nach einem kurzen dienstlichen Exkurs – auch noch loswerden, wie „schändlich“ sie es findet, dass ich sie nicht zum letzten Konzert eingeladen hatte; leugnen war da jedenfalls zwecklos – sie hatte es einfach noch nicht in den richtigen Verteiler geschafft; jetzt ist sie auch dort gebunkert und wird somit regelmäßig gespamt
  • ein Korb von unserer Drachin sollte folgen – dabei wollte ich doch nur einen einfachen Besprechungsraum
  • als nächstes durfte ich noch der Nerdin etwas reparieren – erfolglos natürlich (aber ohne Absicht würde ich jetzt mal behaupten); wie ich das etwa schaffen soll, wenn sie’s auch schon nicht hingekriegt hat, noch dazu, wenn es doch um Equipment ging, das ich selbst schon mal „vernichtet“ hatte; jedenfalls gab ich mir Mühe, das wieder zu erreichen😉 wie erfolgreich ich dabei war, wüsste ich im Augenblick aber nicht
  • einiges an Zeit ist da schon draufgegangen mit dem Equipment und dann hat’s mich ja natürlich auch interessiert, was sie gestern so getrieben hat; so musste es einfach kommen, dass mir die Chefin für das Nichteinhalten unseres Dates „den Kopf gewaschen hat“
  • so hatte ich plötzlich Zeit für die Häsin und sie auch für mich und wir konnten uns so einander ausgiebig widmen
  • das Thema mit der Chefin zuvor war natürlich noch nicht ausgestanden gewesen und sie belegte mich mal gleich eine Stunde mit Beleg
  • als Konsequenz war es dann an mir, mit einer Netzwerkerin zu telefonieren, was aber Mangels Erreichbarkeit in einer Email an sie endete und mir daher massig Zeit sparte
  • inzwischen war eine Anfrage der Nerdin bzgl. Nahrungsaufnahme schon beinahe in der Vergessenheit verschwunden, doch ein Aufwärmen des Themas bewirkte auch ein Aufwärmen im Restaurant mit direkt folgender Zufuhr in unser beider Mägen und allgemeiner Zufriedenheit, wie ich es deutete
  • an ein Verschnaufen war dann aber noch nicht zu denken, hat doch die Chefsekreteuse abermals wunderbar unterstützt, was ich mit einem „ich sing ein Lied für Dich“ goutieren sollte und das glatt mit einem „Komme gerne darauf zurück lieber Rufus“ (bedrohlich) quittiert wurde
  • aber dann plötzlich – DER Störenfried !!! genau richtig gelesen – es gibt ihn noch, aber in meinem feminaffinen Flow habe ich ihn glatt in 2 (!) Minuten abgefertigt
  • vor meinem Abgang (nur heute – so einfach werdet ihr mich nämlich nicht los) schließlich wollte sich noch eine andere Kollegin doch glatt den Unternehmensregeln und -richtlinien unterwerfen; also das hat mir ja noch gefehlt…

Da half nur mehr die Flucht…


Was sonst anders ist ? Tja, vielleicht der manchmal etwas technisch langweilige Alltag mit den arbeitsbesessenen Kollegen

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